Trebbichau an der Fuhne

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Trebbichau an der Fuhne (Sachsen-Anhalt)
Trebbichau an der Fuhne
Trebbichau an der Fuhne
Dorfteich

Trebbichau an der Fuhne ist ein Ortsteil der Stadt Südliches Anhalt im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt (Deutschland).

Geografie[Bearbeiten]

Das Dorf Trebbichau an der Fuhne liegt zwischen der Kreisstadt Köthen (Anhalt) und Halle (Saale). Das Gebiet um den nach Nordwesten fließenden Abschnitt der Fuhne ist waldarm und wird landwirtschaftlich intensiv genutzt. Nach Norden steigt das Gelände allmählich auf 97 m ü. NHN an; südlich der Fuhne, die hier die Grenze zum Saalekreis markiert, erhebt sich der 250 m hohe Petersberg.

Geschichte[Bearbeiten]

In einer Schenkungsurkunde aus dem Jahre 951 Ottos des Großen an Gero, Markgraf der Ostmark wird Trebbichau (Trebucouuici) erstmals erwähnt.[1] Danach taucht es 1484 in einer Urkunde auf, der heutige Ortsteil Hohnsdorf wird im Jahr 1156 erwähnt. Die Erklärung des Namens ist schwer nachvollziehbar. Mundartlich sagt man heute noch „Drebbiche“, was als „Gut des Trêbich“ auslegt und so viel wie nützlich, geschickt, tüchtig oder hübsch bedeutet.

Die aus dem 11.Jahrhundert stammende Hohnsdorfer Kirche gehört zu den ältesten im Landkreis.

Bis zum 31. Dezember 2009 war Trebbichau an der Fuhne eine selbständige Gemeinde mit dem zugehörigen Ortsteil Hohnsdorf. Auf einer Gemeindefläche von 4,23 km² lebten 372 Einwohner (31. Dezember 2008).[2] Am 1. Januar 2010 schloss sich Trebbichau der neu gebildeten Stadt Südliches Anhalt an.[3] Letzter Bürgermeister von Trebbichau an der Fuhne war Elfe Glauch.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Trebbichau liegt an der Straßenverbindung von Köthen (Anhalt) nach Halle (Saale). Der Autobahnanschluss Löbejün befindet sich 7 km westlich von Trebbichau (A 14 Magdeburg - Halle). Der nächste Bahnhof befindet sich im sieben Kilometer entfernten Görzig (Bahnlinie Magdeburg - Halle).

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Trebbichau an der Fuhne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Gertrud Eva Schrage, Zur Siedlungspolitik der Ottonen, Blätter für deutsche Landesgeschichte, 1999, S. 205
  2. statistik.sachsen-anhalt.de, pdf-Datei
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010

51.64805555555611.965555555556Koordinaten: 51° 39′ N, 11° 58′ O