Turzovka
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Turzovka
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| Wappen | Karte | |
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Basisdaten
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| Staat: | Slowakei | |
| Kraj: | Žilinský kraj | |
| Okres: | Čadca | |
| Region: | Severné Považie | |
| Fläche: | 34,911 km² | |
| Einwohner: | 7.703 (31. Dez. 2010) | |
| Bevölkerungsdichte: | 220,65 Einwohner je km² | |
| Höhe: | 471 m n.m. | |
| Postleitzahl: | 023 54 | |
| Telefonvorwahl: | 0 41 | |
| Geographische Lage: | 49° 24′ N, 18° 38′ O49.40416666666718.626111111111471Koordinaten: 49° 24′ 15″ N, 18° 37′ 34″ O | |
| Kfz-Kennzeichen: | CA | |
| Kód obce: | 509507 | |
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Struktur
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| Gemeindeart: | Stadt | |
| Gliederung Stadtgebiet: | 6 Stadtteile | |
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Verwaltung (Stand: Januar 2011)
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| Bürgermeister: | Miroslav Rejda | |
| Adresse: | Mestský úrad Turzovka Jašíkova 178 02354 Turzovka |
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| Webpräsenz: | www.mestoturzovka.sk | |
| Gemeindeinformation auf portal.gov.sk |
Statistikinformation auf statistics.sk |
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Turzovka (bis 1927 auch „Kysuce“; ungarisch Turzófalva - bis 1907 Turzovka, polnisch Turzówka) ist eine Stadt in der nordwestlichen Slowakei.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Die Stadt befindet sich beiderseits des Flusses Kysuca im dessen oberen Verlauf; nordwestlich des Zentrum mündet in den östlich verlaufenden Fluss die Predmieranka ein. Südlich der Stadt erhebt sich das Gebirge Javorníky, während nördlich befindet sich das Bergland Turzovská vrchovina, wo verläuft die Grenze zu Tschechien. Das Stadtzentrum liegt auf der Höhe von 471 m n.m., während die umliegende Landschaft ist 700–800 m n.m. hoch. Die Gegend ist stark bewaldet, mit dem Vorkommen der Fichte-, Buche- und Tannenbäumen. Turzovka befindet sich 14 Kilometer westlich von Čadca, und ist über die Straße etwa 40 Kilometer von der Regionalhauptstadt Žilina entfernt.
Verwaltungstechnisch gliedert sich die Stadt in folgende 6 Stadtteile:
- Hlinené
- Predmier
- Turkov
- Turzovka - Stred
- Vyšný Koniec
- Závodie
[Bearbeiten] Geschichte
Die erste schriftliche Erwähnung des Gebietes stammt aus dem Jahr 1580 als locum Predmér und war Teil des Gutes von Groß-Bitsch. Das Gebiet wurde zu dieser Zeit von den Walachen stark kolonisiert. Der heutige Name wird zum ersten Mal 1592 erwähnt und der Ort 1598 von Georg Thurzo gegründet. Die ersten Siedler wurden vom Edelmann für 12 Jahren von den feudalen Gebühren und einigen Pflichten befreit. Der neue Ort war im Charakter überwiegend landwirtschaftlich, wo Schafzucht stark vertreten war. Daneben gab es noch Forstwirtschaft, Flößerei und verschiedene Handwerke.
Nach dem Tod des letzten Mitglieder der Thurzo-Familie gelang die Familie Esterházy zum Herrschaftsgut. Über die Jahre haben sie den Ort mehrmals verpachtet, wie z. B. der Familie Berény für 7.000 Gulden, bevor sie den Ort letztendlich zurückkauften. Die erste Pfarrei war evangelisch und wurde 1614 gegründet; eine katholische kam erst 1674 hinzu.
1784 sind 4.832 Einwohner in 864 Häusern gemeldet, 1801 sind 5.740 Einwohner nachgewiesen. 1850 belief sich die Zahl auf 7.780, wovon 150 Juden waren: die Judengemeinde erbaute 1898 eine Synagoge. 1868 wechselte der Ort seine Besitzer von den Esterházys zur Familie Popper.
Bis 1918 lag der Ort im Komitat Trentschin im Königreich Ungarn und kam danach zur neu entstandenen Tschechoslowakei. 1938 gab es 11.030 Einwohner in der ganzen Gemeinde.
1954 kam es zur Ausgliederung der jetzt selbstständigen Gemeinden Dlhá nad Kysucou, Klokočov und Korňa. Bis zu dieser Zeit war die Gemeinde die größte in der Tschechoslowakei, mit 14.000 Einwohnern. Das Stadtstatut wurde dem Ort zum 1. Januar 1968 verliehen.
[Bearbeiten] Verkehr
Die Stadt liegt auf einer Kreuzung verschiedener Landesstraßen: die Landesstraße 487 verbindet den Ort mit Čadca und Makov, während die Landesstraße 484 zur tschechischen Grenze bei Klokočov führt und die Landesstraße 541 eine Verbindung zum Waagtal bei Bytča ist. Die nächstgelegenen Anschlüsse zu den Staatsstraßen befinden sich in Čadca und Makov. Des Weiteren ist der Ort durch einen Bahnhof der Bahnstrecke Čadca–Makov, wo es täglich mehrere Nahverkehrszüge zu beiden Endpunkten gibt, bedient.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Rudolf Jašík, slowakischer Dichter
- Jan Milan Krkoška, slowakischer Bildhauer, lebt in Österreich
[Bearbeiten] Siehe auch
Čadca (Tschadsa) | Čierne | Dlhá nad Kysucou | Dunajov | Klokočov | Klubina | Korňa | Krásno nad Kysucou | Makov | Nová Bystrica | Olešná | Oščadnica | Podvysoká | Radôstka | Raková | Skalité | Stará Bystrica | Staškov | Svrčinovec | Turzovka | Vysoká nad Kysucou | Zákopčie | Zborov nad Bystricou