Tremsbüttel

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Tremsbüttel
Tremsbüttel
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Tremsbüttel hervorgehoben
53.73666666666710.30333333333346Koordinaten: 53° 44′ N, 10° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Stormarn
Amt: Bargteheide-Land
Höhe: 46 m ü. NN
Fläche: 10,33 km²
Einwohner:

1.918 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 186 Einwohner je km²
Postleitzahl: 22967
Vorwahlen: 04532 und 04531
Kfz-Kennzeichen: OD
Gemeindeschlüssel: 01 0 62 081
Adresse der Amtsverwaltung: Eckhorst 34
22941 Bargteheide
Webpräsenz: www.gemeinde-tremsbuettel.de
Bürgermeisterin: Erika Mosel (CDU)
Lage der Gemeinde Tremsbüttel im Kreis Stormarn
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Über dieses Bild

Tremsbüttel (niederdeutsch Tremsbüddel) liegt im Kreis Stormarn in Schleswig-Holstein. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Rehbrook, Sattenfelde, Tremsbüttel und Vorburg.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie und Verkehr

Tremsbüttel liegt an der Bundesautobahn 21, östlich von Bargteheide. Groot Beek, Lütt Beek und Süderbeste fließen durch die Gemeinde.

[Bearbeiten] Geschichte

1302 wird die Gemeinde erstmals als Tremetesbotle erwähnt. Der Name leitet sich wohl von dem damaligen Besitzer der Burg und des Gutes Johannes de Tremetesbotle ab, dessen Wasserburg und Stammhof in ihren Überresten heute als Kulturdenkmal gilt. Auch möglich ist ein Zusammenhang mit den Büttel-Ortschaften.

[Bearbeiten] Sattenfelde

Sattenfelde entstand als Ortsteil von Tremsbüttel und Vorburg nach der Niederlegung des Tremsbütteler Vorwerks 1767 auf der nur 42 Tonnen großen Parzelle Nr. 15. Durch Ansiedlung von Handwerkerfamilien war die Parzelle 1847 bereits in neun Erbpachtstellen zergliedert. Nach dem Bau der Eisenbahnlinie Hamburg-Lübeck 1865 und der nahegelegenen Haltestelle Kupfermühle um 1893 entwickelte sich in Sattenfelde Fremdenverkehr. Bedeutenden Bevölkerungszuwachs bekam der Ortsteil durch Ausweisung von Baugrundstücken ab 1959.

[Bearbeiten] Tremsbüttel

Tremsbüttel war Verwaltungssitz der Vogtei und später des gottorfischen Amtes Tremsbüttel bis 1802. Danach wurde das Amt zusammen mit den Ämtern Reinbek und Trittau von einem gemeinsamen Amtmann mit Sitz in Reinbek verwaltet. Amtsschreibersitz war bis 1858 noch Tremsbüttel, dann Bargteheide. Um 1500 gehörten neben Tremsbüttel die Dörfer Bargteheide, Delingsdorf, Hammoor, Fischbek, Itzstedt, Tönningstedt, Neu-Rahlstedt, Hoisbüttel, Willstedt, Tangstedt, Duvenstedt, Mellingstedt und Lehmsal dazu, im 18. Jahrhundert auch Vorburg, Lasbek und Klein Hansdorf. 1670 erwarb der schleswig-holsteinische Politiker Magnus von Wedderkop das Gut Tremsbüttel. Die Bauern des Kernbereichs des Amtes Tremsbüttel waren bis 1839 Zwangsgäste der Lasbeker Mühle. 1767 wurde das Vorwerk in 21 Parzellen geteilt und in Erbpacht vergeben. Bereits 1840 waren daraus durch Unterteilungen 76 Grundstücke geworden (Sattenfelde). 1894 baute der Besitzer des Restgutes, Alfred Hasenclever, dort das Schloss Tremsbüttel im Stil des Historismus. 1955/56 wurde das Areal des Gutshofes bis auf verbleibende sieben Hektar aufgesiedelt und an Bauernfamilien aus dem Osten vergeben. 1928 wurde der Gemeinde Tremsbüttel die Nachbargemeinde Vorburg angegliedert. Eine gemeinsame Freiwillige Feuerwehr bestand schon seit 1890. Die seit dem frühen 18. Jahrhundert bestehende gemeinsame Schule wurde nach dem Anschluss an die Dörfergemeinschaftsschule in Bargteheide 1973 geschlossen.

[Bearbeiten] Vorburg

Vorburg war einst das zum Gut Tremsbüttel gehörige gutsuntertane Bauerndorf. 1928 wurde die Gemeinde Vorburg der Gemeinde Tremsbüttel angegliedert. 1924 hatte Vorburg 456 Einwohner.

[Bearbeiten] Politik

Von den 13 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2008 sechs Sitze, die Wählergemeinschaft KWG hat fünf und die SPD zwei Sitze.

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung: „Geteilt. Oben in Blau drei fächerförmig gestellte, an den Halmen verbundene, grannenlose goldene Getreideähren, unten in Silber eine durchgehende, gemauerte, oben gezinnte rote Brücke.“[2]

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

In der Liste der Kulturdenkmale in Tremsbüttel stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

[Bearbeiten] Söhne und Töchter des Ortes

  • Georg Green (1636-1691), lutherischer Theologe, Poet und Historiker

[Bearbeiten] Literatur

  • Sylvia Träbing: Tremsbüttel. Lebendige Geschichte eines Stormarner Dorfes. Husum 1991

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Tremsbüttel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistikamt Nord: Bevölkerung in Schleswig-Holstein am 31. Dezember 2010 nach Kreisen, Ämtern, amtsfreien Gemeinden und Städten (PDF-Datei; 500 kB) (Hilfe dazu)
  2. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
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