Tulpen

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Tulpe ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Zu weiteren Bedeutungen siehe Tulpe (Begriffsklärung).
Tulpen
Tulpen-Hybriden

Tulpen-Hybriden

Systematik
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Monokotyledonen
Ordnung: Lilienartige (Liliales)
Familie: Liliengewächse (Liliaceae)
Unterfamilie: Lilioideae
Gattung: Tulpen
Wissenschaftlicher Name
Tulipa
L.

Die Tulpen (Tulipa) bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Liliengewächse (Liliaceae). Die etwa 150 Arten sind in Nordafrika über Europa bis Mittel- und Zentralasien verbreitet. Zahlreiche Hybriden werden als Zierpflanzen in Parks und Gärten sowie als Schnittblumen verwendet.

Namensgebung

Ihr Name geht über türkisch tülbend auf persisch ‏دلبند‎ / dulband zurück und bezeichnete ursprünglich einen Turban. Die Herkunft der ersten Silbe lässt sich bis zum Sanskrit-Wort तूल / tūla, das mit „Baumwolle“ übersetzt wird, zurückführen. Wahrscheinlich erfolgte die Bedeutungsübertragung des Begriffs wegen der Farb- und Gestaltähnlichkeit der Tulpen zu den damals üblichen Turbantüchern vornehmer Osmanen.[1][2] Im Persischen und Türkischen selbst wird die Gattung als Lale (‏لاله‎ / lāle) bezeichnet, ebenfalls eine Entlehnung aus dem Sanskrit (vgl. hind. लाल / lāl - „rot“).

Beschreibung

Illustration der Wildtulpe (Tulipa sylvestris)

Erscheinungsbild und Laubblätter

Tulpen-Arten wachsen als ausdauernde, krautige Pflanzen und erreichen je nach Art eine Wuchshöhe von 10 bis 70 Zentimetern. Diese Geophyten bilden Zwiebeln als Überdauerungsorgane aus. Oft bilden die Zwiebeln Stolonen. Die äußere Haut der Zwiebeln ist meist innen behaart. Vom meist unverzweigten Stängel befindet sich der untere Teil im Boden.

Die meisten Laubblätter sind grundständig und werden bis 30 cm lang. Die meist zwei bis sechs, selten bis zu zwölf wechselständig angeordneten Laubblätter sind ungestielt. Die einfachen Blattspreiten sind breit-linealisch bis fast eiförmig. Der Blattrand ist glatt bis gewellt (beispielsweise Tulipa undulatifolia).

Nahaufnahme der dreilappigen Narbe einer Tulpe

Blütenstände und Blüten

Die Tulpe treibt von April bis Mai ihre 4 - 8 cm langen, glockenförmigen Blüten aus der Zwiebel. Je nach Zuchtform variiert die Blütenfarbe über weiß, gelb, orange, rosa, rot bis blau und sogar schwarz. Die Blüten stehen meist einzeln und endständig oder in wenigblütigen Blütenständen. Hochblätter fehlen meist. Die aufrechten Blüten sind zwittrig, dreizählig und glocken- bis napfförmig. Es sind zwei Kreise freier Blütenhüllblätter vorhanden, wobei die Blütenhüllblätter der beiden Kreise mehr oder weniger verschieden geformt sind. Es sind zwei Kreise mit je drei freien, fertilen Staubblättern vorhanden; sie sind entweder gleich oder die des inneren Kreises sind länger. Die Staubfäden sind manchmal behaart. Drei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen, mit vielen Samenanlagen. Der säulenförmige oder sehr kurze bis fehlende Griffel endet in einer dreilappigen Narbe.

Reife, dreikammerige Kapselfrucht von Tulipa agenensis.

Früchte und Samen

Es wird eine walzen- bis spindelförmige, dreiflügelige, ledrige, dreikammerige Kapselfrucht gebildet. Die Samen sind meist flach.

Besonderheiten bei einigen Sorten

Die gelegentlich zu sehenden gestreiften oder gefleckten Blüten gehen häufig auf ein Mosaik-Virus zurück. Allerdings existieren auch etliche Sorten (beispielsweise 'Insulinde', 'Zomerschoon'), deren gestreifte Blüten nicht auf eine Vireninfektion zurückzuführen sind.

