Tove Maës

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Tove Rønnenkamp Maës (* 30. April 1921 in Kopenhagen; † 31. Dezember 2010 in Gentofte) war eine dänische Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten]

Tove Maës war die Tochter eines Notars. Ihre schauspielerische Laufbahn begann sie 1942 am Odense Teater, wo sie am 23. Oktober als „Ellen“ in Gustav Wieds Skærmydsler debütierte. Dem Ensemble gehörte sie bis 1944 an. Von 1944 bis 1946 besuchte sie die Schauspielschule des Königlichen Theaters in Kopenhagen.

Den Durchbruch bedeutete 1948 ihre Rolle als „Laura“ in Die Glasmenagerie. Von 1963 bis 1966 trat sie am Aarhus Teater auf. Daneben übernahm sie Rollen an weiteren Bühnen sowie dem Tourneetheater Det Danske Teater. Sie wirkte in mehr als 40 Kino- und Fernsehfilmen mit und trat in Revuen und in Kabaretts auf.

Mit dem Bodilpreis, benannt nach den Schauspielerinnen Bodil Ipsen und Bodil Kjer, wurde sie dreimal ausgezeichnet, 1954 für ihre Rolle in Himlen er blå, 1971 für die beste weibliche Hauptrolle in Det er nat med fru Knudsen und 1984 für Felix.

Von 1942 bis 1948 war sie mit dem Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor Carl Ottosen (1918–1972) verheiratet. 1953 heiratete sie Jesper Gottschalck, mit dem sie einen Sohn hatte.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1946: Billetmrk.
  • 1946: Ditte Menneskebarn
  • 1950: De røde heste
  • 1954: Himlen er blå
  • 1956: Flintesønnerne
  • 1962: Det stod i avisen
  • 1966: Jeg – en elsker
  • 1969: Helle for Lykke
  • 1970: Den røde rubin
  • 1971: Det er nat med fru Knudsen
  • 1973: Mig og mafiaen
  • 1975: Ta' det som en mand frue
  • 1979: Matador (4 Folgen)
  • 1982: Felix
  • 1987: Hip hip hurra
  • 1990: Manden der ville være skyldig
  • 1994: Bryllupsfotografen

Weblinks[Bearbeiten]