Transrektale Prostatasonographie

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Die transrektale Prostatasonographie (abgekürzt TPS oder TRUS für transrektaler Ultraschall) ist ein bildgebendes Diagnoseverfahren, bei dem mit Hilfe von Ultraschall eine Aufnahme der inneren Organe in der Beckenregion gemacht wird.

Nomenklatur[Bearbeiten]

Die präzise Bezeichnung lautet transrektale Prostatasonographie und wird mit TPS abgekürzt. „Umgangssprachlich“ wird dieses Verfahren auch weniger präzise als transrektaler Ultraschall bezeichnet, was mit TRUS abgekürzt wird. Im Englischen wird die gleiche Abkürzung TRUS verwendet, dort für Transrectal ultrasonography.[1]

Verfahren[Bearbeiten]

Dieses Verfahren gehört zu der Klasse der Sonografien. Es diente zunächst hauptsächlich der Früherkennung von Erkrankungen der Prostata wie zum Beispiel die Benigne Prostatahyperplasie oder Prostatakrebs. Seit dem die Prostatakrebs-Vorsorge auch mit Hilfe der Bestimmung des PSA-Wertes gemacht wird, wird die transrektale Prostatasonographie überwiegend zur genauen Kontrolle während einer Biopsie von Gewebe aus der Prostata angewandt.[2]

Dabei wird eine Sonde in den Anus eingeführt und innerhalb des Darmes nahe bei der Prostata platziert. Die Nähe der Prostata zur Darmwand ermöglicht dadurch besonders gute Bilder.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Dr. med. Hubert E. Weiß: Transrektaler Ultraschall (TRUS). Takeda Pharma GmbH, 8. Juni 2006, abgerufen am 4. Februar 2012.
  2.  O' Donoghue PM, McSweeney SE, Jhaveri K: Genitourinary imaging: current and emerging applications. In: J Postgrad Med. 56, Nr. 2, 2010, S. 131-139, doi:10.4103/0022-3859.65291, PMID 20622393 (online).
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