Typenlehre

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Typenlehre versucht Menschen nach ihren Eigenschaften zu kategorisieren.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Empedokles

Übersicht über die vier Elemente der Antike

Empedokles hielt Menschen für von den "Elementen" Feuer, Wasser, Erde und Luft geprägt.

[Bearbeiten] Aristoteles

Aristoteles meinte in der Blutbeschaffenheit die Temperamente wiederzufinden (in De generatione et corruptione). Das Blut könne warm oder kalt, sowie trocken oder nass sein. Diese Eigenschaften entstehen aus der Beziehungen zweier Elemente.

[Bearbeiten] Hippokrates

Hauptartikel: Humoralpathologie

Auf Hippokrates führen sich zwei Typisierungsmodelle zurück:

  • Die Einstufung nach Konstitutionstypen als leptosom, athletisch, pyknisch bezieht sich auf die körperliche Erscheinung, den Phänotyp eines Menschen.
  • Die Unterscheidung von Temperamenttypen bezieht sich auf die charakterlichen Eigenschaften eines Menschen. Nach Hippokrates wirken die Körpersäfte gelbe Galle (Choleriker), schwarze Galle (Melancholiker), Blut (Sanguiniker) und Schleim (Phlegmatiker) auf den Charakter einer Person. Die Temperamente sind jeweils einem Element der Antike (Feuer, Wasser, Luft und Erde) zugeordnet.

[Bearbeiten] Ayurveda

Hauptartikel: Dosha

Die Ayurveda-Lehre sieht in den Menschen sogenannte Dosha-Typen: Vata (unstetig), Pitta (exzessiv) und Kapha (langsam). Auch hier finden sich Zuordnungen zu Elementen.

[Bearbeiten] C. G. Jung

C. G. Jung klassifizierte nach den Begriffspaaren Extroversion-Introversion, Sinnlichkeit-Intuition, Denken-Fühlen, Urteilen-Wahrnehmen (in Psychologische Typen, 1921).

[Bearbeiten] Andere

Andere Typensysteme sind:

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Manfred Curry: Bioklimatik - Riederau American Bioklimatic Research Institute, 1946

[Bearbeiten] Siehe auch

Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen