Trecento-Madrigal

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Das Trecento-Madrigal ist eine italienische Musikform des 14. Jahrhunderts (von ca. 1300 bis 1370), meist zwei-, selten dreistimmige, unbegleitete Vokalkompositionen in einfacher Manier, bei der die Oberstimme die Hauptstimme darstellt. Durch seine schlichte Konstruktion und die primitive Rhythmik sowie die weltlichen Texte galt das Trecento-Madrigal nicht unbedingt als eine edle Form, Francesco da Barberino bezeichnete um 1300 das Madrigal als „raues und ungeordnetes Zusammensingen“.

Am Ende des 14. und im 15. Jahrhundert geriet die Bezeichnung für musikalische Zwecke außer Gebrauch, als sich die Madrigale nun mehr in literarischer Form niederschlugen (siehe Madrigal). Die literarischen Vorlagen insbesondere Petrarcas dienten ab 1530 wiederum als Texte für die neue, mit dem Trecento-Madrigal musikalisch nicht verwandte Form des Madrigals.

Wichtige Vertreter sind Jacopo da Bologna, Giovanni da Cascia, Maestro Piero, Lorenzo da Firenze und Francesco Landini.