Tschernihiw (Schiff)

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Tschernihiw U310
Чернігів
Minensuchboot der Natya-Klasse

Minensuchboot der Natya-Klasse

p1
Schiffsdaten
Flagge Ukraine Naval Ensign
andere Schiffsnamen

Schowti Wody, Zenitchyk

Schiffstyp Minensuchboot
Klasse Natya-Klasse Project 266M Aquamarine
Heimathafen Nowooserne
Bauwerft Newski-Werft in Leningrad
Baunummer C-928
Stapellauf 1974
Übernahme 10. September 1974
Verbleib Aktiv (Stand 2013)
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
61,2 m (Lüa)
Breite 10,2 m
Tiefgang max. 3,45 m
Verdrängung 735-790 t
 
Besatzung 68 Mann inkl. 6 Offiziere
Maschine
Maschine 2 Diesel M-503B
Maschinen-
leistung
5000 PS

EEU zwei Dieselgeneratoren DG-200, DG-100 bis 300 kW

Geschwindigkeit max. 17 kn (31 km/h)
Propeller 2
Bewaffnung

2х2-30 mm AK-230
2х2-25 mm 2М-3М
2 х5 RBU 1200
7 AMD-1000 Seeminen oder
32 Wasserbomben
Unterwasser-Minensucher MKT-210
Sweeps BKT, AT-3, TEM-4

Die Tschernihiw (U310) (ukrainisch Чернігів) ist ein Minensuchboot der Natya-Klasse Project 266M Aquamarine[Anmerkung 1] der ukrainischen Marine und gehört zu deren ständigen Bereitschaftskräften.

Der Heimathafen des nach der ukrainischen Stadt Tschernihiw benannten Schiffs ist ein Hafen im Donuslaw in Nowooserne auf der Halbinsel Krim.[1]

Die Reichweite des Minensuchboots beträgt bei einer Geschwindigkeit von zwölf Knoten 1500 NM. Es kann zehn Tage autonom auf See bleiben.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Das Minensuchboot mit der Seriennummer C-928 wurde auf der Newski-Werft (Середньоневський СБЗ) in Leningrad für die Sowjetische Marine gebaut. Die Übernahme des Schiffes mit dem Namen Zenitchyk in die Schwarzmeerflotte fand am 10. September 1974 statt. Während der Zugehörigkeit zur sowjetischen und später russischen Marine nahm das Schiff an Einsätzen im Persischen Golf, dem Roten Meer, im Mittelmeer, dem Atlantik und dem Indischen Ozean teil.

Abzeichen der Schowti Wody (U310)

Nach der Aufteilung der Schwarzmeerflotte und der Übernahme des Schiffes durch die Seestreitkräfte der Ukraine wurde das Schiff in Erinnerung an die Schlacht bei Schowti Wody die bei der Stadt Schowti Wody stattfand, in Schowti Wody (U310) und am 18. Juni 2004 schließlich in Tschernigow (U310) umbenannt.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Minensuchboot Tschernihiw der ukrainischen Marine (russisch)
  2. Daten zur Natya-Klasse (russisch)
  3. Minensuchboot Tschernihiw (U310)

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Die englischsprachige Wikipedia hat einen Artikel zur Schiffsklasse unter Natya-class minesweeper