Ursprung und heutiges Verbreitungsgebiet

Das Verbreitungsgebiet der Tulpen reicht von Nordafrika über Europa bis Mittel- und Zentralasien; ein Zentrum der Artenvielfalt liegt im südöstlichen Mittelmeerraum, Türkei, Afghanistan, Turkestan (Kaukasus).

Aus den Wildtulpen wurden die Gartentulpen gezüchtet. Innerhalb von 400 Jahren sind mehrere Tausend Züchtungen aus den Wildtulpen entstanden. Tulpen schätzen im Frühjahr Feuchtigkeit, im Sommer heiße, trockene Lagen auf nährstoffreichen Böden mit einem pH-Wert von 6,5 bis 7,0 (so können die Zwiebeln am besten ausreifen), bedürfen kühler Nächte und kalter Winter zum Gedeihen.

Die Niederlande sind der weltweit größte Tulpenproduzent. In Deutschland werden in der Region Niederrhein, insbesondere im Kreis Neuss, Tulpen produziert.

industrielle Tulpenproduktion in Middelharnis, Südholland, Niederlande
Tulpe als Repräsentantin aller Pflanzen, deutsche Briefmarke, 1957
Tulpenfeld
Tulpenblüte von oben.
Tulpen, gebunden als Blumenstrauß.

Geschichte

Bei der biblischen „Rose von Scharon“ könnte es sich um eine Tulpe (Tulipa montana oder Tulipa agenensis) handeln. Die antiken Schriftsteller Griechenlands und Roms erwähnten die Tulpen nicht, obwohl einige Arten im Mittelmeergebiet vorkommen. Auch in byzantinischen Quellen fehlen sie, wie insgesamt wenig Beziehung zwischen byzantinischen und osmanischen Gärten zu bestehen scheint[3]. Im Mittleren Orient wurden die Tulpen über Jahrhunderte hinweg kultiviert, wobei aus wahrscheinlich mehreren Wildarten die Garten-Tulpe (Tulipa gesneriana) entstand. Mögliche Stammeltern sind Tulipa lanata, Tulipa clusiana, Tulipa aitchisonii, Tulipa stellata und Tulipa armena. Schriftzeugnisse gibt es seit dem 9. Jahrhundert in der altpersischen Literatur. Von den Persern übernahmen die Türken die Tulpen-Kultivierung. Seit dem 13. Jahrhundert wird die Pflanze von Dichtern erwähnt. Tulpen wurden auch in Miniaturen, auf Keramik und als Kleidermuster dargestellt[4]. Seit spätestens dem 16. Jahrhundert dienten sie als Gartenpflanze. Die bevorzugte Form war lilienförmig mit spitzen Blütenblättern. In der "Tulpenzeit" (Lale devrı) importierte Sultan Ahmed III. jedoch auch rundliche Gartentulpen aus Holland[5]. 1725 erschien ein illustrierter Tulpenkatalog. Ahmet III. besaß berühmte Tulpenwiesen auf den Sommerweiden (Yayla) im Spil Dağı oberhalb von Manisa[6], es ist unklar, ob es sich hier um Wildtulpen oder Kultivare handelte.

