Tulpa

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Der Begriff Tulpa bezeichnet in der Tibetischen Mythologie eine Manifestation von Gedanken, die durch reine Willenskraft entsteht. Alexandra David-Néel brachte im 19. Jahrhundert die Vorstellungen der Tulpa in die westliche Welt.

Die Anhänger dieser Mythologie gehen davon aus, dass bei bewusster Erzeugung jede beliebige gewünschte Gestalt entstehen kann. Unbewusst kreierte Tulpas sollen vielfach den Personen, denen sie entstammen, ähneln und sollen durch starke Emotionen ausgelöst werden. Tulpas, die beim Tod eines Menschen entstehen, werden mitunter auch Astralhüllen genannt.

David-Néel behauptete, sie habe eine Tulpa erschaffen, die aussah wie ein Mönch und später ein Eigenleben entwickelte, so dass sie zerstört werden musste.

Viele Autoren haben seitdem die Tulpa verarbeitet, meistens im Genre Horror. So erschuf zum Beispiel Clive Barker seinen „Candy Man“, der nichts weiter als ein Mythos ist und als Killer in der Gegenwart umgeht. Eine Auseinandersetzung mit diesem Thema bietet auch der im November 2004 gedrehte Film Tears of Kali von Andreas Marschall. Auch in der Serie Supernatural taucht eine Tulpa auf. Dean und Sam wollen dieses Wesen besiegen, jedoch verändert der Geist ständig sein Angriffsmuster. In dem Roman Darkness – Wettlauf mit der Zeit von Douglas Preston und Lincoln Child spielt ebenfalls eine Tulpa eine wichtige Rolle und verbreitet auf einem Luxus-Liner Angst und Schrecken.

In einer Folge der Fernsehserie Akte X tritt eine Tulpa auf und terrorisiert eine US-amerikanische Wohnsiedlung in Kalifornien.[1]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Arkadien, 1999, Michael Watkins. Drehbuch von Daniel Arkin. Episode 13, Staffel 6.