Trogenerbahn
| St. Gallen–Trogen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Be 4/8 ausgangs Trogen
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| Fahrplanfeld: | 859 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Streckenlänge: | 9,8 km | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Spurweite: | 1000 mm (Meterspur) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Stromsystem: | 1000 Volt = | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Maximale Neigung: | 76 ‰ | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Zweigleisigkeit: | St. Gallen Rathaus–Schülerhaus | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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47.4215849.415861Koordinaten: 47° 25′ 17,7″ N, 9° 24′ 57,1″ O; CH1903: 749184 / 254188
Die Trogenerbahn ist eine meterspurige Bahnstrecke vom Bahnhof St. Gallen über Speicher nach Trogen. Früher wurde sie von der gleichnamigen privaten Bahngesellschaft betrieben. Deren Abkürzung lautete TB, sie wurde zum 1. Januar 2006 mit den früheren Appenzeller Bahnen, der Rorschach-Heiden-Bergbahn und der Bergbahn Rheineck-Walzenhausen zu den heutigen Appenzeller Bahnen fusioniert. Die 9,8 Kilometer lange Strecke der Trogenerbahn liegt ungefähr zur Hälfte im Kanton St. Gallen und zur Hälfte im Kanton Appenzell Ausserrhoden und ist als Linie S 12 in das Netz der S-Bahn St. Gallen integriert. Ebenso ist sie Teil des Tarifverbunds Ostwind. Mit einer Steigung von bis zu 76 Promille ist sie ferner die steilste schmalspurige Adhäsionsbahn in der Schweiz.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte [Bearbeiten]
Die Trogenerbahn wurde am 10. Juli 1903 eröffnet, am Vortag verkehrte zum letzten Mal eine Postkutsche zwischen St. Gallen und Trogen. Am 30. Oktober 1909 erteilte die Bundesversammlung der Trogenerbahn die Konzession für die Verlängerung nach Heiden und Walzenhausen. Diese blieb jedoch ungenutzt und ist mittlerweile erloschen.
Die Strecke war von Beginn an elektrifiziert und wird mit 1000 Volt Gleichspannung betrieben. In der Innenstadt von St. Gallen beträgt die Fahrdrahtspannung jedoch nur 600 Volt. Dort wird die Trogenerbahn zwischen Bahnhof und Brühltor parallel zum Trolleybus St. Gallen der Verkehrsbetriebe der Stadt St. Gallen geführt und aus einem gemeinsamen Unterwerk gespeist. Bei dieser doppelspurigen Strecke mit Rillenschienen handelt es sich um ein Teilstück der 1957 eingestellten Strassenbahn St. Gallen. Dieser Streckenabschnitt wurde früher von der Trogenerbahn mitbenutzt, heute gehört seine Infrastruktur ebenfalls den Appenzeller Bahnen. Im weiteren Verlauf folgt die Bahn der Strasse zum Ruppenpass bis zur Endstation Trogen. Ab Schülerhaus steht ihr dabei ein linksseitig angeordneter eigener Gleiskörper mit Vignolschienen zur Verfügung. In diesem Abschnitt besitzt die Strecke den Charakter einer Überlandstrassenbahn.
Betrieb [Bearbeiten]
Gegenwärtig wird die Trogenerbahn tagsüber im Halbstunden-Takt mit zwei Umläufen bedient, während der Hauptverkehrszeiten wird dieser auf einen Viertelstunden-Takt mit vier Umläufen verdichtet. Mit Ausnahme von Speicher sind alle Zwischenstationen Bedarfshalte. Gekreuzt wird planmässig in der Station Schwarzer Bären, in den Hauptverkehrszeiten zusätzlich in Speicher und beim Spisertor. Im Depot der Bahn in Speicher befindet sich auch ihre Werkstätte. Im Bahnhof St. Gallen fahren die Züge Richtung Trogen auf Gleis 12 ab. Dieses gehört wie das benachbarten Gleise für die Züge Richtung Gais zum sogenannten St. Galler Nebenbahnhof.
Fahrzeugpark [Bearbeiten]
- Triebwagen
- CFe 4/4 1-5 (1903) SIG/MFO, alle bis auf Wagen Nummer 2 abgebrochen. Dieser ist seit 1992 als Wetzikon–Meilen-Bahn (WMB) CFe 4/4 2 in Grüningen aufgestellt[1]
- BDe 4/4 7 (1952, Umbau 1991)
- Werbetriebwagen «Ostwind», Reservefahrzeug (Einsatz mit Partywagen)
- Pendelzüge
- BDe 4/8 21–25 (1975/77)
- Nummer 22 und 23 Reservefahrzeuge
- Nummer 21 und 24 am 27. April 2009 an die Rittnerbahn in Südtirol abgegeben
- Nummer 25 wurde bereits 2008 abgebrochen
- Be 4/8 31–32 (2004) Stadler, Niederflurtriebzüge
- Be 4/8 33–35 (2008) Stadler, Niederflurtriebzüge
- Personenwagen
- B 11 (1956, Umbau 1970)
- 2004 an die Bahn der internationalen Rheinregulierung (IRR) nach Lustenau verkauft
- B 12 (1954, Umbau 1963)
- 2004 an die IRR verkauft
- B 13
- 2004 an die IRR verkauft
- Brs 16 (1909, Umbau 1963 beziehungsweise 1994), Partywagen
- Güterwagen
- Gk-v 33 (1904)
- Gk-v 35 (1909, Umbau 1930)
- Gk 36 (1909, Umbau 1957)
- seit 2001 mit einer Holzbühne ausgerüstet und als Turmwagen eingesetzt
- Gkb 61 (1962)
- Gkb 62 (1962)
- Ek 55 (1910, Umbau 1996)
- Ek 56 (1906, Umbau 1998)
- Dienstfahrzeug
- Xrotm 2/2 72 (1974), Schneeschleuder
Galerie [Bearbeiten]
Literatur [Bearbeiten]
- Jürg Aeschlimann, Hans Waldburger: Strassenbahn St. Gallen–Speicher–Trogen; Die Trogenerbahn. Prellbock Druck & Verlag, Leissigen 2003, ISBN 3-907579-24-0
Weblinks [Bearbeiten]
- Grafischer Fahrplan (mit Längenprofil, Stationsanlagen und weiteren Streckenangaben), in: Offizielles Kursbuch, Bundesamt für Verkehr (BAV), Bern
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