Treynor-Ratio

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Die von Jack Treynor 1965 erstmals aufgestellte Treynor-Ratio (auch Treynor-Maß oder Reward to Volatility Ratio) ist eine auf dem Capital Asset Pricing Model (CAPM) aufbauende finanzwirtschaftliche Kennzahl.

Sie bezeichnet das Verhältnis der Überschussrendite zum Betafaktor und somit die Risikoprämie je Einheit des eingegangenen systematischen Risikos:

T_i = \frac{R_i - R_f}{\beta_i}

wobei R_i die Rendite des Portfolios, R_f die Rendite der risikofreien Kapitalanlage und \beta_i das Beta des Portfolios darstellt.

Stehen zwei Portfolios unter gleichen Rahmenbedingungen zur Auswahl, so erzielt das Portfolio mit der größeren Treynor-Ratio seine Rendite mit geringerem systematischen Risiko. Im Gegensatz zur Treynor-Ratio benutzt die Sharpe-Ratio die Standardabweichung \sigma_i statt des Betafaktors und misst somit das Gesamtrisiko, also neben dem systematischen Risiko auch das unsystematische Risiko durch mangelhafte Diversifizierung des Portfolios.

Vergleicht man zwei Portfolios, welche nicht aus Titeln desselben Markts bestehen, sollte die Sharpe-Ratio angewendet werden, da der Betafaktor des Treynor-Ratios die Schwankungssensitivität eines Portfolios zum jeweiligen Markt ausdrückt. Die Sharpe-Ratio kann marktübergreifend angewendet werden, da die Berechnung über die Standardabweichung erfolgt.