Trusetal

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Trusetal
Trusetal
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Trusetal hervorgehoben
50.78333333333310.416666666667350Koordinaten: 50° 47′ N, 10° 25′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Schmalkalden-Meiningen
Höhe: 350 m ü. NN
Fläche: 25,88 km²
Einwohner: 3996 (31. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 154 Einwohner je km²
Postleitzahl: 98596
Vorwahlen: 03 68 40
Kfz-Kennzeichen: SM
Gemeindeschlüssel: 16 0 66 074
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: Liebensteiner Str. 7
98596 Trusetal
Webpräsenz:
Bürgermeister: Karl Koch (Die Linke)
Lage der Gemeinde Trusetal im Landkreis Schmalkalden-Meiningen
Karte

Trusetal ist ein staatlich anerkannter Erholungsort im Landkreis Schmalkalden-Meiningen im Süden von Thüringen, nördlich von Schmalkalden und besteht aus fünf Ortsteilen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Trusetal

Die Gemeinden des Trusetales wurde 1185 erstmals urkundlich erwähnt. Seit dem 14. Jahrhundert wurden Eisenwaren gefertigt. Seit dem 16. Jahrhundert wurde auch Eisenerz gefördert. Der Bergbau wurde 1991 eingestellt. Von 1899 bis 1969 führte die schmalspurige Trusebahn von Wernshausen nach Herges-Vogtei.

In der Zeit des Nationalsozialismus wurden zwischen 1934 und 1937 18 Personen aus den heute zu Trusetal gehörenden Dörfern im Krankenhaus von Schmalkalden Opfer der Zwangssterilisation. Während des Zweiten Weltkrieges mussten 143 Kriegsgefangene sowie Frauen und Männer aus den von Deutschland besetzten Ländern Zwangsarbeit leisten: bei der Firma Reum und in der Eisenerzgrube Klinge. Mindestens zwei Frauen wurden Opfer der Zwangsarbeit.[2]

Die Gemeinde Trusetal entstand am 1. Juli 1950 durch Zusammenschluss der Ortsteile Herges-Vogtei, Auwallenburg, Trusen, Elmenthal und Laudenbach. Der Ortsteil Wahles wurde 1994 eingemeindet. Namensgeber ist ein kleiner Fluss, die Truse.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994: 4541
  • 1995: 4518
  • 1996: 4505
  • 1997: 4465
  • 1998: 4471
  • 1999: 4481
  • 2000: 4452
  • 2001: 4342
  • 2002: 4275
  • 2003: 4242
  • 2004: 4168
  • 2005: 4129
  • 2006: 4083
  • 2007: 3996
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Ortspartnerschaften

Seit 1990 besteht eine Partnerschaft mit Nentershausen in Hessen.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Turm der Burgruine Wallenburg
Trusetal

[Bearbeiten] Museen

  • Heimatstube
  • Besucherbergwerk Hühn

[Bearbeiten] Bauwerke

Das Wahrzeichen des Ortes ist der Trusetaler Wasserfall. Dieser künstliche, 58 m hohe Wasserfall wurde 1865 unter Leitung des Baurats Specht angelegt.

Der Wallenburger Turm aus dem 13. Jahrhundert, ein Überbleibsel der im Dreißigjährigen Krieg fast völlig zerstörten Wallenburg, bietet einen Panoramablick über das Werratal bis hin zur vorderen Rhön.


[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Quellen

  1. Thüringer Landesamt für Statistik: Bevölkerung nach Gemeinden
  2. Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933-1945 (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945, Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, S. 260, ISBN 3-88864-343-0

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Trusetal – Bilder, Videos und Audiodateien
Persönliche Werkzeuge
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