Traumdeutung

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Traumdeutung bzw. Oneirologie (von griech. ὄνειρος (oneiros), „der Traum“) bezeichnet jene Tätigkeiten und weltanschaulichen Konzepte, die hinter den im Traum erlebten Bildern, Handlungen und Gefühlen jeweils eine bestimmte, meist wichtige symbolische Botschaft vermuten und versuchen, sie methodisch zu deuten.

Die moderne Traumdeutung beruht auf den Forschungen Sigmund Freuds, dessen Tiefenpsychologie das Traumgeschehen als wichtige Informationsquelle über unbewusste Erlebensweisen des Menschen auffasst. In zahlreichen Publikationen legt sie eine Theorie dar, welche die Entstehung und Bedeutung der Träume sowie ihre Deutung systematisiert. In seinem Werk Die Traumdeutung bezeichnet Freud solche Arbeit deswegen auch als Traumanalyse.

In der Hirnforschung herrscht eine Kontroverse über die Bedeutung von Träumen und auch über die Notwendigkeit, diese zu verstehen.

Geschichte der Traumdeutung[Bearbeiten]

Die Geschichte der Traumdeutung oder „Traumdeuterey“[1] lässt sich in Europa vor Allem durch die sogenannten Traumbücher nachvollziehen, in denen Traumsymbolen zukunftsweisende Bedeutungen zugemessen wurden. In der Antike wurde den Träumen eine göttliche oder dämonische Quelle zugeschrieben, die dem Menschen auf diesem Wege eine Botschaft übermittelte oder in Versuchung geführt haben soll, eine volkstümliche Auffassung, die auch die Grundlage der Oneiromantie bildet und von alttestamentlichen Traumdeutern wie Daniel praktiziert wurde. Seit dem Zeitalter der Aufklärung wird der Charakter des Traums als Überbringer von Botschaften philosophisch bezweifelt. Im 18. Jh. wurden sämtliche Formen von Wahrsagerei zunehmend des Aberglaubens und der Scharlatanerie verdächtigt. Der Traum stellte Philosophen und Wissenschaftler vor ein Rätsel. Einerseits sollte eine klare Abgrenzung von Traum und Wirklichkeit vollzogen werden, andererseits wurde versucht, verschiedene Arten von Träumen deutend zu systematisieren. Beispielsweise wurden neben angenommenen übernatürlichen Ursachen (göttliche oder teuflische Einwirkungen) natürliche Ursachen wie Erinnerungen, Gefühlslagen oder Krankheiten diskutiert.[2] Somit fand im 18. Jh. eine Säkularisierung und Psychologisierung bei der Interpretation von Träumen statt.[3]

Neurowissenschaften[Bearbeiten]

In den Neurowissenschaften ist der Stellenwert und die Sinnhaftigkeit einer tiefenpsychologischen Traumdeutung umstritten. Crick und Mitchison beispielsweise führen das Traumphänomen auf neuronale und kognitive Prozesse des Gehirns zurück, in deren Verlauf unwichtige Verhaltensmodi gelöscht würden; eine Deutung der Träume sei deswegen nicht erforderlich. Andere Wissenschaftler interpretieren bestimmte Befunde ihrer experimentellen Forschung als Bestätigung einiger der Grundannahmen der psychoanalytischen Traumdeutung. Unter anderen sehen Gerhard Roth und Marc Solms eine mögliche Parallele zwischen dem freudschen Unbewussten einerseits und einem speziellen Phänomen anderseits, das sie durch den Vergleich der durch die Tomografie sichtbar gemachten Gehirnprozesse mit den bewussten Denkinhalten der während des Versuchs befragten Probanden entdeckten: Die neuronale Aktivität eines mit einem Bild oder einer zu lösenden Aufgabe konfrontierten Gehirns nimmt eine Weile zu, ohne dass dem Probanden währenddessen ein Gedanke oder Gefühl schon bewusst würde, so scheinen z.B. auch die „Entscheidungen“ bereits lange vor ihrer Bewusstwerdung „gefällt“ zu werden. Roth erachtet dieses Phänomen als indirekten Beleg für das von Freud angenommene Strukturmodell der Psyche, das von wesentlicher Bedeutung für die Traumanalyse ist.

Sigmund Freud[Bearbeiten]

Freud begründete die moderne Traumdeutung und zeigte in seinem Werk Die Traumdeutung Wege zur Aufdeckung des Traumsinns auf. Freud stellte eine Theorie auf, wonach Träume keine Produkte einer bloßen Verarbeitung vorheriger Tageserlebnisse seien, und der zufolge dem Traum kein prophetischer Gehalt innewohne. Vielmehr sei der Traum eine Befriedigung eines verdrängten Triebwunsches und enthalte eine höchst intime „Botschaft“ über die von den Erfahrungen der Kindheit maßgeblich bedingte Situation des Träumenden. In der Tiefenpsychologie steht daher die systematische „Entschlüsselung“ der Träume im Dienste der Selbsterkenntnis und hat darüber hinaus eine existentielle Bedeutung für die psychische Diagnostik, die Voraussetzung einer fundierten Therapie.

Aus den Ergebnissen seiner Methode der Traumdeutung leitete Freud ab, dass es psychische Inhalte gebe, die aktiv daran gehindert werden, das Bewusstsein zu erreichen. Den dafür maßgeblichen Verdrängungs-Mechanismus bezeichnete er in Anlehnung an eine Maßnahme der Machtpolitik als „Zensur“. Der Vorgang der Traumgestaltung wird als „Primärprozess“ bezeichnet. Dieser Vorgang spielt sich im Unbewussten ab. Der Schlaf setze jedoch die kognitive Hemmung herab, die den Übergang unbewussten Materials zum Bewusstsein am Tage verhindert, und ermögliche so den ins Unbewusste verdrängten Inhalten, sich zu Träumen zu gestalten und in dieser neuen Form das Vorbewusste und das Bewusstsein wieder zu erreichen als manifeste Trauminhalte (s. u.). Die Inhalte des Unbewussten – bei denen es sich immer um Bedürfnisse wie Hunger, Lust usw. handele (s. u.) – mit den Erlebnissen der vorherigen Tage (sogenannten Tagesresten), Eindrücken aus dem Langzeitgedächtnis und selbst Anteilen bewusster Erwägungen vermischt, alles „verdichtet“ zu primitiv oder auch höchst komplex anmutenden „filmischen“ Sequenzen und ohne Rücksicht gegen den im Wachzustand gewohnten Zeitverlauf „verschoben“.[4] Ebenfalls scheinen gelegentlich die anderen Naturgesetze wie die Schwerkraft aufgehoben, was insgesamt dazu führe, dass sich der Sinn eines Traumes erst über den Umweg der Analyse erschließen lasse. Hauptverantwortlich dafür, dass die „Botschaft“ eines Traumes nicht unmittelbar nachvollzogen werden könne, sei aber die Zensur, die während des Schlafes zwar herabgesetzt, jedoch nicht gänzlich aufgehoben werde.

Die „tiefsten“ Inhalte der Träume entstammen Freuds Theorie zufolge dem so genannten Es, das annähernd mit dem Unbewussten identisch sei – also triebhaften Bedürfnissen, die befriedigt werden sollen: teils, weil sie für die Erhaltung des Organismus unabdingbar seien (z. B. der Drang nach Ernährung), teils, weil erforderlich für seine Vermehrung (sexuelle Bedürfnisse).

