Treglwang

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Treglwang
Wappen von Treglwang
Treglwang (Österreich)
Treglwang
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Liezen
Kfz-Kennzeichen: LI
Fläche: 36,29 km²
Koordinaten: 47° 29′ N, 14° 36′ O47.47611111111114.591666666667745Koordinaten: 47° 28′ 34″ N, 14° 35′ 30″ O
Höhe: 745 m ü. A.
Einwohner: 366 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 10 Einw. pro km²
Postleitzahl: 8782
Vorwahl: 03617
Gemeindekennziffer: 6 12 46
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Treglwang 2
8782 Treglwang
Website: www.treglwang.com
Politik
Bürgermeister: Johann Grössing (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(9 Mitglieder)
5
3
1
Von 9 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Treglwang im Bezirk Liezen
Admont Aigen im Ennstal Altenmarkt bei Sankt Gallen Ardning Donnersbach Donnersbachwald Gaishorn am See Gams bei Hieflau Hall Irdning Johnsbach Landl Lassing Liezen Oppenberg Palfau Pürgg-Trautenfels Rottenmann Sankt Gallen Selzthal Stainach Tauplitz Treglwang Trieben Weißenbach an der Enns Weißenbach bei Liezen Weng im Gesäuse Wildalpen Wörschach Steiermark Bezirk LiezenLage der Gemeinde Treglwang im Bezirk Liezen (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Treglwang ist eine Gemeinde mit 366 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) in der Steiermark im Gerichtsbezirk bzw. Bezirk Liezen. Ab 1. Jänner 2015 ist sie Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform mit der Marktgemeinde Gaishorn am See zusammengeschlossen, die neue Gemeinde wird den Namen „Gaishorn am See“ weiterführen.[1]

Geografie[Bearbeiten]

Treglwang liegt im Paltental im Bezirk Liezen im österreichischen Bundesland Steiermark und ist das „Tor zum Paltental“.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende zwei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[2]):

  • Furth (25)
  • Treglwang (342)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Furth und Treglwang.

Geschichte[Bearbeiten]

Der erste urkundliche Erwähnung von Furth als Vurt erfolgte im Jahr 1171, von Treglwang als Traglbanch im Jahr 1265. Die Aufhebung der Grundherrschaften erfolgte 1848. Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850. Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der englischen Besatzungszone in Österreich.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen stammt aus dem Jahr 1965: In einem vom Silber und Grün schräglinks geteilten Schild gehen farbengewechselt aus der Teilungslinie oben eine Fichte und ein in einem silbernen Brunnentrog fallender Wasserstrahl hervor.

Politik[Bearbeiten]

  • Bürgermeister ist seit 1985 Johann Grössing.
  • Der Gemeinderat setzt sich nach den Wahlen von 2010 wie folgt zusammen: 5 ÖVP, 3 SPÖ, 1 Grüne.
  • Die Volksbefragung über den Zusammenschluss der Gemeinde Treglwang mit der Gemeinde Gaishorn ergab bei über 50 % Beteiligung 72 % der Stimmen dagegen.[3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Treglwang
  • Schloss Paltenstein im Besitz der Freiherren von Holleuffer
  • Pfarrkirche erbaut 1963
  • Pestkapelle
  • Amtshaus: renoviert 1982 und 1995
  • Haslebnerhaus, ältestes Gebäude von Treglwang mit schönem barocken Turmaufsatz, seit Mitte des 19. Jh. im Besitz der Familie Krenn und deren Erben, später verkauft, ehemaliges Gasthaus, heute Gemeindezentrum
  • Wasserfälle und Tobeitschbachklamm
  • Schlacken- und Schmelzplätze
  • Treglwanger Römerstein (im Steirischen Landesarchiv)

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Treglwang – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 10. Oktober 2013 über die Vereinigung der Marktgemeinde Gaishorn am See und der Gemeinde Treglwang, beide politischer Bezirk Liezen. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 15. November 2013. Nr. 122, 32. Stück. ZDB-ID 705127-x. S. 632.
  2. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  3. http://steiermark.orf.at/news/stories/2605069/ Kaindorf: Knappe Mehrheit für Fusion mit Leibnitz > Treglwang für Eigenständigkeit, ORF.at vom 22. September 2013