Aus der Türkei kam die Garten-Tulpe um die Mitte des 16. Jahrhunderts nach Mittel- und Westeuropa. In Italien ist tulipa für 1549 belegt. Die erste Beschreibung stammt vom kaiserlichen Botschafter am Hofe Süleyman I., Ghislain de Busbecq, der 1554 die Tulpen in einem Brief beschrieb. Der von ihm angegebene Name, Tulipan (türkisch tülband = Turbanband), dürfte auf einem sprachlichen Missverständnis beruhen (Benennung der Form, nicht der Pflanze) oder auf einem türkischen Volksnamen der Pflanzen. Schriftsprachlich hießen die Tulpen auf Türkisch wie im Persischen lalé. Wahrscheinlich hat Busbecq unter den belegten Samen und Zwiebeln auch solche von Tulpen nach Wien geschickt, belegt ist eine Abbildung der Tulpe unter dem Namen Narcissus von Pietro Andrea Mattioli 1565. Konrad Gesner bildete 1561 eine Tulpe ab, die er 1559 im Garten des Ratsherren Heinrich Herwart in Augsburg gesehen hatte[7]. Es dürfte Tulipa armena gewesen sein oder eine Kulturform dieser Art. Gesners Beschreibung diente als Grundlage für die Beschreibung von Tulipa gesneriana durch Carl von Linné 1753. Erste ausführlichere Arbeiten über die Tulpen stammen von Carolus Clusius, durch dessen rege Tauschtätigkeit die Tulpen in weite Teile Europas gelangte. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts wurde Holland zu einem Zentrum der Zwiebelpflanzen-, besonders der Tulpen-Zucht. Es entstand eine Vielzahl von Sorten, darunter auch solche mit gefüllten Blüten oder mit farbig geflammten Blüten, was durch eine Viruserkrankung bedingt war. Die Tulpen wurden zu einem Spekulationsobjekt, es entstand die sogenannte Tulpenmanie, bis sich nach einem Börsenkrach 1637 der Handelswert von Tulpen wieder normalisierte.

In den Jahrzehnten nach der Tulpenmanie entwickelte sich die Tulpe von einer Blume des Adels und Geldbürgertums zu einer weit verbreiteten Zierpflanze.

Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich in den Niederlanden die gezielte Züchtung von neuen Sorten, so kamen 1885 die hochwüchsigen, spätblühenden Darwin-Tulpen auf den Markt. Die heute den Hauptanteil aller Sortengruppen stellenden Triumph-Tulpen entstanden durch Kreuzung früher, kurzstieliger Tulpen mit Darwin- und Breeder-Tulpen. Lilienblütige Tulpen beispielsweise entstanden durch Einkreuzung von Tulipa retroflexa.[8]

Nutzung

Tulpen sind bedeutende Zierpflanzen, sowohl als Gartenpflanzen wie als Schnittblumen. Über 80 % der Welt-Tulpenproduktion stammt aus den Niederlanden. Hier werden über 1200 Sorten kultiviert, jedoch nehmen die 40 häufigsten über die Hälfte der Anbauflächen ein. Von den über 9500 Hektar Anbaufläche in den Niederlanden entfallen über 90 % auf Tulipa gesneriana, der Rest vorwiegend auf Tulipa kaufmanniana, Tulipa greigii, und Tulipa fosteriana.[9]

In der Heilkunde bzw. medizinischen Anwendung spielen Tulpen keine Rolle. Sie sind sogar giftig für Menschen und Tiere (z.B. Pferde, Hunde und Katzen sowie für Nager). Das in den Zwiebeln und Sprossen enthaltene Tulipanin verursacht u.a. Erbrechen, Magen - und Darmbeschwerden, Bauchkrämpfe.[10]

Vermehrung

Tulpen können generativ über Samen oder vegetativ über Tochterzwiebeln vermehrt werden. Im Sommer wachsen an den großen Mutterzwiebeln Tochterzwiebeln heran, die im Frühherbst „gerodet“ (ausgegraben und abgetrennt) werden. Sie werden vor dem ersten Bodenfrost neu gepflanzt und bilden im kommenden Jahr größere Zwiebeln. Tulpenzwiebeln benötigen zur Blütenbildung die Kühlphase des Winters bzw. künstliche Kühlung (Vernalisation). Die Gewinnung von blühfähigen Zwiebeln aus Samen ist wesentlich langwieriger als aus Tochterzwiebeln. Zudem besitzen die aus Samen gezogenen Pflanzen andere Eigenschaften (z.B. Blütenfarbe) als die Ausgangssorte. [11]

Systematik

Arten

Die Angaben über die Artenzahl der Gattung Tulipa schwankt je nach Quelle zwischen rund 100[12] und rund 150.[13] Van Raamsdonk erkennt in seinen Arbeiten zur Systematik wesentlich weniger Arten an.