Diese biologisch verankerten Wünsche, denen die der Neugierde und solche sozialer Natur hinzukommen – die Mutter-Kind- und die Gruppenbindungsbedürfnisse – bilden nach Freud das Hauptreservoir der psychischen Energie, der so genannten Libido. Aus ihrer Quelle gestalte sich der gesamte biologische Organismus und die von Freud nach drei Instanzen unterschiedene Struktur der Psyche: das Es, das Ich und das Über-Ich. Alle drei Instanzen seien verbunden mit spezifischen, auch organisch repräsentierten Funktionen, die im Zustand der psychischen Gesundheit konfliktfrei kooperieren. Erst die Erziehung zu Moral und Reinlichkeit, deren Vorschriften und Verhaltensnormen während der Kindheit vom Über-Ich verinnerlicht werden, seien dafür verantwortlich, dass diese Kooperation gestört wird und etliche Anteile der dem Es eigenen Triebwünsche das Ich-Bewusstsein nicht mehr erreichen. Dennoch blieben sie im Unbewussten erhalten, und so stelle jeder Traum einen Versuch des Es dar, diese Triebwünsche dem Ich, entgegen den Forderungen des Über-Ichs, bewusst zu machen. Aus diesen einander widerstrebenden Forderungen ergebe sich der sogenannte latente Inhalt des Traumes, seine in Symbolen verkleidete, einer Deutung bedürfenden Botschaft. Die latenten Trauminhalte werden von Freud auch Traumgedanken genannt.

Im Gegensatz hierzu stelle der manifeste Traum dar, was dem Träumer in Gestalt der ihm meist unverständlichen Symbole beim Erwachen im Gedächtnis haften blieb; er entspricht also nicht der „unter“ der bewusst erinnerten Oberfläche „latent“ vorliegenden, erst durch die analytische Arbeit aufzudeckenden Botschaft. Zu ihr gelange der Psychoanalytiker vor allem über die freien Assoziationen, die sein Klient über jedes erfragte Symbol seines Traumes anfertigen soll.[5] Für die freie Assoziation wird der Träumer aufgefordert, sowohl spontane, unkritische als auch gezielt beschreibende Einfälle über die Symbole seines Traumes zu gewinnen. Mit Hilfe dieser zusätzlichen Informationen könne dann die unter der erinnerten Traumoberfläche verborgen gebliebene (latente) Botschaft ausfindig gemacht werden. Mit Hilfe der hier z. T. genannten Mechanismen der Traumarbeit wie Verschiebung, Verdichtung, Verbildlichung oder Symbolbildung kann der Traum leichter entschlüsselt werden.[4]

C. G. Jung[Bearbeiten]

Carl Gustav Jung verstand den Traum als unmittelbar deutlich werdende Darstellung der inneren Wirklichkeit des Träumenden, d. h. es bedürfe von diesem keiner freien Assoziationen, um den Traum verstehen zu können. Jung stellte fest, dass man durch freie Assoziation von jedem beliebigen Objekt gleichermaßen zu den eigenen Komplexen gelange. Eine Untersuchung nach den Methoden Freuds führe jeweils zu den persönlichen Komplexen und damit weg vom spezifischen Traumsinn. Das besondere an Träumen seien jedoch die im Traum spezifisch verwendeten Symbole. Um den spezifischen Traumsinn zu verstehen, schlägt Jung statt der freien Assoziationen, die vom Traummaterial wegführt, eine "Umkreisung, deren Zentrum das Traumbild bleibt",[6] als Methode zur Traumdeutung vor. Indem man jedes einzelne Symbol eines Traumes mit direkt dazugehörigen persönlichen Assoziationen anreichert, sowie mit den unpersönlichen Amplifikationen, könne der Traumsinn deutlich werden.

Jung prägte auch den Begriff des kollektiven Unbewussten, ein Bereich, aus dem Kultur-unabhängig gleiche Motivbilder entstehen[7] – z. B. Animus und Anima als "Personifikationen des Unbewussten", als Bild der Seele, das sich in Träumen meist in weiblicher Gestalt im Manne und als männliche Gestalt in der Frau zeigt.[8]

Jung teilte Freuds Auffassung, dass Träume ein "Königsweg zum Unbewussten" seien. Jedoch unterscheiden sich die Ansätze C. G. Jungs und Freuds wie oben angedeutet folgendermaßen:

