Tussenhausen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Tussenhausen
Tussenhausen
Deutschlandkarte, Position des Marktes Tussenhausen hervorgehoben
48.110.566666666667575Koordinaten: 48° 6′ N, 10° 34′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Unterallgäu
Höhe: 575 m ü. NHN
Fläche: 41,79 km²
Einwohner: 2933 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 70 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86874
Vorwahl: 08268
Kfz-Kennzeichen: MN
Gemeindeschlüssel: 09 7 78 204
Adresse der
Marktverwaltung:
Marktplatz 9
86874 Tussenhausen
Webpräsenz: www.tussenhausen.de
Bürgermeister: Johannes Ruf (Freie Wählergruppe)
Lage des Marktes Tussenhausen im Landkreis Unterallgäu
Kaufbeuren Landkreis Augsburg Landkreis Günzburg Landkreis Neu-Ulm Landkreis Oberallgäu Landkreis Ostallgäu Landkreis Unterallgäu Memmingen Amberg (Unterallgäu) Apfeltrach Babenhausen (Schwaben) Bad Grönenbach Bad Wörishofen Benningen Benningen Böhen Boos (Schwaben) Breitenbrunn (Schwaben) Buxheim (Schwaben) Dirlewang Egg an der Günz Eppishausen Erkheim Ettringen (Wertach) Fellheim Hawangen Heimertingen Holzgünz Kammlach Kettershausen Kirchhaslach Kirchheim in Schwaben Kronburg Lachen (Schwaben) Lauben (Unterallgäu) Lautrach Legau Markt Rettenbach Markt Wald Memmingerberg Mindelheim Niederrieden Oberrieden (Schwaben) Oberschönegg Ottobeuren Pfaffenhausen Pleß Rammingen (Bayern) Salgen Sontheim (Schwaben) Stetten (Schwaben) Trunkelsberg Türkheim Tussenhausen Ungerhausen Ungerhausen Unteregg Westerheim (Unterallgäu) Wiedergeltingen Winterrieden Wolfertschwenden Woringen Kaufbeuren Landkreis Augsburg Landkreis Günzburg Landkreis Neu-Ulm Landkreis Oberallgäu Landkreis Ostallgäu Landkreis Unterallgäu Memmingen Amberg (Unterallgäu) Apfeltrach Babenhausen (Schwaben) Bad Grönenbach Bad Wörishofen Benningen Benningen Böhen Boos (Schwaben) Breitenbrunn (Schwaben) Buxheim (Schwaben) Dirlewang Egg an der Günz Eppishausen Erkheim Ettringen (Wertach) Fellheim Hawangen Heimertingen Holzgünz Kammlach Kettershausen Kirchhaslach Kirchheim in Schwaben Kronburg Lachen (Schwaben) Lauben (Unterallgäu) Lautrach Legau Markt Rettenbach Markt Wald Memmingerberg Mindelheim Niederrieden Oberrieden (Schwaben) Oberschönegg Ottobeuren Pfaffenhausen Pleß Rammingen (Bayern) Salgen Sontheim (Schwaben) Stetten (Schwaben) Trunkelsberg Türkheim Tussenhausen Ungerhausen Ungerhausen Unteregg Westerheim (Unterallgäu) Wiedergeltingen Winterrieden Wolfertschwenden Woringen Baden-WürttembergKarte
Über dieses Bild

Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Tussenhausen ist ein Markt im schwäbischen Landkreis Unterallgäu.

Geografie[Bearbeiten]

Tussenhausen liegt ca. 35 km östlich von Memmingen in der Region Donau-Iller in Mittelschwaben.

Ausdehnung des Gemeindegebietes[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet besteht aus den Gemarkungen Tussenhausen, Mattsies und Zaisertshofen.

Zu Tussenhausen gehören die Ortsteile Mattsies, Zaisertshofen und Ziegelstadel.

Geschichte[Bearbeiten]

Kaiser Friedrich III. erhob den Ort im Jahr 1455 zum Markt. Tussenhausen gehörte der Herrschaft Angelberg bzw. Herrschaft Schwabegg und wurde um 1680 Teil des Kurfürstentums Bayern. Tussenhausen besaß seit 1455 das Marktrecht mit wichtigen Eigenrechten. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 kam es im Zuge der Gebietsreform zur Eingemeindung von Mattsied und Zaisertshofen.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 2171 Einwohner[2]
  • 1970: 2091 Einwohner[2]
  • 1987: 2360 Einwohner
  • 2000: 2874 Einwohner
  • 2011: 2950 Einwohner

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Johannes Ruf (Freie Wählergem. Zaisertshofen.) Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1007 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 108 T€.

Wappen[Bearbeiten]

Bei dem Wappen des Marktes Tussenhausen handelt es sich um ein geschichtliches Wappen im Sinne des Artikel 4 Absatz 1 Gemeindeordnung über dessen Verleihungszeitpunkt keine Nachweise vorliegen.

Tussenhausen

Blasonierung: „In Silber ein aus einem blauen, goldgesäumten Dreiberg wachsender, golden gekrönter schwarzer Esel; der Dreiberg ist belegt mit einem querliegenden roten Winkelhaken.“

Kaiser Friedrich III. erhob den Ort 1455 zum Markt. Da keine Wappensiegel überliefert sind, ist der Zeitpunkt einer Wappenverleihung oder eine willkürliche Annahme nicht feststellbar. Die Gemeinde führte 1835 ein Wappen, das zu dieser Zeit schon als „alt“ bezeichnet wurde. Der blaue, goldgesäumte Dreiberg mit dem Winkelhaken symbolisiert den früheren Ortsnamen „Angelberg“ und verweist auf das Geschlecht der Herren von Anglberg, das erstmals 1228 urkundlich mit den Brüdern Hainricus de Anglberg und Conradi de Mazzensiez erwähnt wird. Der wachsende Esel als Helmschmuck der Herren von Riedheim deutet auf deren Grundherrschaft über Angelberg hin. Wilhelm von Riedheim zu Remshart erwarb 1438 die Burg und das Dorf Angelberg. Bis zum Tod des letzten Riedheimer 1618 bleibt der Besitz bei den Herren von Riedheim.

Flagge[Bearbeiten]

Die Flagge wurde am 4. Oktober 1982 durch Bescheid der Regierung von Schwaben genehmigt.

Die Flagge ist Schwarz - Gelb - Blau (1:1:1) gestreift mit aufgelegtem Gemeindewappen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 178 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 38 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 977. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 5 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 104 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.967 ha, davon waren 1.408 ha Dauergrünfläche.

Der größte Arbeitgeber des Ortes ist die Firma Grob Aircraft.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten in Tussenhausen und Zaisertshofen
  • Grundschule
  • Musikschule

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Tussenhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b c  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 783.