Trägermedium

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Als Trägermedium bezeichnet man spezielle Medien, die als Datenträger oder Träger für jedwede Art von Information oder auch Energie dienen.

Bestandteile[Bearbeiten]

Das Trägermedium besteht aus einer immateriellen Komponente (dem Inhalt) und einer materiellen Komponente (Trägermedium oder Datenträger), die die Inhalte transportiert (Papier, Magnetband, Festplatte, Schallplatten, CDs oder Strom- und Kommunikationsnetze). Das Trägermedium ist bedeutend für den Vertrieb und die dauerhafte Speicherung der Inhalte, kann aber auch Sammlerobjekt sein.[1]

Eigenschaften[Bearbeiten]

Das Trägermedium ist zwar physisch von seiner auf ihm enthaltenen Information trennbar, doch ist einerseits jede Information an irgendein Trägermedium gebunden und andererseits bestimmt das Trägermedium die Bearbeitungsmöglichkeiten der Information.[2] Für die Eignung als Trägermedium spielt bei Beweisfragen und der Aufbewahrungspflicht die Dauerhaftigkeit der gespeicherten Information eine Rolle (bei Strom- oder Gasnetzen unbedeutend). Die Information muss in diesem Fall so mit dem Trägermedium zusammenwirken, dass es sich in seiner Substanz verändert. Schreiben im Sand verändert lediglich die Position der Sandkörner, nicht jedoch die Körner selbst. Tinte wirkt auf das Papier ein, Magnetisierung verändert die magnetische Ausrichtung der Atome vom Tonband bzw. der Festplatte, ein Laser oder eine Pressplatte die Metallbeschichtung einer DVD oder CD. Die Daten sind physisch mit dem Trägermedium fixiert worden.[3]

Beispiele[Bearbeiten]

Weitere Beispiele für Trägermedien sind:

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Martin Schneider, Crossmadia-Management, 2007, S. 12
  2. Gerhard Schwabe (Hrsg.), CSCW-Kompendium, 2001, S. 448
  3. Mey Marianne Unruh, Bankenaufsicht im Bereich elektronischer Zahlungsmöglichkeiten, 2004, S. 40 ff.