Tucker (Film)

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Filmdaten
Deutscher Titel Tucker
Originaltitel Tucker: The Man and His Dream
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1988
Länge 105 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
Stab
Regie Francis Ford Coppola
Drehbuch Arnold Schulman,
David Seidler
Produktion Fred Fuchs,
George Lucas,
Fred Roos
Musik Joe Jackson
Kamera Vittorio Storaro
Schnitt Priscilla Nedd-Friendly
Besetzung

Tucker (Alternativtitel: Tucker – Ein Mann und sein Traumauto; Originaltitel: Tucker: The Man and His Dream) ist eine US-amerikanische Filmbiografie von Francis Ford Coppola aus dem Jahr 1988.

Handlung[Bearbeiten]

Preston Thomas Tucker hat kurz nach dem Zweiten Weltkrieg den Ehrgeiz, ein technisch möglichst perfektes Auto zu bauen. Er legt großen Wert auf die Sicherheit des Fahrzeugs, so fordert er Scheibenbremsen und Sicherheitsgurte. Tucker zeichnet Pläne und organisiert den Bau einer Autofabrik. Die etablierte Autoindustrie versucht, ihn an der Verwirklichung seiner Pläne zu hindern, um nicht gleichziehen zu müssen und sich so die Kosten für die Entwicklung eigener Innovationen zu sparen. Auch sabotiert ihn sein Werkdirektor und ändert hinter seinem Rücken wichtige Konstruktionsmerkmale.

Die United States Securities and Exchange Commission (SEC) wird als Mittel eingesetzt, um Beweise für Misswirtschaft, Betrug und Steuerhinterziehung zu sammeln oder zu produzieren. Als er von seiner geplanten Verhaftung erfährt, liefert er sich mit seinem neuen Wagen gegen zwei Polizeiwagen ein Rennen und stellt sich vor den versammelten Journalisten dem Gericht. In dem Gerichtsverfahren gelingt es der Anklage nicht, die Argumentation Tuckers, dass sein Modell machbar ist, in den Augen der Geschworenenjury zu entkräften. Rechtzeitig zum Schlussplädoyer werden 51 Exemplare des Tucker Torpedo fertig- und vor dem Gerichtsgebäude aufgestellt.

Es kommt zum sensationellen Freispruch. Jedoch wurde das Werk aufgrund einer Intervention des US-Präsidenten geschlossen. Aber Tuckers Idee hat begonnen, sich durchzusetzen.

Kritiken[Bearbeiten]

Rita Kempley schrieb in der Washington Post vom 12. August 1988, der Film sei „eher flach“ („rather flat“). Jeff Bridges sei die „perfekte“ Besetzung seiner Rolle. [1]

Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der „lebenspralle“ Film sei „ein idealisiertes Porträt“ und ein „bekenntnishafter Abgesang auf den unwiederbringlich zu Ende gehenden ‚amerikanischen Traum‘ vom erfindungsreichen Selfmademan“. Er reflektiere „in Form einer begeisterten, überlebensgroßen Biografie“ „Coppolas eigene Träume und Kämpfe gegen die Zwänge der Industrie.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Der Film wurde im Jahr 1989 in den Kategorien Bester Nebendarsteller (Martin Landau), Bestes Szenenbild (Dean Tavoularis und Armin Ganz) sowie Bestes Kostümdesign (Milena Canonero) für den Oscar nominiert. Martin Landau gewann 1989 den Golden Globe Award und den Kansas City Film Critics Circle Award. Dean Tavoularis gewann 1989 für das Beste Szenenbild den BAFTA Award.

Dean Stockwell gewann 1988 den National Society of Film Critics Award und den New York Film Critics Circle Award. Joe Jackson wurde 1989 für den Grammy Award nominiert. Der Film wurde 1989 für den Casting Society of America Award nominiert.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Film wurde in Kalifornien, darunter in San Francisco und in Oakland, gedreht. [2] Seine Produktionskosten betrugen schätzungsweise ca. 25 Millionen US-Dollar. Der Film spielte in den Kinos der USA ca. 19,65 Millionen US-Dollar ein. [3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kritik von Rita Kempley
  2. Drehorte für Tucker: The Man and His Dream
  3. Business Data for Tucker: The Man and His Dream