Trancoso

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Dieser Artikel behandelt die Kreisstadt Trancoso in Portugal. Für den gleichnamigen Ort in Brasilien siehe Trancoso (Bahia).
Trancoso
Wappen Karte
Wappen von Trancoso
Trancoso (Portugal)
Trancoso
Basisdaten
Region: Centro
Unterregion: Beira Interior Norte
Distrikt: Guarda
Concelho: Trancoso
Koordinaten: 40° 47′ N, 7° 21′ W40.778333333333-7.3491666666667Koordinaten: 40° 47′ N, 7° 21′ W
Einwohner: 9954 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 361,52 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner pro km²
Kreis Trancoso
Flagge Karte
Flagge von Trancoso Position des Kreises Trancoso
Einwohner: 9954 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 361,52 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner pro km²
Anzahl der Gemeinden: 29
Verwaltung
Adresse der Verwaltung: Câmara Municipal de Trancoso
Praça do Municipio
6420-107 Trancoso[3]
Präsident der Câmara Municipal: Julio José Saraiva Sarmento - (PSD)
Webpräsenz: www.cm-trancoso.pt


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Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Verwaltungsort ist leer Vorlage:Infobox Ort in Portugal/Wartung/Webseite ist leer Trancoso ist eine Stadt (Cidade) und ein Kreis (Concelho) in Portugal mit 9954 Einwohnern (Stand 30. Juni 2011). Trancoso gehört zu den zwölf historischen Dörfern, den Aldeias Históricas de Portugal, und ist Teil der landesweiten Route historischer jüdischer Orte, der Rede de Judiarias.

Blick auf Trancoso und Umgebung

Geschichte[Bearbeiten]

Keltische Lusitaner siedelten hier, bevor ab dem 1. Jahrhundert die Römer das Gebiet besetzten. 711 eroberten die Mauren den Ort und verstärkten seine Befestigungen. Zwischen 811 und 1160 wurden mindestens neun Schlachten um den Besitz von Trancoso geschlagen. Erstmals erhielt der Ort Stadtrechte (Foral) von Dom Afonso Henriques, der 1160 den Ort endgültig von den Arabern eroberte. Die Stadtrechte wurden 1207 von König D. Afonso II., 1391 von König D. João I., und 1510 von König D. Manuel I. bestätigt.[4]

Der als Weissager in Portugal bekannt gewordene Schuhmacher und Volksdichter Gonçalo Anes Bandarra (1500 - 1556) stammte von hier.

Im historischen Ortskern von Trancoso

Seit 2000 zählt Trancoso zu den zwölf, als Aldeias Históricas de Portugal (dt.: historische Dörfer Portugals) geschützten Ortschaften in Portugal. 2004 wurde die bisherige Vila (Kleinstadt) zur Cidade (Stadt) erhoben.

Eingedenk seiner jüdischen Gemeinde, die insbesondere im 14. und 15. Jahrhundert große Bedeutung im Ort hatte, wurde Trancoso in die 2011 gegründete Route der jüdischen Traditionsorte in Portugal (Rede de Judiarias) aufgenommen.[5]

Verwaltung[Bearbeiten]

Kreis[Bearbeiten]

Trancoso ist Sitz eines gleichnamigen Kreises. Die Nachbarkreise sind (im Uhrzeigersinn im Norden beginnend): Mêda, Pinhel, Celorico da Beira, Fornos de Algodres, Aguiar da Beira, Sernancelhe sowie Penedono.

Das eigentliche Stadtgebiet von Trancoso wird aus den zwei Ortsgemeinden São Pedro und Santa Maria gebildet. Die folgenden Gemeinden (Freguesias) liegen im Kreis Trancoso:

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Einwohnerzahl im Kreis Trancoso (1801 – 2011)
1801 1849 1900 1930 1960 1981 1991 2001 2004 2011
10.349 13.910 17.966 17.602 18.224 13.099 11.484 10.889 10.639 9.878

Kommunaler Feiertag[Bearbeiten]

  • 25. Mai

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Der Bahnhof der Gemeinde Vila Franca das Naves ist ein Halt der Eisenbahnstrecke Linha da Beira Alta.

Denkmal Bandarras in Trancoso

Trancoso ist in das landesweite Busnetz der Rede Expressos eingebunden.

Die Stadt liegt an der Nationalstraße N226, die 4 km südöstlich die vierspurige Schnellstraße IP2 (hier auch Europastraße 802) kreuzt, die ihrerseits 14 km südlich auf die Autobahn A25 (hier auch Europastraße 80) trifft.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  2. a b Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu
  3. http://whois.domaintools.com/cm-trancoso.pt
  4. Margarida Magalhães Ramalho: Aldeias Históricas. 1.Auflage, Edições Inapa, Lissabon 2006, Seite 57ff
  5. www.redejudiariasportugal.com, abgerufen am 26. Januar 2013
  6. www.anmp.pt, abgerufen am 26. Juli 2013