Tréogat

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Tréogat
Tréogat (Frankreich)
DEC
Tréogat
Region Bretagne
Département Finistère
Arrondissement Quimper
Kanton Plogastel-Saint-Germain
Koordinaten 47° 55′ N, 4° 19′ W47.920277777778-4.321944444444540Koordinaten: 47° 55′ N, 4° 19′ W
Höhe 0 bis 55 m
Fläche 9,85 km²
Einwohner
– Bevölkerungsdichte
492 (2006)
50 Einw./km²
Postleitzahl 29720
INSEE-Code 29298
Website bisher nicht vorhanden

Tréogat (bretonisch Trêgad) ist eine französische Gemeinde im Département Finistère mit fast 400 Einwohnern. Die Bewohner werden Tréogatais [1] genannt.

Der Name Tréogat dürfte von dem Bretonischen Wort für Ortschaft (treb) sowie dem Patron der örtlichen Kirche Saint-Boscat (Bozgat) [2] abgeleitet worden sein, welcher sich seinerseits wieder aus den Begriffen Beuz (für Sieg) und Kad (für Gefecht) zusammensetzt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Der Ort befindet sich im Südwesten der Bretagne, gut 4 Kilometer von Atlantikküste im Landesinneren. Plonéour-Lanvern, die größte Stadt des Kantons, liegt ebenso etwa 4 Kilometer südöstlich und die préfecture des Departements, Quimper, liegt circa 18 km nordöstlich von Tréogat.

Über Quimper bestehen Verbindungen an die Europastraße 60 (E 60) und somit das internationale Fernstraßennetz. In Quimper findet sich auch der nächste größere Bahnhof, welcher in das Netz des TGV Atlantique eingebunden ist.

[Bearbeiten] Bevölkerungsentwicklung

Bevölkerungsentwicklung in Tréogat
Jahr Einwohner



1962 594
1968 519
1975 416
1982 419
1990 420
1999 398

Die höchste Einwohnerzahl erreichte Tréogat am Anfang des 20. Jahrhunderts, wo fast 800 Bewohner gezählt wurden. [3]

[Bearbeiten] Geschichte

Die erste Erwähnung der Ortes findet sich im 14. Jahrhundert, unter dem heute bekannten Namen scheint Tréogat erstmals am Ende des 16. Jahrhunderts auf. Früher gehörte die Gemeinde zum mittelalterlichen Königreich und Bistum Cornouaille, mit der Hauptstadt Quimper.

Die Kirche Saint-Boscat stammt aus dem späten 14. und der ersten Hälfte des 15. Jahrhundert. Neben prähistorischen Megalithen finden sich zahlreiche Reste von mittelalterlichen religiösen Symbolen. [4]

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. www.geobreizh.com
  2. Infobretagne.com
  3. cassini.ehess.fr
  4. französisches Kulturministerium
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