Toyen

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Toyen (1930)

Toyen, eigentlich Marie Čermínová (* 21. September 1902 in Prag ; † 9. November 1980 in Paris) war eine tschechische surrealistische Malerin, Zeichnerin und Grafikerin, Vertreterin des Poetismus.

Marie Čermínová studierte zunächst in ihrer Heimatstadt an der Kunstakademie, bevor es sie nach Paris zog, wo sie sich dem Kreis um André Breton anschloss. Ihre bedeutendsten Werke, die in manchem die Nachkriegsströmung Informel vorwegnehmen und bei eher kleinen Formaten von einer großen Plastizität und Raumempfindung zeugen, schuf sie in der Zeit von 1928 bis 1938. Während des Zweiten Weltkrieges musste sie untertauchen, weil ihre Bilder als entartet galten. Sie gilt als die bedeutendste tschechische Malerin des 20. Jahrhunderts.

Ab 1947 lebte sie in Paris. Sie starb 1980 im Alter von 78 Jahren und ruht auf dem Pariser Cimetière des Batignolles.[1]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Toyen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. knerger.de: Das Grab von Toyen