Typenlehre
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Die Typenlehre versucht Menschen nach ihren Eigenschaften zu kategorisieren.
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[Bearbeiten] Empedokles
Empedokles hielt Menschen für von den "Elementen" Feuer, Wasser, Erde und Luft geprägt.
[Bearbeiten] Aristoteles
Aristoteles meinte in der Blutbeschaffenheit die Temperamente wiederzufinden (in De generatione et corruptione). Das Blut könne warm oder kalt, sowie trocken oder nass sein. Diese Eigenschaften entstehen aus der Beziehungen zweier Elemente.
[Bearbeiten] Hippokrates
- Hauptartikel: Humoralpathologie
Auf Hippokrates führen sich zwei Typisierungsmodelle zurück:
- Die Einstufung nach Konstitutionstypen als leptosom, athletisch, pyknisch bezieht sich auf die körperliche Erscheinung, den Phänotyp eines Menschen.
- Die Unterscheidung von Temperamenttypen bezieht sich auf die charakterlichen Eigenschaften eines Menschen. Nach Hippokrates wirken die Körpersäfte gelbe Galle (Choleriker), schwarze Galle (Melancholiker), Blut (Sanguiniker) und Schleim (Phlegmatiker) auf den Charakter einer Person. Die Temperamente sind jeweils einem Element der Antike (Feuer, Wasser, Luft und Erde) zugeordnet.
[Bearbeiten] Ayurveda
- Hauptartikel: Dosha
Die Ayurveda-Lehre sieht in den Menschen sogenannte Dosha-Typen: Vata (unstetig), Pitta (exzessiv) und Kapha (langsam). Auch hier finden sich Zuordnungen zu Elementen.
[Bearbeiten] C. G. Jung
C. G. Jung klassifizierte nach den Begriffspaaren Extroversion-Introversion, Sinnlichkeit-Intuition, Denken-Fühlen, Urteilen-Wahrnehmen (in Psychologische Typen, 1921).
[Bearbeiten] Andere
Andere Typensysteme sind:
- Bioklimatischer Reaktionstyp[1] (K-Typ/W-Typ) nach Manfred Curry (1946)
- Faktorenanalyse als offenes Verfahren.
- Psychoanthropologie nach Ludwig Ferdinand Clauß
- Soziale Typen z. B. der Homo oeconomicus bei Eduard Spranger
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Manfred Curry: Bioklimatik - Riederau American Bioklimatic Research Institute, 1946

