TuS Köln rrh.

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TuS Köln rrh.
Bild:TuSKölnrrh.jpg
Voller Name Turn- und Sportverein 1874
Köln rechtsrheinisch
Gegründet 1874
Stadion Sportpark Höhenberg
Plätze 500
Präsident Lars Jucken
Trainer Doreen Meier
Homepage www.tuskoeln.de
Liga 2. Bundesliga Süd
2007/08 4. Platz
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
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Heim
Trikotfarben
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Trikotfarben
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Auswärts

Der Turn- und Sportverein 1874 Köln rechtsrheinisch e.V., kurz TuS Köln rrh. ist ein deutscher Sportverein aus Köln. Als Sportarten betreibt der Verein Fußball, Leichtathletik, Schwimmen, Tennis, Turnen, Karate, Touch Rugby und Volleyball.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Der Turn- und Sportverein 1874 e.V. Köln rrh. ist Rechtsnachfolger der Turn- und Sportvereinigung 1874/93 e.V. Köln rrh., die am 7. Februar 1946 aus dem Zusammenschluss der Vereine Turnverein Kalk 1874 e.V. und Turnverein Köln-Höhenberg e.V. hervorgegangen ist.

[Bearbeiten] Frauenfußball

Im Juli 1996 nahm der TuS Köln die gesamte Frauenfußballabteilung des deutschen Rekordmeisters im Frauenfußball SSG 09 Bergisch Gladbach auf. Die eigene Frauenmannschaft hatte bis dahin in der untersten Klasse gespielt. Allerdings hatten auch die Bergisch Gladbacher den Anschluss an den Spitzenfußball verloren und spielten 1996 nur noch in der zweitklassigen Regionalliga, 1999 erfolgte der weitere Abstieg in die Verbandsliga.

Nach dem direkten Wiederaufstieg in die Regionalliga 2000 gelang 2004 die sportliche Qualifikation für die 2. Fußball-Bundesliga (Frauen). Aus organisatorischen Gründen konnte der Platz jedoch nicht in Anspruch genommen werden. 2005 gelang jedoch die erneute Qualifikation als Meister der Regionalliga West. Die erste Zweitliga-Saison (2005/2006) beendete die Mannschaft auf Platz vier.

Saison Liga Platz
2004/2005 Regionalliga West 1.
2005/2006 2. Bundesliga 4.
2006/2007 2. Bundesliga 5.
2007/2008 2. Bundesliga 4.

Als Gewinner des Mittelrhein-Pokals 1998, 1999, 2000, 2004 und 2005 qualifizierte sich die Mannschaft jeweils für den DFB-Pokal. Dort erreichten die Spielerinnen 1998/1999, 2004/2005 und 2006/2007 das Achtelfinale. In der Saison 2007/2008 konnten die Spielerinnen den bislang größten Pokalerfolg verbuchen und standen nach Siegen über Fortuna Köln, TuS Niederkirchen, VfR Limburg und den FC Gütersloh im Halbfinale gegen den 1. FC Saarbrücken, dem sie allerdings mit 0:2 unterlagen. Die Spielerinnen des TuS Köln rrh. nennen sich selbst augenzwinkernd TuSsen.

Zum 1. Juli 2008 hat sich die Frauenfußball-Abteilung des TuS Köln aufgelöst und ist geschlossen zu Bayer 04 Leverkusen gewechselt. [1]

[Bearbeiten] Leichtathletik

Die Leichtathletikabteilung im TuS Köln rrh. ist auf die Nachwuchsarbeit konzentriert, weist jedoch auch einige Erfolge im Spitzensport auf. So nahm die 800-Meter-Läuferin Akosua Serwaa für Ghana an den Olympischen Sommerspielen 2004 teil. Auch bei den Senioren schlagen mehrere Deutsche Meistertitel und internationale Titel durch Winfried Schmidt zu buche. Benedikt Nolte erlief 2006 über 800 m den 2. Platz bei den Westdeutschen Meisterschaften[2] und qualifizierte sich für die Deutschen Meisterschaften, bei denen er jedoch im Vorlauf ausschied.[3]

Bei den Wettkämpfen, die die Leichtathletikabteilung im Sportpark Höhenberg ausrichtet, nehmen auch Spitzensportler teil. So lief Monika Gradzki beim Wettkampf am 21. August 2006 eine Deutsche Jahresbestleistung über 800 m der Frauen.[4]

[Bearbeiten] Stadion

Die Heimspiele bestreiten die Frauen des TuS Köln rrh. im Sportpark Höhenberg in Köln-Höhenberg. Bei Spielen in der 2. Frauenbundesliga ist das Stadion für 500 Zuschauer zugelassen. Hier trainieren ebenfalls die Leichtathleten und es finden auch Leichtathletik-Wettkämpfe statt.

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Quellen

  1. Pressemitteilung des TuS Köln rrh., tuskoeln.de, 16. Juli 2008 (16. Juli 2008).
  2. Ernst Schnitzler: Ein Quantensprung zum Titel, in: Kölner Stadtanzeiger vom 7. Februar 2006 [1]
  3. Tus Köln rrh.: Aus nach dem Vorlauf, Meldung der Abteilung Leichtathletik vom 17. Juli 2006. (6. September 2006)
  4. Bestzeit von Monika Gradzki, leichtathletik.de, 20. August 2006 (6. September 2006).
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