  • Dadurch, dass Jung die unpersönliche, kollektive Bedeutung des jeweiligen Symbols zu den persönlichen Assoziationen hinzunimmt. Jung betonte, dass es keine „gebrauchsfertige systematische Anleitungen zur Traumdeutung“ gibt, „als ob man einfach ein Nachschlagewerk kaufen und ein bestimmtes Symbol und seine Bedeutung heraussuchen könnte. Kein Traumsymbol kann von dem Menschen, der davon geträumt hat, abgetrennt werden; denn es gibt keine allgemeingültige Deutung für einen Traum.“ Motive und Symbole müssen jeweils „im Kontext des Traumes, nicht als sich selbst erklärende Chiffren gesehen werden“.[9] Die Traumdeutung „hängt ( ...) von der persönlichen Situation des Einzelnen ab“. Jung betont: „Zwei verschiedene Personen können fast genau den gleichen Traum haben. Wenn aber zum Beispiel der eine jung und der andere alt ist, so sind auch ihre Probleme verschieden, und es wäre absurd, beide Träume auf dieselbe Weise zu interpretieren.“ Er schildert als Beispiel den Traum eines Mannes, der an der Spitze einer Gruppe junger Männer über ein weites Feld reitet. Der junge Mann überspringt im Traum einen Wassergraben, während die anderen hineinstürzen. Dieser Traum wurde von einem "jungen, vorsichtigen, introvertierten Mann" geträumt. Jung hörte einen entsprechenden Traum auch von "einem alten Mann mit mutigem Wesen, der ein aktives und unternehmendes Leben geführt hatte", und zum Zeitpunkt des Traumes krank war und Arzt und Krankenschwester viel Mühe bereitete, weil er ihren Anweisungen nicht folgte. Für Jung war klar, "dass der Traum dem jungen Mann ermutigend sagte, was er tun sollte, dem alten Mann aber klarmachte, was er immer noch tat und was ihm Schwierigkeiten bereite".[10]
  • Für Freud waren die Freien Assoziationen seiner Patienten maßgeblich für die Auslegung derer Träume. Unerlässlich für seine Arbeit sind ihm dabei zum einen sein Strukturmodell der Psyche, zum anderen die Forderung, dass zwischen den Bedürfnissen der gesunden Psyche und biologischen Befunden kein Widerspruch bestehen dürfe. Freud kritisierte bei C.G. Jung, dass dessen Methode die Naturwissenschaften zu sehr außer acht lasse. Jung hingegen verstand sich als Empiriker - und somit Naturwissenschaftler - und betont an vielen Stellen seines Werkes die Hypothesenhaftigkeit seiner Begriffe und Konzepte. In seiner Auseinandersetzung mit Freud erörterte er jedoch auch die Bedeutung der persönlichen, individuellen Voraussetzungen des Forschers für die von einem Einzelnen entwickelte Psychologie.[11] Er reflektierte auch über die Grenzen der naturwissenschaftlichen, statistischen, Arbeitsweise für subjektive Fragen des Individuums.[12]
  • Nach Jung spricht der Traum eine eigene Bildersprache, die es zu verstehen gilt, die jedoch direkt ausdrückt, was der Traum "zu sagen" hat.[13] Nach Freud wirkt im Traum ein Zensor, der die Traumaussage verzerrt.
  • Während nach Freud der Traum eine versteckte Wunscherfüllung bringt, ist der Traum nach Jung ein natürliches Phänomen, das die bewusste Haltung des Ichbewusstseins kompensiert und ausgleicht.[14]

Traumdeutung anderer psychotherapeutischer Ansätze[Bearbeiten]

Gestalttherapie[Bearbeiten]

In der Gestalttherapie werden Träume als existenzielle Botschaften des Träumenden betrachtet. Die bekannte psychoanalytische Traumdeutung (rein verbale Arbeit mit den Symbolen und Erforschen des latenten Trauminhalts) wird ersetzt durch die szenische Darstellung des Traumes sowie durch Dialoge mit ausgewählten Traumteilen. Der Träumer kann die vorkommenden Personen und Gegenstände als enteignete Teile von sich und seiner Umwelt erforschen, erkennen und integrieren.

Daseinsanalyse[Bearbeiten]

Entsprechend der Daseinsanalyse ist Träumen eine Art In-der-Welt-sein (siehe Heidegger) wie der Wachzustand. Der Unterschied zeichnet sich dadurch aus, dass dem Träumer nur das erscheint, was seiner stimmungsgemäßen Befindlichkeit in hohem Maße entspricht. Träume geben Aufschluss über Offenheit und Verschlossenheit gegenüber den eigenen Seinsmöglichkeiten. Es gibt keine Sinnsuche hinter der erinnerten Traumoberfläche, es werden nur die erkennbaren Bedeutungsgehalte erfragt. Bei der Interpretation des Manifesten (Erinnerten) werden Analogien zwischen Traumgeschehen und Verhaltensweisen, Emotionen und Konflikten in der Wachwelt gesucht. Im Gegensatz zu Freud, der das Unbewusste in Triebwünschen verwurzelt sieht, lehnt Binswanger diese Sicht und Herangehensweise ab und setzt dem eine Ganzheit der Person entgegen, die er mit der Terminologie Heideggers und der Methode Husserls fundiert.

Klientenzentrierte Psychotherapie[Bearbeiten]

Die Klientenzentrierte Psychotherapie orientiert sich am manifesten Trauminhalt. Bei der Interpretation werden Traumstimmung, -wahrnehmung und -handlung aufgegriffen und als Möglichkeit zur Selbstaktualisierung eingesetzt. Als Selbstaktualisierung wird die innere Kraft zum Wachstum und zur Selbstverwirklichung verstanden.

Focusing[Bearbeiten]

Der Begründer des Focusing, Eugene T. Gendlin, sieht in der Traumarbeit einen Zugang zu bewusstseinsfernen Persönlichkeitsanteilen. Gedeutet werden körperliche Reaktionen, wenn der Träumer im Wachzustand ein weiteres Mal in die Traumbilder eintaucht. Die Befragung über die körperliche Resonanz, dem sogenannten Felt Sense, ermöglicht dabei neue Bedeutungsaspekte. Der Träumer kann auch die Rolle von Teilen seines Traums einnehmen, ähnlich wie bei der Traumarbeit in der Gestalttherapie.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Zedler, Universal-Lexicon, Artikel Traum-Deuterey
  2. Krünitz: Oekonomische Encyklopädie, Artikel Traum.
  3. Claire Gantet: Der Traum in der frühen Neuzeit. Ansätze zu einer kulturellen Wissenschaftsgeschichte. de Gruyter, Berlin, New York 2010, ISBN 978-3-11-023112-0, S.432 ff. und S. 468ff.
  4. a b Freud, Sigmund: Die Traumdeutung. [1900] Gesammelte Werke, Band II/III, S. Fischer, Frankfurt / M, folgende Seitenangaben aus: Taschenbuchausgabe der Fischer-Bücherei, Aug. 1966; VI. Die Traumarbeit, S. 234 ff.; VII. Zur Psychologie der Traumvorgänge, A. Das Vergessen der Träume, S. 432 f.
  5. Freud, Über den Traum, Die Traumdeutung, inauguriert 1899, verlegt 1900, Möller-Hartmann, mündl. Mitteilung, 27. September 2007, Fortbildungsreihe über 100 Jahre Traumdeutung 2007.
  6. C.G. Jung u. a.: Der Mensch und seine Symbole: Patmos Verlag Düsseldorf, Zürich 1968. Erstausgabe Men and his Symbols, London 1964. Folgende Seitenangabe entstammt der 16. Auflage 2003 der Sonderausgabe von 1999, S. 29. (Im Kapitel Über den Einfluss der Träume).
  7. Der Archetyp ist eine Tendenz, Vorstellungen zu erzeugen, die sehr variabel sind, ohne ihr Grundmuster zu verlieren. Siehe C.G. Jung: Traum und Traumdeutung. C.G. Jung Taschenbuchausgabe in elf Bänden, Band 4, herausgegeben von Lorenz Jung. Zitiert aus der 12. Auflage 2005, ISBN 3-423-35173-X, S. 54 (Kapitel: Der Archetypus in der Traumsymbolik).
  8. Marie-Louise von Franz: Der Individuationsprozess. In: C. G Jung u. a.: Der Mensch und seine Symbole Patmos Verlag, Düsseldorf/ Zürich 1968. (Erstausgabe Men and his Symbols. London 1964). Folgende Seitenangabe entstammt der 16. Auflage 2003 der Sonderausgabe von 1999, ISBN 3-530-56501-6, S. 177. (Im Kapitel: Die Anima als Frau im Manne). und C. G. Jung: Seele, Seelenbild. In: Definitionen. In: Gesammelte Werke. Band 6, Walther-Verlag, Solothurn, Düsseldorf 1995, ISBN 3-530-40081-5, par. 805-813.
  9. C.G Jung u. a.: Der Mensch und seine Symbole, Patmos Verlag Düsseldorf, Zürich 1968. Erstausgabe Men and his Symbols, London 1964. Folgende Seitenangabe entstammt der 16. Auflage 2003 der Sonderausgabe von 1999, S. 53 (im Kapitel: Die Funktion der Träume).
  10. C.G. Jung u. a.: Der Mensch und seine Symbole. Patmos Verlag Düsseldorf, Zürich 1968. Erstausgabe Men and his Symbols, London 1964. Folgende Seitenangabe entstammt der 16. Auflage 2003 der Sonderausgabe von 1999, S. 66 (im Kapitel: Das Typenproblem).
  11. C.G. Jung: Der Gegensatz Freund und Jung. In: Freud und die Psychoanalyse. In: Gesammelte Werke. Band 3. Walter-Verlag, Solothurn, Düsseldorf, 1995, ISBN 3-530-40079-3, par. 775 u. 784.
  12. z.B. im Brief von C.G. Jung an Prof. Henry A. Murray vom August 1956, in: Briefe Band 3, Walter-Verlag, Olten, Freiburg, 1973 (3. Auflage von 1990, ISBN 3-530-40760-7), S. 50.
  13. C.G. Jung: Traum und Traumdeutung. C.G. Jung Taschenbuchausgabe in elf Bänden, Band 4, herausgegeben von Lorenz Jung. 12. Auflage. 2005, ISBN 3-423-35173-X, S. 50ff (Kapitel: Der Archetypus in der Traumsymbolik) und S. 25ff. (Die Sprache der Träume).
  14. C.G. Jung: Traum und Traumdeutung. C.G. Jung Taschenbuchausgabe in elf Bänden, Band 4, herausgegeben von Lorenz Jung. 12. Auflage. 2005, ISBN 3-423-35173-X, S. 50 (Kapitel: Der Archetypus in der Traumsymbolik).

Literatur[Bearbeiten]

  • Sigmund Freud: Die Traumdeutung. Fischer-Taschenbuch, Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-596-10436-X.
  • Sigmund Freud: Schriften über Träume und Traumdeutungen. Fischer-Taschenbuch, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-596-10437-8.
  • C. G. Jung: Traum und Traumdeutung. dtv, München 1997, ISBN 3-423-35123-3.
  • Klaus-Uwe Adam: Therapeutisches Arbeiten mit Träumen. Theorie und Praxis der Traumarbeit. 2. Auflage. Springer, 2005, ISBN 3-540-28827-9.
  • Holger Bertrand Flöttmann: Träume zeigen neue Wege – Systematik der Traumsymbole. 3. erw. Auflage. BOD Verlag, Norderstedt 2009, ISBN 978-3-8370-2088-5.
  • Michael H. Wiegand (Hrsg.): Schlaf & Traum. Neurobiologie, Psychologie, Therapie. Schattauer Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-7945-2386-5.
  • Claire Gantet: Der Traum in der frühen Neuzeit. Ansätze zu einer kulturellen Wissenschaftsgeschichte. de Gruyter, Berlin, New York 2010, ISBN 978-3-11-023112-0.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]