Trins

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Dieser Artikel befasst sich mit der Tiroler Gemeinde Trins, für die bis 1943 gleichnamige Gemeinde Trins im Kanton Graubünden, Schweiz; siehe Trin.
Trins
Wappen von Trins
Trins (Österreich)
Trins
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Innsbruck Land
Kfz-Kennzeichen: IL
Fläche: 48,82 km²
Koordinaten: 47° 4′ N, 11° 25′ O47.06666666666711.4166666666671233Koordinaten: 47° 4′ 0″ N, 11° 25′ 0″ O
Höhe: 1233 m ü. A.
Einwohner: 1.242 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 25 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6152
Vorwahl: 05275
Gemeindekennziffer: 7 03 59
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Trins 36
6152 Trins
Website: www.trins.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Alois Mair Offene Heimatliste Trins
Gemeinderat: (14.03.2010)
(13 Mitglieder)
6 Offene Heimatliste Trins,
5 Neue Gemeindeliste Trins,
2 Gemeinschaftsliste Trins
Lage der Gemeinde Trins im Bezirk Innsbruck Land
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Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Trins von Norden aus gesehen
Trins von Norden aus gesehen
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Trins ist eine Gemeinde mit 1242 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Bezirk Innsbruck Land, Tirol (Österreich). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Innsbruck.

Geografie[Bearbeiten]

Trins liegt im vorderen Teil des Gschnitztals, welches bei Steinach am Brenner vom Wipptal abzweigt, am Fuß des 2241 m hohen Blaser.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Der Name Trins wird erstmals um 1030 als „Trunnes“ erwähnt.

Die Häuser von Trins drängen sich in rätoromanischer Bauweise zu einem verwinkelten Haufendorf zusammen.

Die Gemeinde ist eine alte Knappensiedlung, in der erst nach der Schließung der Bergwerke im 17. Jahrhundert mit der Landwirtschaft begonnen wurde.

Seit 1811 ist Trins eine selbständige Gemeinde.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]


Politik[Bearbeiten]

Die letzten Bürgermeisterwahlen fanden gleichzeitig mit den Gemeinderatswahlen am 14. März 2010 statt. [1]

Alois Mair wurde zum Bürgermeister und Alfred Abulesz zum Vizebürgermeister gewählt.

Partei Prozent Stimmen Sitze im Gemeinderat Koppelung
Offene Heimatliste Trins 49,07 % 422 6
Neue Gemeindeliste Trins 32,09 % 276 5 A
Gemeinschaftsliste Trins 18,84 % 162 2 A

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: In Gold ein erhöhter, oben gezinnter schwarzer Balken, darunter ein giebelloser roter Sparren. Die Farben der Gemeindeflagge sind Rot-Gelb.

Das Wappen wurde 1994 von der Tiroler Landesregierung verliehen. Der schwarze Zinnenbalken steht für das Schloss Schneeberg, der rote Sparren für die Trinser Moräne, auf der sich das Schloss erhebt. Die goldene Spitze sowie die Farben Rot und Gold wurden dem Wappen des Klosters Säben entnommen, das im Spätmittelalter Schneeberg als landesfürstliches Lehen besaß.[2]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Trins
  • Pfarrkirche hl. Georg mit Friedhofskapelle und Kriegerkapelle: spätgotisch, urkundlich 1359 erstmals erwähnt
  • Wallfahrtskapelle hl. Magdalena: das Bergkirchlein St. Magdalena wurde 1307 erstmals erwähnt und birgt als Besonderheit für Nordtirol romanische Wandmalereien aus dem 13. Jahrhundert
  • Kapelle hl. Antonius
  • Kapelle hl. Anna
  • Kapelle hl. Barbara
  • Kapelle hl. Josef
  • Kalvarienberg mit Kruzifix [3]
  • Schloss Schneeberg: ein bemerkenswertes Baudenkmal ist das auf der nacheiszeitlichen Trinser Moräne gelegene Schloss Schneeberg aus dem 18. Jahrhundert

Trivia[Bearbeiten]

In den Jahren 1940/41 wurde das propagandistisches Heimatdrama „Wetterleuchten um Barbara“ mit Sybille Schmitz, Attila Hörbiger, Maria Koppenhöfer, Oskar Sima und anderen teilweise in Trins gedreht. Auf dem Höhepunkt des Vietnamkrieges fanden 1969 in Trins oder bei Trins auch die Dreharbeiten zum Antikriegsfilm "Das vergessene Tal" (The last Valley) mit Michael Caine und Omar Sharif statt. Die malerische Bergkulisse des Gschnitztales kommt auch in Filme wie „Die Bourne Identität“ und „3 Zimme/Küche/Bad“ vor.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Trins – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Trins, in der Datenbank Geschichte Tirol des Vereines „fontes historiae – Quellen der Geschichte“

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. [1] tirol Unser Land
  2. Gemeinde Trins: Gemeindewappen
  3. Dehio Tirol 1980, Seiten 816ff

Bilder[Bearbeiten]