Die Gattung Tulpen (Tulipa) wird nach van Raamsdonk in zwei Untergattungen mit mehreren Sektionen gegliedert.[14]

Sonnenaugen-Tulpe (Tulipa agenensis), Israel
Greig-Tulpe (Tulipa greigii)
Kaufmanns Tulpe (Tulipa kaufmanniana)
Wilde Tulpe (Tulipa sylvestris)
Turkestanische Tulpe (Tulipa turkestanica)

Andere Systematiken erkennen weitere Arten an, beispielsweise Tulipa mongolica Y.Z. Zhao[17], Tulipa faribae Ghar., Attar & Ghahrem.-Nejad[18], Tulipa cretica Boiss. & Heldr. von Kreta, Tulipa doerfleri Gand., die Mogoltau-Tulpe (Tulipa mogoltavica Popov & Vved.) und Tulipa goulimyi Sealy & Turrill von Südgriechenland.

Zuchttulpen

Auf einem Markt angebotenes Sortiment von Tulpenzwiebeln
Tulpensorte 'Showwinner' (Tulipa kaufmanniana Hybride)
Gelbe Tulpensorte
Rosafarbene Tulpensorte

Die Tulpen werden in 15 Sortengruppen eingeteilt. Die Gruppen 12 bis 15 umfassen Wildtulpen sowie ihre Bastarde.[19]

  1. Einfache Frühe (Duc-van-Tol-Tulpen): Sie erreichen Wuchshöhen von 25 bis 35 Zentimeter. Die Blütezeit ist im April. Sie werden für Sommerrabatten, als Schnittblumen und ab Dezember für die Treiberei genutzt.
  2. Gefüllte Frühe: Sie erreichen Wuchshöhen von 8 bis 35 Zentimeter. Die Blütezeit ist im April. Der Durchmesser der Blüten erreicht bis zu 10 Zentimeter. Sie werden für Sommerrabatten, als Schnittblumen und ab Dezember für die Treiberei genutzt.
  3. Triumph-Tulpen (Einfache Frühe × Darwin- und Cottage-Tulpen): Sie erreichen Wuchshöhen von 30 bis 40 (50) Zentimeter. Die Blütezeit ist Anfang Mai. Sie werden als Schnittblumen und von Dezember bis Januar für die Treiberei genutzt.
  4. Darwin-Hybriden: (Darwin-Tulpen × Tulipa fosteriana): Sie erreichen Wuchshöhen von 30 bis 70 Zentimeter. Die Blütezeit ist von Ende April bis Mitte Mai. Die Blüten sind sehr groß. Oft ist ein schwarzer Basalfleck mit gelbem Rand vorhanden. Sie werden als Schnittblumen und für die Treiberei genutzt.
  5. Einfache Späte (hierhin gehören die Darwin- und Cottage-Tulpen, diese wurden früher als eigene Gruppe geführt): Sie erreichen Wuchshöhen von 40 bis 70 Zentimeter. Die Blütezeit ist im Mai. Die Stängel sind robust. Die Blüten sind fest, wirken von der Seite gesehen fast eckig und können alle Farben haben. Sie werden als Schnittblumen genutzt, manche Sorten ab Januar auch für die Treiberei.
