Trivium

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Dieser Artikel erläutert den klassischen Begriff Trivium; die gleichnamige Band findet sich unter Trivium (Band).

Das Trivium („drei Wege“) umfasste die drei sprachlichen Fächer der sieben freien Künste, die zusammen mit den mathematischen Fächern des Quadriviums nach Vorläufern in Antike und Frühmittelalter das Grundstudium an den hochmittelalterlichen Universitäten bildeten. Es bestand aus den Fächern:

Von Trivium ist das Wort „trivial“ abgeleitet, das ursprünglich nicht die heutige Bedeutung von „belanglos“ oder „alltäglich“, sondern „(für entsprechend Gebildete) grundlegend“, somit „selbstverständlich“, hatte. Im klassischen Latein bedeutet trivialis auch schon „gewöhnlich“, „im gemeinen Leben“, abgeleitet von Trivium, das nicht nur eine Weggabelung, sondern auch metaphorisch die öffentliche Straße bezeichnet.[1]

[Bearbeiten] Anmerkungen

  1. Karl Ernst Georges: Lateinisch-deutsch, deutsch-lateinisch. Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch. S. 57604 (Digitale Bibliothek; Band 69). Vgl. Georges-LDHW Band 2, S. 3235

[Bearbeiten] Literatur

  • Gordontzi Leff: Das trivium und die drei Philosophien. In: Walter Rüegg (Hrsg.): Geschichte der Universität in Europa. Band I: Mittelalter, Beck, München 1993, ISBN 3-406-36952-9, S. 279–302.
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