Ammoniumcitrat

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Strukturformel
Struktur von Ammoniumcitrat
Allgemeines
Name Ammoniumcitrat
Andere Namen
  • Triammoniumcitrat
  • Ammoniumcitrat tribasisch
  • E 380
  • 2-Hydroxypropan-1,2,3-tricarbonsäure Triammoniumsalz
Summenformel C6H17N3O7
CAS-Nummer 3458-72-8
PubChem 18954
Kurzbeschreibung

farblose, kristalline Substanz[1]

Eigenschaften
Molare Masse 243,22 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

1,48 g·cm−3 (20 °C)[2]

Schmelzpunkt

185 °C[3]

Löslichkeit

leicht löslich in Wasser[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [3]
07 – Achtung

Achtung

H- und P-Sätze H: 315​‐​319​‐​335
P: 261​‐​305+351+338 [3]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [4][1]
Reizend
Reizend
(Xi)
R- und S-Sätze R: 36/37/38
S: 26​‐​37
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Ammoniumcitrat ist das Ammoniumsalz der Citronensäure. Es besteht aus drei Ammoniumionen (NH4+) und dem Citration (C6H5O73−) und bildet farblose Kristalle, die sich gut in Wasser lösen. Neben Triammoniumcitrat existiert ebenfalls noch Monoammoniumcitrat (C6H8O7)2H3N (CAS: 3012-65-5).

Ammoniumcitrat-Kristalle


Synthese[Bearbeiten]

Ammoniumcitrat lässt sich durch die Neutralisation von Ammoniak mit Citronensäure gewinnen:

\mathrm{3 \ NH_3 + C_6H_8O_7 \longrightarrow (NH_4)_3C_6H_5O_7}

Verwendung[Bearbeiten]

Ammoniumcitrat ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff E 380 zugelassen. Es findet als Säureregulator und Farbstabilisator unter anderem in Limonaden, Konfitüren, Frucht- und Gemüsekonserven, Backwaren, Fertigsuppen und Tiefkühlfisch Verwendung.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Datenblatt Ammoniumcitrat bei AlfaAesar, abgerufen am 26. März 2010 (JavaScript erforderlich).
  2.  Thieme Chemistry (Hrsg.): RÖMPP Online - Version 3.5. Georg Thieme Verlag KG, Stuttgart 2009.
  3. a b c Datenblatt Ammoniumcitrat bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 9. März 2011 (PDF).
  4. Seit 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Gemischen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.