  6. Lilienblütige: Sie erreichen Wuchshöhen von 30 bis 50 Zentimeter. Die Blütenhüllblätter sind schmal, nach außen gebogen und laufen in einer langen Spitz aus. Der Stängel ist oft nicht fest genug. Die Blüten können alle Farben haben. Sie werden besonders als Schnittblumen genutzt.
  7. Gefranste Tulpen: Die Ränder der Blütenhüllblätter sind unregelmäßig gefranst bis gezackt. Die Fransen sind oft weiß. Sie werden als Schnittblumen genutzt.
  8. Viridiflora-Gruppe (Grünblütige): Sie erreichen Wuchshöhen von 25 bis 60 Zentimeter. Die Blütenhüllblätter mehr oder weniger blassgrün, der Rand ist gelblich bis weiß und zugespitzt. Sie werden als Schnittblumen genutzt.
  9. Rembrandt-Tulpen: Die Blütenhüllblätter weisen ein Streifen-, Flecken- oder Feder-Muster („gebrochen“) auf, sie sind purpurn, rosa, rot, bronze oder braun gefärbt, auf weißem, rotem oder gelbem Grund (Virosen). Die Blütezeit ist in der 2. Mai-Hälfte. Sie werden als Schnittblumen genutzt.
  10. Papageien-Tulpen: Sie erreichen Wuchshöhen von 20 bis 60 Zentimeter. Die Blüten sind groß. Die Hüllblätter sind eingeschnitten, gefranst, meist geflammt und gepunktet. Sie wurden im 17. Jahrhundert aus Darwin-Tulpen und anderen späten Tulpen gezüchtet. Zum Teil sind die Stiele zu schwach, bei neueren Sorten ist dies nicht mehr der Fall. Sie werden als Schnittblumen genutzt.
  11. Gefüllte Späte (Päonien-Tulpen): Sie erreichen Wuchshöhen von 40 bis 60 Zentimeter. Die Blüten sind meist rot, rosa, gelb oder mehrfarbig. Die Blütezeit ist ab Mitte Mai. Sie sind gegenüber Regen und Wind empfindlich und werden als Schnittblumen genutzt.
  12. Kaufmanniana-Tulpen: Sie erreichen Wuchshöhen von 10 bis 25 Zentimeter. Die Blütezeit ist im März. Die Blüten sind breit glockig bis sternförmig und rahmweiß, dunkelgelb oder lachsrosa gefärbt, Kreuzungen mit Tulipa greigii können rot sein. Der Basalfleck ist meist gelb. Sie gelten als widerstandsfähiger als andere Wildtulpen aus Mittel-Asien.
  13. Fosteriana-Tulpen: Sie erreichen Wuchshöhen von 20 bis 30 Zentimeter. Die Blüten sind bis zu 15 Zentimeter lang. Die Blätter erreichen Größen bis 30 × 16 Zentimeter. Die Blütezeit ist Anfang April.
  14. Greigii-Tulpen: Sie erreichen Wuchshöhen von 20 bis 30 Zentimeter. Die Blüten sind purpurn bis scharlachrot gefärbt. Der Basalfleck ist schwarz und hat einen gelben Rand. Die Blütezeit ist im April. Die Blätter sind meist purpurbraun gefleckt.
  15. Sonstige Tulpen: Die übrigen Wild-Tulpen.

