Tulsa Shock

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Tulsa Shock
Logo der Tulsa Shock
Gründung 1997
Geschichte Detroit Shock
19982009
Tulsa Shock
seit 2010
Stadion BOK Center
Standort Tulsa, Oklahoma
Vereinsfarben schwarz, rot, goldfarben
Liga WNBA
Conference Western Conference
Cheftrainer Nolan Richardson
General Manager Nolan Richardson
Besitzer Tulsa Pro Hoops LLC
Meisterschaften 2003, 2006, 2008
Conferencetitel 2003, 2006, 2007, 2008

Die Tulsa Shock sind eine US-amerikanische Damen-Basketball-Mannschaft der Women’s National Basketball Association mit Sitz in Tulsa im US-Bundesstaat Oklahoma.

Das Franchise wurde 1998 unter dem Namen Detroit Shock gegründet und nahm zum Beginn der Saison 1998 den Spielbetrieb auf. In den Saisons 2003, 2006 und 2008 konnten die Shock die WNBA-Meisterschaft gewinnen. Vor der Saison 2010 zog das Franchise nach Tulsa um, wobei der Name des Franchise beibehalten wurde. Lediglich die Teamfarben änderten sich von blau, weiß, rot in schwarz, rot, goldfarben.

Geschichte[Bearbeiten]

Detroit Shock (1998 bis 2009)[Bearbeiten]

Die Detroit Shock wurden 1997 gegründet und waren die erste professionelle Damen-Basketballmannschaft in Michigan. Sie gewannen 2003, 2006 und 2008 die WNBA-Meisterschaft, wodurch sie nach den Houston Comets (4 Titel) die erfolgreichste Mannschaft der WNBA waren.

Tulsa Shock (seit 2010)[Bearbeiten]

Umsiedlung von Detroit nach Tulsa (seit 2010)[Bearbeiten]

Am 20. Oktober 2009 verlautbarte WNBA-Präsidentin Donna Orender gemeinsam mit den Investoren Bill Cameron, David Box, Tulsa-Bürgermeisterin Kathy Tylor, dem Gouverneur von Oklahoma Brad Henry und Cheftrainer Nolan Richardson, dass das Franchise der Detroit Shock nach Tulsa umgesiedelt wird. Am 23. Januar 2010 wurde bekannt gegeben, dass sich der Teamname nicht ändern wird, jedoch die Teamfarben, die ab der Saison 2010 schwarz, rot, goldfarben sind.

Erfolge und Ehrungen[Bearbeiten]

Sportliche Erfolge[Bearbeiten]

Während die Detroit Shock 2003, 2006 und 2008 die WNBA-Meisterschaft gewannen, konnten die Tulsa Shock seit dem Umzug aus Auburn Hills vor der Saison 2010 kaum sportliche Erfolge feiern. In den beiden bisherigen Saisons beendete das Franchise die Saison jeweils auf dem letzten Platz der Liga.

Saisonstatistik[Bearbeiten]

Abkürzungen: GP = Spiele, W = Siege, L = Niederlagen

Saison GP W L Siege in % Platz Playoffs
Detroit Shock
1998 30 17 13 56,7 4., Eastern Conference nicht qualifiziert
1999 32 15 17 46,9 2., Eastern Conference Niederlage im Conference Semifinal, 0:1 (Charlotte Sting)
2000 32 14 18 43,8 5., Eastern Conference nicht qualifiziert
2001 32 10 22 31,3 7., Eastern Conference nicht qualifiziert
2002 32 9 23 28,1 8., Eastern Conference nicht qualifiziert
2003 34 25 9 73,5 1., Eastern Conference Sieg in den Conference Semifinals, 2:1 (Cleveland Rockers)
Sieg im Conference Final, 2:0 (Connecticut Sun)
WNBA-Meister, 2:1 (Los Angeles Sparks)
2004 34 17 17 50,0 3., Eastern Conference Niederlage in den Conference Semifinals, 1:2 (New York Liberty)
2005 34 16 18 47,1 4., Eastern Conference Niederlage in den Conference Semifinals, 0:2 (Connecticut Sun)
2006 34 23 11 67,6 2., Eastern Conference Sieg in den Conference Semifinals, 2:0 (Indiana Fever)
Sieg in den Conference Finals, 2:1 (Connecticut Sun)
WNBA-Meister, 3:2 (Sacramento Monarchs)
2007 34 24 10 70,6 1., Eastern Conference Sieg in den Conference Semifinals, 2:1 (New York Liberty)
Sieg in den Conference Finals, 2:1 (Indiana Fever)
Niederlage in den WNBA Finals, 2:3 (Phoenix Mercury)
2008 34 22 12 64,7 1., Eastern Conference Sieg in den Conference Semifinals, 2:1 (Indiana Fever)
Sieg in den Conference Finals, 2:1 (New York Liberty)
WNBA-Meister, 3:0 (San Antonio Silver Stars)
2009 34 18 16 52,9 3., Eastern Conference Sieg in den Conference Semifinals, 2:0 (Atlanta Dream)
Niederlage in den Conference Finals, 1:2 (Indiana Fever)
Tulsa Shock
2010 34 6 28 17,6 6., Western Conference nicht qualifiziert
2011 34 3 31 8,8 6., Western Conference nicht qualifiziert
2012 34 9 25 26,5 5., Western Conference nicht qualifiziert
Gesamt 498 228 270 45,8 7 Playoff-Teilnahmen
17 Serien: 12 Siege, 5 Niederlagen
49 Spiele: 30 Siege, 19 Niederlagen (61,2 %)

Trainer[Bearbeiten]

Name Saison Reguläre Saison Playoffs
GC W L GC W L
Nolan Richardson 2010 bis 2011 45 7 38
Teresa Edwards 2011 23 2 21
Gary Kloppenburg seit 2012 34 9 25

Nach der Saison 2009 standen die Shock offiziell zum Verkauf bereit. Eine Gruppe von Investoren aus Tulsa, Oklahoma waren an dem Kauf des Franchise interessiert und um ihre Absichten zu untermauern wurde am 20. Oktober 2009 mit Nolan Richardson der potentielle neue Trainer der Shock präsentiert. Schlussendlich wurden die Shock erfolgreich nach Tulsa umgesiedelt und somit wird Richardson in der Saison 2010 der erste Cheftrainer der Tulsa Shock sein.

Spielerinnen[Bearbeiten]

Kader der Saison 2012[Bearbeiten]

Stand: 19. Juli 2012

Nr. Name Position Geburtsdatum Im Team seit College
1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Riquna Williams Guard 28. Mai 1990 2012 University of Miami
2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Temeka Johnson Guard 6. September 1982 2012 Louisiana State University
3 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Courtney Paris Center 21. September 1987 2012 University of Oklahoma
4 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Amber Holt Guard/Forward 7. Juni 1985 2010 Middle Tennessee State University
5 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Scholanda Dorrell Guard 9. Januar 1983 2012 Louisiana State University
8 AustralienAustralien Liz Cambage Center 18. August 1991 2011 Padua College (Melbourne, Australien)
11 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chante Black Center 12. November 1985 2012 Duke University
12 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ivory Latta Guard 24. September 1984 2010 University of North Carolina at Chapel Hill
14 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kayla Pedersen Forward 14. April 1989 2011 Stanford University
15 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Roneeka Hodges Guard 19. Juli 1982 2012 Florida State University
21 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jennifer Lacy Forward 21. März 1983 2010 Pepperdine University
25 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Glory Johnson Guard 27. Juli 1990 2012 University of Tennessee

Erstrunden-Wahlrechte beim WNBA Draft[Bearbeiten]

Name Jahr Draft-Position
Liz Cambage
Kayla Pedersen
2011 2.
7.
Glory Johnson 2012 4.

Bisher konnten die Tulsa Shock seit dem WNBA Draft 2010 zwei Spielerinnen in der ersten Runde selektieren, jedoch erstmals bei der Ausgabe des Jahres 2011.[1]

Das bislang höchste Wahlrecht besaßen die Tulsa Shock im Jahr 2011, als sie Liz Cambage an zweiter Gesamtposition auswählen konnten. Des Weiteren wählten sie beim WNBA Draft 2012 Glory Johnson an der vierten Position aus.[1] Bisher kamen alle Spielerinnen, die die Tulsa Shock seit 2010 in der ersten Runde auswählte, noch in derselben Saison im Trikot des Klubs zu ihrem ersten Einsatz in der WNBA. Zudem standen mit Liz Cambage, Glory Johnson, Kayla Pedersen, Riquna Williams und Ivory Latta, welche noch von den Detroit Shock selektiert wurde, noch fünf Spielerinnen, die bis 2012 von den Shock in einem Draft ausgewählt wurden, in der Saison 2012 im Kader des Franchise.

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]