Transporter – The Mission

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Filmdaten
Deutscher Titel Transporter – The Mission
Originaltitel Le Transporteur II
Transporter the mission.svg
Produktionsland Frankreich, USA
Originalsprache Englisch, Deutsch
Erscheinungsjahr 2005
Länge Kinofassung: 85 Minuten, Director's Cut: 90 Minuten
Altersfreigabe FSK 12 (Kinofassung)
FSK 16 (Director's Cut)
JMK 14[1]
Stab
Regie Louis Leterrier
Drehbuch Luc Besson,
Robert Mark Kamen
Produktion Luc Besson, (EuropaCorp)
Steve Chasman
Musik Alexandre Azaria
Kamera Mitchell Amundsen
Schnitt Christine Lucas Navarro,
Vincent Tabaillon
Besetzung
englischsprachiges Logo

Transporter – The Mission (frz. Titel Le Transporteur II, engl. Titel Transporter 2) ist ein französisch-US-amerikanischer Actionfilm aus dem Jahr 2005 und die Fortsetzung von The Transporter und Vorgänger von Transporter 3 (2008). Als Drehbuchautor und Produzent war Luc Besson beteiligt, Regie führte Louis Leterrier.

Handlung[Bearbeiten]

Der Fahrer Frank Martin tritt einen Vertretungsjob als Fahrer des Sohnes für Familie Billings an. Als der Sohn eines Tages entführt wird und die Polizei ihn der Tat verdächtigt, ermittelt Martin auf eigene Faust. Er findet heraus, dass es den Entführern nicht um das Lösegeld geht, sondern um den Jungen selbst, den sie mit einem tödlichen Virus infizieren. Dieses Virus wird durch den Atem übertragen, so dass der Kleine, wie geplant, seinen Vater, einen einflussreichen Politiker, ansteckt. Dieser ist gerade auf dem Weg zu einer internationalen Drogenkonferenz.

Frank Martin findet weiter heraus, dass hinter dem Verbrechen der Terrorist Chellini und seine psychopathische Freundin Lola stecken, die im Auftrag eines kolumbianischen Drogenkartells handeln. Martin spürt den Verbrecher auf, als dieser mit dem Flugzeug fliehen will. Das Gegenmittel gegen das Virus hat er sich ins Blut gespritzt. Martin kann Chellini überwältigen und der Polizei ausliefern. Mit Hilfe des Gegenmittels können alle geheilt werden und Frank Martin erhält per Telefon einen neuen Auftrag.

Hintergrund[Bearbeiten]

In Transporter – The Mission fährt Frank einen schwarzen, gepanzerten Audi A8 L W12.

Bei einem Budget von 32 Millionen US-Dollar konnte der Film weltweit ein Einspielergebnis von über 85 Millionen Dollar erreichen.[2]

Die Szene, in der Jason Statham als Waffe einen Feuerwehrschlauch nutzt, ist dem 2000 erschienenen Film „Romeo Must Die“ mit Jet Li entlehnt.[3]

Kritik[Bearbeiten]

„Der aufwändig produzierte Actionfilm stellt die Kunstfertigkeit über jede Logik und bietet nicht mehr als ein rasantes Spektakel innerhalb einer knallbunten Fantasiewelt.“

film-dienst

„Als Bleifußlieferant brisanter Waren donnerte Frank Martin alias Jason Statham (Snatch) vor zwei Jahren die französische Mittelmeerküste entlang und empfahl sich als Actionhoffnung, die Kampf- und Schauspielkunst gleichermaßen beherrscht. […] Martial-Arts-Choreograph Corey Yuen sorgt für Nahkampfausschreitungen vom Feinsten, wenn die rasante Show den Fast-&-Furious-Gang einlegt. Bitte anschnallen!“

Kino.de

„Vorsicht bei ‚Transporter – The Mission‘. Wer beim ersten Teil Spaß hatte, kann zwar bedenkenlos zugreifen und wird vielleicht sogar begeistert sein, denn die Actionszenen und Martial-Arts-Sequenzen sind ein gutes Stück besser gelungen als im Vorgänger. Wer allerdings auch auf eine originelle Story, einen durchdachten Plot und generell auf die Logik eines Films wert legt, sollte – lässt sich der Kinobesuch nicht vermeiden – vor Filmbeginn sein Hirn abschalten. Also dann: Hirn aus, Film ab! […] Doch auch die Action wird es kaum schaffen, den Zuschauer über die Dauer des Films bei der Stange zu halten. Dafür ist die Story, die in Teilen etwas an Mann unter Feuer erinnert, einfach zu mies und die bereits in der Vorgängerkritik zu The Transporter angesprochenen ‚Plot-Löcher von der Größe ganzer Flugzeugträger‘ zu präsent, als dass sich der Zuschauer nicht irgendwann für dumm verkauft fühlen würde. […] Schauspielerisch fällt kaum jemand besonders unangenehm auf und wenn, ist man bereit es eher den eindimensionalen Rollen als dem fehlenden Können des Akteurs zuzuschreiben.“

Filmstarts.de

„Die Versuche, die Fortsetzung im Vergleich zum Original visuell aufzumotzen, enden aber lediglich in einer blassen Kopie. Als vermeintlicher Blickfang hüpft nun die halbnackte Lola (Katie Nauta) wie eine Furie durchs Bild. Permanent wütend ist sie wahrscheinlich deshalb, weil sie offensichtlich aus der Model-Schule geworfen wurde – wegen Untergewicht. Da lässt sie ihre aufgestauten Aggressionen schon mal an einem Polizei-Hubschrauber aus, den sie mit ein paar Schüssen in einer beschämenden CGI-Explosion vom Himmel holt. Die filmische Finesse des ersten Teiles ist irgendwo auf der Reise des Transporters von Frankreich nach Amerika verloren gegangen.“

MovieGod.de

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kennzeichnung der Jugendmedienkommission.
  2. Eintrag auf boxofficemojo.com, abgerufen am 30. April 2008
  3. Hintergrundinformationen zu „Romeo Must Die“ laut Internet Movie Database

Weblinks[Bearbeiten]