Toxpack

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Toxpack
Toxpack.jpg
Toxpack im Huxleys Berlin (Heimspiel 2014)
Toxpack im Huxleys Berlin (Heimspiel 2014)
Allgemeine Informationen
Genre(s) Streetpunk, Punkrock, Oi!, Hard Rock
Gründung 2001
Website www.toxpack.de
Aktuelle Besetzung
Daniel Schulz (Schulle) (seit 2001)
Thomas Rademacher (Tommi Tox) (seit 2002)
E-Gitarre
Erik Henning (seit 2006)
Stephan Zebisch (seit 2012)
Oliver von Prondzinsky (Zoppel) (seit 2014)
Ehemalige Mitglieder
E-Bass
Robert Drewell (2004-2006)
E-Bass
Martin Koch (2006-2012)
Schlagzeug
Hinni Hammer (2004-2014)
Live-Unterstützung und Session-Musiker
E-Bass
Mathias Reeck (2001)
Schlagzeug
Kasi (2001)
Schlagzeug
Pierre Meyer (2002-2003)
E-Gitarre
Piet (2001)
E-Gitarre
Andreas Lindow (2003–2004)
E-Bass
Steely (2003-2004)
E-Gitarre
Billy (2005–2006)

Toxpack ist eine deutsche Band aus Berlin, die 2001 gegründet wurde.

Geschichte[Bearbeiten]

Nach der Veröffentlichung des Debütalbums Stadtgeflüster im Jahr 2001 wurde 2002 die Single Racheengel auf den Markt gebracht. 2003 entstand die EP Vergeltung mit der Göttinger Formation „Stomper ’98“. Seit dem 2003 veröffentlichten zweiten Album Die andere Seite lädt die Band zu ihren Produktionen befreundete Gastsänger ein. Dazu gehörte 2003 Mickey Fitz von der aus England stammenden Punk Band The Business.

Im Jahr 2005 erschien mit Aggressive Kunst das dritte Album, auf dem der New Yorker Roger Miret von Agnostic Front mit einem Gastauftritt zu hören ist.

2009 erschien das Album Epidemie. Gary Meskil, Sänger der New Yorker Band Pro-Pain und Frontmann Joost de Graaf und Gitarrist Erik Wouters von der aus den Niederlanden stammenden Band Discipline sind jeweils auf zwei verschiedenen Songs zu hören.

Das Album Bastarde von Morgen ist 2011 veröffentlicht worden. Zum 10-jährigen Bandjubiläum sind wieder zwei befreundete Gastsänger mit dabei. Paul Bearer von Sheer Terror und Roi Pearce von The Last Resort.

2013 und 2014 spielte Toxpack als Vorband auf Stephan Weidners Tour. Außerdem verkündeten sie den Wechsel zum Betontod-Label Better than Hell.[1] Dort erschien am 12. September 2014 das Album "Friss!" was von Produzent Michael Mainx (arbeitete auch z.B. für Böhse Onkelz, Der W, Tankard und D-A-D) in Frankfurt am Main im Studio23 aufgenommen und produziert wurde. Vorab wurde der Song Nichts hören, sehen,sagen! veröffentlicht, bei dem Weidner als Gastsänger mitwirkte, wo gemeinsam Stellung bezogen wird gegen Alltagsrassismus und mangelnder Zivilcourage. Das Album brachte Toxpack die erste Chartplatzierung und erreichte Platz 16 in den deutschen Charts.

Ende 2014 verließ Schlagzeuger Hinni Hammer aus persönlichen Gründen nach zehn Jahren die Band. Auf dem traditionellen „Heimspiel“ wurde er im Berliner Huxley´s gebührend verabschiedet. Als Nachfolger stellte man Zoppel, langjähriger Freund der Band und seit 2011 als Drum-Tec tätig, vor.

Stil[Bearbeiten]

Toxpack begannen ihre Laufbahn musikalisch als klassische Streetpunk-Band, wobei sie ihren Musikstil von Anfang an als „Streetcore“ bezeichneten, eine Mischung aus Punk, Hardcore und Heavy Metal. Die Band hat den Begriff „Streetcore“ in Deutschland geprägt und versteht darunter: Von der Straße, für die Straße. Im Laufe der Jahre flossen immer mehr Rock- und Hard Rock-Elemente in den Toxpack-Sound ein. Auf dem aktuellen Album „Friss!“ (2014) sind Lead-Gesang und Chöre in zahlreichen Stücken melodiöser ausgefallen als auf allen Vorgängeralben.

Diskografie[Bearbeiten]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[2]
Friss!
  DE 16 26.09.2014 (1 Wo.)

Alben[Bearbeiten]

  • 2001: Stadtgeflüster CD (Bad Dog Records) / LP (Scene Attack Records)
  • 2003: Die andere Seite CD (DSS Records) / PicLP (Meuterei Records)
  • 2005: Aggressive Kunst CD (Meuterei Records) / PicLP (Puke Music)
  • 2007: Cultus Interruptus CD (DSS Records) / LP (Randale Records)
  • 2009: Epidemie CD/LP (People Like You Records)
  • 2011: Bastarde von Morgen CD (Sunny Bastards Records) / PicLP/LP (Crazy United Records)
  • 2014: Friss! CD/LP (Better than Hell)

EPs[Bearbeiten]

  • 2002: Racheengel (DSS Records)
  • 2003: Vergeltung (Split mit Stomper 98, DSS Records)

Musikvideos[Bearbeiten]

  • 2005: Suff und wilde Spiele
  • 2005: Aggressive Kunst feat. Roger Miret (Agnostic Front)
  • 2007: Cultus Interruptus feat. Atze (Troopers) und Köfte (Mad Sin)
  • 2009: Ohne Mich
  • 2011: Bastarde von Morgen
  • 2012: Uhrwerk
  • 2014: Nichts hören, sehen, sagen (featuring Stephan Weidner)
  • 2014: Nichts bleibt wie es ist

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Toxpack auf Facebook 11. März 2013
  2. Chartdiskografie Deutschland