Symbolik

In Literatur und darstellender Kunst kann die Tulpe für Vergänglichkeit stehen[20], in der „Blumensprache“ dagegen für Liebe und Zuneigung. Im Alltagsgebrauch und im Internet kursieren eine Vielzahl weiterer Bedeutungen, die von „Symbol des Frühlings“, über „Symbol für die Niederlande“ bis zum „Symbol für die Parkinson-Krankheit“ (für die rote Tulpe) reichen.[21]

Einzelnachweise

  1. Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen, Birkhäuser, 1996; S. 664
  2. Wolfgang Pfeifer: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, Deutscher Taschenbuch Verlag, 1997; Lemma Tulpe
  3. John H. Harvey 1976, Turkey as a Source of Garden Plants. Garden History 4/3, 22. Stable URL: http://www.jstor.org/stable/1586521
  4. Liz Dobbs, Tulip. Quadrille, London 2004, 5
  5. Liz Dobbs, Tulip. Quadrille, London 2004, 6
  6. John H. Harvey 1976, Turkey as a Source of Garden Plants. Garden History 4/3, 22. Stable URL: http://www.jstor.org/stable/1586521
  7. Liz Dobbs, Tulip. Quadrille, London 2004, 5
  8. Der Abschnitt Geschichte beruht auf: Heinz-Dieter Krausch: Kaiserkron und Päonien rot... Von der Entdeckung und Einführung unserer Gartenblumen. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2007, S. 471–477. ISBN 978-3-423-34412-8
  9. Marcel Le Nard: Tulipe: biodiversité et sélection. In: S. Le Perchec, P. Guy, A. Fraval (Hrsg.) Agriculture et biodiversité des plantes. Dossiers de l'Environnement de l'INRA n°21, Paris 2001, S. 105–111. (online) (PDF; 389 kB)
  10. http://www.botanikus.de/Gift/tulpe.html
  11. Andreas Bettin: Kulturtechniken im Zierpflanzenbau, Ulmer, 2011. ISBN 978-3-8001-5187-5
  12. M. A. Fischer, K. Oswald und W. Adler: Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. Dritte Auflage, Land Oberösterreich, Biologiezentrum der OÖ Landesmuseen, Linz 2008, ISBN 978-3-85474-187-9
  13. Chen Xinqi (Chen Sing-chi), Helen V. Mordak: Tulipa. In: Flora of China. Band 24, 2000, S. 123. (online)
  14. L. W. D. van Raamsdonk, W. Eikelboom, T. de Vries: The systematics of the genus Tulipa L. In: Acta Horticulturae. Band 430, 1997, S. 821–828.
  15. L. W. D. van Raamsdonk, T. de Vries: Species relationships and taxonomy in Tulipa subg. Tulipa (Liliaceae). In: Plant Systematics and Evolution. Band 195, 1995, S. 13–44.
  16. L. W. D. van Raamsdonk, T. de Vries: Biosystematic studies in Tulipa sect. Eriostemones (Liliaceae). In: Plant Systematics and Evolution. Band 179, 1992, S. 27–41.
  17. Y.Z. Zhao: A New Species of the Genus Tulipa (Liliaceae) from China. Novon: A Journal for Botanical Nomenclature: Volume 13, No. 2, 2003, pp. 277–278 (Abstract)
  18. Ghahreman A, Attar F, Ghahremaninejad F (2007) A New Species of Tulipa (Liliaceae) from Western Iran. Novon: A Journal for Botanical Nomenclature: Vol. 17, No. 4 pp. 437–439 (Abstract)
  19. Eckehart J. Jäger, Friedrich Ebel, Peter Hanelt, Gerd K. Müller (Hrsg.): Rothmaler Exkursionsflora von Deutschland. Band 5: Krautige Zier- und Nutzpflanzen. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8274-0918-8.
  20. Carolin Catharina Wolf: Bilder der Vergänglichkeit in der Lyrik des Andreas Gryphius, GRIN Verlag 2004, ISBN 978-3-638-82236-7, S. 7-8. (online)
  21. Parkinson Tulpe. Website der Parkinson Selbsthilfe Österreich. Abgerufen am 24. November 2010.

Quellen

Weiterführende Literatur

  • Mike Dash: Tulpenwahn. Die verrückteste Spekulation der Geschichte. (Originaltitel: Tulipomania, übersetzt von Elfriede Peschel). Claassen Verlag 1999, ISBN 3-546-00177-X
  • Anna Pavord: Die Tulpe. Eine Kulturgeschichte (Originaltitel: The Tulip, übersetzt von Sven Dörper und Thomas Wollermann). Insel, Frankfurt am Main / Leipzig 2003, ISBN 3-458-16979-2.
  • Richard Wilford: Tulips: Species and Hybrids for the Gardener. Timber Press, Portland London 2006. ISBN 978-0-88192-763-4.
  • Sinaida Petrowna Botschantzewa: Tulips: Taxonomy, Morphology, Cytology, Phytogeography and Physiology, translated and edit H. Q. Varekamp, Balkema, Rotterdam 1982, ISBN 90-6191-029-3 (Google-Books Online)
  • Maarten J. M. Christenhusz, Rafaël Govaerts, John C. David, Tony Hall, Katherine Borland, Penelope S. Roberts, Anne Tuomisto, Sven Buerki, Mark W. Chase &Michael F. Fay: Tiptoe through the tulips – cultural history, molecular phylogenetics and classification of Tulipa (Liliaceae), In: Botanical Journal of the Linnean Society, Volume 172, Issue 3, 2013, S. 280–328: doi:10.1111/boj.12061

Weblinks

 Commons: Tulpen (Tulipa) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Tulpe – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen