Traunviertel
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Das Traunviertel (in Gemeindenamen auch Traunkreis) ist nach dem Fluss Traun benannt, welcher ursprünglich die nordwestliche Abgrenzung dieses Landesteiles von Oberösterreich bildete. Im Zuge der Änderung der Verwaltungsgliederung mit Schaffung politischer Bezirke im 19. Jahrhundert erfolgte auch eine Änderung der Abgrenzung zum nordwestlich gelegenen Hausruckviertel. Es grenzt im Südwesten an den Tennengau, im Süden an den Bezirk Liezen und im Osten an das Mostviertel.
Das Traunviertel als südöstlicher Teil Oberösterreichs besteht heute aus den politischen Bezirken:
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[Bearbeiten] Geschichte
Ursprünglich war die Gegend des Traunviertels Besitz der Traungauer Grafen, der Otakare, und es gehörte bis 1254 zum Herzogtum Steiermark. Mit dem Vertrag von Ofen 1254 zwischen Ottokar II. Přemysl und dem Ungarnkönig Béla IV. wurde das Gebiet von der Steiermark abgetrennt und zum Kernland des heutigen Oberösterreichs. Siehe auch "Traungau".
[Bearbeiten] Siehe auch
Die weiteren Viertel in Oberösterreich sind das Hausruckviertel, das Innviertel und das Mühlviertel.
[Bearbeiten] NUTS-III-Region
Entsprechend der NUTS Regionalgliederung der EU wurde der Begriff "Traunviertel" im Jahr 2000 neu definiert. Oberösterreich ist demnach in Statistiken auf europäischer Ebene nicht auf seine vier Viertel aufgeteilt, sondern in seine Regionen Innviertel, Mühlviertel, Traunviertel, Linz-Wels und Steyr-Kirchdorf.[1]
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Liste der Regionen und Namen, abgerufen am 23. Juni 2009.
[Bearbeiten] Weblinks
- Übersichtskarte Viertelgrenzen (PDF; 1,85 MB) auf DORIS
- Einteilung NUTS-III-Regionen in Oberösterreich


