Treber

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Dieser Artikel erläutert ein Nebenprodukt der Bierproduktion; zu anderen Bedeutungen siehe Treber (Begriffsklärung).
Bauern verfüttern den Treber an die Kühe (1959)
Biertreber-Silage

Mit Treber (teilweise auch als Träber, Trester oder Seih benamt) bezeichnet man in der Lebensmitteltechnik die ausgelaugten Rückstände des Malzes bei der Bierherstellung (Biertreber) sowie auch die ausgepressten Weintrauben. In Österreich sind die Bezeichnungen Treber, Trebern oder Trebener Synonyme für die aus gegorenen Traubentrester hergestellte Spirituose Tresterbrand.

Verwendung[Bearbeiten]

Biertreber enthalten im Wesentlichen die Spelzen und das koagulierte, unlösliche Eiweiß. Frisch oder getrocknet werden sie als eiweißreiches Futter für die Rinderzucht verwendet, um speziell die Milchleistung von Kühen zu steigern.[1] In der Küche kann Treber zur Herstellung von Panade („Treberschnitzel“) oder vegetarischen Füllungen („Trebermaultaschen“) verwendet werden.

Über Weintreber heißt es in Meyers Großem Konversations-Lexikon von 1909: „Weintreber verfüttert man mit Spreu, Häcksel, Ölkuchen, Getreideschrot für Rindvieh, Schafe und Schweine; auch dienen sie zur Bereitung von Tresterwein, Tresterbranntwein, Essig, Grünspan, Leuchtgas, Frankfurter Schwarz; geformten Treber (Tresterkäse) benutzt man als Brennmaterial.“[2]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Biertreber: Futterwert, Konservierung und erfolgreicher Einsatz beim Wiederkäuer (de, PDF, 757 KB) auf der Webseite der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft. S. 28. 1. März 2008. Abgerufen am 12. November 2009.
  2. Treber. In: Meyers Großes Konversations-Lexikon. 6. Auflage. Bd. 19, Bibliographisches Institut, Leipzig 1902–1909, S. 685.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Treber – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen