Trollenhagen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Trollenhagen
Trollenhagen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Trollenhagen hervorgehoben
53.60694444444413.29055555555668Koordinaten: 53° 36′ N, 13° 17′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Mecklenburgische Seenplatte
Amt: Neverin
Höhe: 68 m ü. NHN
Fläche: 17,81 km²
Einwohner: 917 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 51 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17039
Vorwahl: 0395
Kfz-Kennzeichen: MSE, AT, DM, MC, MST, MÜR, NZ, RM, WRN
Gemeindeschlüssel: 13 0 71 145
Adresse der Amtsverwaltung: Neubrandenburger Str. 48
17039 Neverin
Webpräsenz: www.amtneverin.de
Bürgermeister: Peter Enthaler
Lage der Gemeinde Trollenhagen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
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Über dieses Bild

Trollenhagen ist eine Gemeinde im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern. Die Gemeinde wird vom Amt Neverin mit Sitz in der gleichnamigen Gemeinde verwaltet.

Geografie[Bearbeiten]

Trollenhagen liegt etwa fünf Kilometer nördlich von Neubrandenburg und östlich des Tollense-Urstromtals.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Ortsteile sind:

  • Buchhof
  • Hellfeld
  • Podewall
  • Trollenhagen

Geschichte[Bearbeiten]

Trollenhagen wird erstmals im Jahr 1308 als "Hogenhaven" urkundlich erwähnt. Der Name dürfte von aus dem Mittelniederdeutschen kommen und bedeutet so viel wie hoge (Höhe) und haven Hof, Besitz. Podewall war seit 1358 Teilbesitz des Klosters Himmelpfort. Ab dem Jahr 1496 hieß der Ort Trullenhagen, später dann Trollenhagen. Seit der Frühen Neuzeit gab es im Ort ein Rittergut, aber auch noch bis in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts Bauernstellen, die letzte wurde 1760 eingezogen. Das Gut wurde 1945 im Zuge der Bodenreform enteignet, das Herrenhaus unterschiedlichen Nutzungen zugeführt.[2]

Flugplatz/Fliegerhorst[Bearbeiten]

Seit 1933 gibt es in der Gemeinde den Flugplatz, der bis 1993 nur militärisch genutzt wurde. Seit 1993 wird der Flughafen von der Luftwaffe der Bundeswehr als Fliegerhorst betrieben und von der Flughafen Neubrandenburg-Trollenhagen GmbH als ziviler Regionalflughafen mitbenutzt. Das zivile Abfertigungsterminal wurde im Jahr 1995 eingeweiht.

Politik[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Grün ein silberner Milan auf einem unterhalb, vierspeichigen goldenen Zahnrad mit sechzehn Zähnen, die mittlere Speiche belegt mit einer grünen Eichel, zwischen den Speichen je eine goldene Eichel.“

Flagge[Bearbeiten]

Die Flagge ist quer zur Längsachse des Flaggentuchs von Grün - Weiß - Grün gestreift. Die äußeren grünen Streifen nehmen jeweils drei Zehntel, der weiße Mittelstreifen nimmt zwei Fünftel der Länge des Flaggentuchs ein. In der Mitte des weißen Streifens liegt, drei Fünftel der Höhe des Flaggentuchs einnehmend, das Gemeindewappen. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5:3.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Trollenhagen

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Die Landesstraße 35 (ehemals B 96) führt durch den Westen des Gemeindegebietes. Die Gemeinde ist auch über die etwa sechs Kilometer entfernte Anschlussstelle Neubrandenburg-Nord an der Bundesautobahn 20 zu erreichen. Im Gemeindegebiet befindet sich auch der Flughafen Neubrandenburg.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Trollenhagen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2012 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Sabine Bock: Herrschaftliche Wohnhäuser auf den Gütern und Domänen in Mecklenburg-Strelitz. Architektur und Geschichte. (= Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege, 7.1–3), Thomas Helms Verlag Schwerin 2008, ISBN 978-3-935749-05-3, Band 2, S. 912–921.