True Colors (Lied)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles[1]
True Colors
  DE 18 06.10.1986 (16 Wo.)
  AT 12 01.11.1986 (10 Wo.)
  CH 17 21.09.1986 (17 Wo.)
  UK 12 13.09.1986 (14 Wo.)
  US 1 30.08.1986 (20 Wo.)

True Colors ist ein Lied von Billy Steinberg und Tom Kelly aus dem Jahr 1986[2], das von Cyndi Lauper interpretiert wurde. Es war das einzige Lied des gleichnamigen Albums, das nicht von Lauper selbst zumindest mitverfasst wurde.

Inhaltsverzeichnis

Bedeutung[Bearbeiten]

Der Titel "True Colors" kann in etwa mit "inneres Wesen" oder "wahre Gestalt" übersetzt werden. Das Lied stellt die Ermutigung einer unbekannten Person dar, der mitgeteilt wird, ihre "True Colors" seien wunderschön und liebenswert, weshalb sie keine Angst habe müsse, diese zu zeigen. Durch diese Aussage wurde der Song zu einer Hymne innerhalb der homosexuellen Subkultur. Der Song wurde schließlich in einem Werbespot (public service announcement) verwendet, der die Ausdehnung der Gesetzgebung zu sogenannten hate crimes auf Verbrechen gegen Angehörige sexueller Minderheiten unterstützte. Im Jahr 2007/2008 engagierte sich Cyndi Lauper mit ihrer "True Colors"-Tour ebenfalls für diese Bestrebungen.[3]

Musikvideo[Bearbeiten]

In einem Artikel von The New York Times beschrieb Lauper das Musikvideo zu True Colors:

„In the beginning, she's a storyteller pounding on an African drum; a girl moves through childhood and adulthood, with the shell symbolizing the turning of tides and so forth; Cyndi then walks through that desert with the new group of children in the background; the last shot is of Cyndi pounding on the drum a final time. (Deutsch: Am Anfang ist sie eine Geschichtenerzählerin, die eine afrikanische Trommel schlägt; ein Mädchen durchläuft Kindheit und Erwachsenenalter, die Muschel symbolisiert den Wechsel der Gezeiten und so weiter; danach geht Cyndi mit einer neuen Gruppe von Kindern durch eine Wüste und die letzte Szene zeigt Cyndi, die ein letztes Mal auf die Trommel schlägt.)[4]

Coverversion von Phil Collins[Bearbeiten]

1998 coverte Phil Collins True Colors auf seinem Album ...Hits. Im Gegensatz zum Original war die Phil-Collins-Version sehr vom Smooth Jazz inspiriert.

Phil Collins Version von True Colors blieb in Deutschland auf Platz 35, in Großbritannien auf Platz 26, in Niederlanden auf Platz 73 und in den USA auf Platz 12.

Coverversion des GMCLA[Bearbeiten]

Der Gay Men's Chorus of Los Angeles sang 2010 zur Unterstützung des It Gets Better Project True Colors in einem Chor mit über 200 Menschen. [5][6]

Andere Coverversionen[Bearbeiten]

True Colors hörte man auch in den Werbungen von Kodak, Peugeot, Aer Lingus oder Marks & Spencer.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Quellen Chartplatzierungen: DE / AT / CH / UK / US, abgerufen am 20. April 2013.
  2. True Colors by Cyndi Lauper auf songfacts.com
  3. Cyndi Lauper and her hero fight for gay rights. CNN, 12. Oktober 2008
  4. Cyndi Lauper auf thediviningnation.com
  5. GMCLA Videos
  6. Advocate.com - Strength in numbers