Trittenheim
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Trier-Saarburg | |
| Verbandsgemeinde: | Schweich an der Römischen Weinstraße | |
| Höhe: | 110 m ü. NN | |
| Fläche: | 10,1 km² | |
| Einwohner: |
1.024 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 101 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 54349 | |
| Vorwahl: | 06507 | |
| Kfz-Kennzeichen: | TR | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 2 31 207 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Brückenstr. 26 54338 Schweich |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Franz-Josef Bollig | |
| Lage der Ortsgemeinde Trittenheim im Landkreis Trier-Saarburg | ||
Trittenheim ist eine Ortsgemeinde an der Mittelmosel im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Schweich an der Römischen Weinstraße an.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Trittenheim liegt am flachen Hang einer Landzunge (Gleithang), die durch eine enge Moselschleife gebildet wird. Moselaufwärts befindet sich auf der nördlichen Moselseite der Weinort Klüsserath, auf der südlichen Moselseite der Weinort Leiwen. Moselabwärts liegt der Weinort Neumagen-Dhron.
[Bearbeiten] Nächstgelegene Städte
- Schweich ca. 18 km
- Bernkastel-Kues ca. 25 km
- Trier ca. 30 km, nächstgelegenes Oberzentrum
- Wittlich ca. 30 km
- Landesgrenze zum Großherzogtum Luxemburg ca. 40 km
- Kaiserslautern ca. 110 km
- Koblenz ca. 120 km
[Bearbeiten] Geschichte
Aus einer fränkischen Siedlung gegründet wurde Trittenheim erstmals 893 im Prümer Urbar urkundlich erwähnt und war lange Zeit kurtrierisches Gebiet. Ab 1794 stand Trittenheim unter französischer Herrschaft, 1815 wurde der Ort auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet.
[Bearbeiten] Wechsel in die Verbandsgemeinde Schweich
Aufgrund der geplanten Neustrukturierung der Verbandsgemeinden in Rheinland-Pfalz entschieden sich die Trittenheimer Bürger im März 2010 mit über 90 % zum Anschluss an die Verbandsgemeinde Schweich an der Römischen Weinstraße und damit zum Wechsel in den Landkreis Trier-Saarburg. Der Gemeinderat folgte dem Wunsch und stimmte dem Votum einstimmig zu.[2]
Am 14. September 2011 stimmte die rheinland-pfälzische Landesregierung den Fusionsplänen zu, wodurch die Gemeinde am 1. Januar 2012 aus der aufzulösenden Verbandsgemeinde Neumagen-Dhron, die zum Landkreis Bernkastel-Wittlich gehörte, in die Verbandsgemeinde Schweich an der Römischen Weinstraße und somit in den Landkreis Trier-Saarburg wechseln konnte.[3]
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat in Trittenheim besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden. Die 16 Sitze im Gemeinderat verteilen sich auf zwei Wählergruppen.[4]
[Bearbeiten] Bürgermeister
Der zur Zeit amtierende Ortsbürgermeister heißt Franz-Josef Bollig.
[Bearbeiten] Wappen
Das Wappen zeigt einen goldenen Abtstab. Er steht für den Trittenheimer Johannes Trithemius, der im 15. Jahrhundert Abt des Klosters Sponheim im Kreis Bad Kreuznach war. Das rote Balkenkreuz auf Silber ist das Wappen des Kurfürstentums Trier, das silberne T steht für Trittenheim.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Spätbarocke Pfarrkirche mit frühklassizistischen Elementen
- Fünfteiliger Bildstockzyklus zum schmerzreichen Rosenkranz von 1654
- Taufstein
- Laurentius-Kapelle in den Weingärten (erweitert 1583)
- „Hinkelstein“
Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Trittenheim
[Bearbeiten] Wirtschaft
Trittenheim ist erheblich geprägt vom Weinbau und mit 236 Hektar bestockter Rebfläche nach Piesport, Zell, Leiwen, Konz, Neumagen-Dhron, Mehring und Bernkastel-Kues die achtgrößte Weinbaugemeinde der Mosel. Es wird traditionell überwiegend Riesling angebaut. Bekannteste Weinlagen sind die „Trittenheimer Apotheke“ und „Trittenheimer Altärchen“. Der Weinbau bildet außerdem die Grundlage für den Tourismus, welcher ebenfalls einen bedeutenden Wirtschaftszweig darstellt.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
1462 wurde hier Johannes Zeller, ein als Johannes Trithemius bekannter Humanist († 1516 in Würzburg) geboren.
Im Ortsteil Dhrönchen an der Kleinen Dhron kam 1906 Stefan Andres zur Welt, ein bekannter deutscher Schriftsteller.
1991 wurde die Trittenheimer Weinkönigin Lydia Bollig zur Deutschen Weinkönigin 1991/92 gekürt.
Im Jahre 1999 fanden die Trittenheimer Winzer keine Weinkönigin und machten stattdessen den in Deutschland lebenden Togbui Ngoryifia Kosi Olatidoye Céphas Bansah (oder kurz: Céphas Bansah), König eines Volks der Ewe von 200.000 Menschen in Ghana, zum ersten und einzigen „Weinkönig“. Dieser unterhält in Ludwigshafen eine KFZ-Werkstatt und verwaltet sein Volk per Fax und E-Mail, auch wenn er es des Öfteren besucht.
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
- ↑ Trittenheimer Gemeinderat einstimmig für Wechsel in die Verbandsgemeinde Schweich, www.volksfreund.de am 23. März 2010
- ↑ Aus drei Verbandsgemeinden werden zwei, www.volksfreund.de am 14. September 2011
- ↑ Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
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