U-Bahnhof Gustav-Adolf-Straße

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Bahnsteigebene
Leuchtstoffröhren an der Decke

Der U-Bahnhof Gustav-Adolf-Straße (Abkürzung: GA) ist der 43. U-Bahnhof der Nürnberger U-Bahn und wurde am 14. Juni 2008 eröffnet. Er ist bis zur Eröffnung des nachfolgenden Bauabschnitts Endbahnhof der Linie U3 und 607 m vom U-Bahnhof Sündersbühl entfernt. In Richtung Maxfeld schließt sich ein doppelter Gleiswechsel an. Die Gustav-Adolf-Straße ist nach dem Schwedenkönig Gustav Adolf II. benannt und Teil des Mittleren Rings.

Lage[Bearbeiten]

Lageplan U-Bahnhof Gustav-Adolf-Straße

Der Bahnhof liegt im Nürnberger Stadtteil Sündersbühl und erstreckt sich unterirdisch in Ost-West-Richtung unter der Wallensteinstraße zwischen Konstanzen- und Dunantstraße. Von den beiden Bahnsteigköpfen führen Ausgänge in ein Verteilergeschoss und von dort aus auf die Süd- und Nordseite der Wallensteinstraße. Zusätzlich gibt es einen Aufzug von der Bahnsteigebene an der westlichen Seite der Von-der-Tann-Straße. Am östlichen Aufgang befindet sich auf der Fläche der ehemaligen Straßenbahnwendeschleife ein Busbahnhof.

Bauwerk und Architektur[Bearbeiten]

Das Bahnhofsbauwerk ist 186 m lang, ca. 14 m breit und 7 m tief (eineinhalbfache Tiefenlage). Die Bauarbeiten für den Bahnhof begannen 2003 und wurden in offener Bauweise mit Berliner Verbau ausgeführt. Um den Straßenverkehr während der Bauzeit nicht zu stark zu beeinträchtigen, wurde die Wallensteinstraße zwischen Konstanzen- und Dunantstraße südlich um die Baugrube herumgeführt und durch eine neue Kreuzung mit dem Westring verbunden. Der Verkehr auf dem Westring selbst wurde mit Hilfsbrücken über die Baugrube geführt.

Die Gestaltung des Bahnhofs wurde dem Architekturbüro KJS+ übertragen. Die beiden Seitenwände des Bahnsteigs werden durch seitlich an den Lichtbändern angebrachte Leuchtstoffröhren in den Landesfarben Schwedens (blau und gelb) beleuchtet. In der westlichen Verteilerebene befinden sich Nachbildungen der vom Maler Anthonis van Dyck geschaffenen Portraits Gustav Adolfs und Wallensteins. In der östlichen Verteilerebene befindet sich eine Nachbildung des von Joachim von Sandrart geschaffenen Gemäldes „Friedensmahl“. Die Aufgänge sind mit Mosaiken verziert.

Linien[Bearbeiten]

Der Bahnhof wird von der Linie U3 bedient. Am Omnibusbahnhof enden die Buslinien 39, 68 bis 72, am Westring hält die Linie 35 und endet die OVF-Linie 113.

Galerie[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Stadt Nürnberg/Baureferat (Hrsg.): U-Bahn Nürnberg. Nr. 16, Presse- und Informationsamt der Stadt Nürnberg, Nürnberg 2008 (PDF, 10,7 MB).
  •  Michael Schedel: Nürnberg U-Bahn Album. Robert Schwandl Verlag, Berlin 2007, ISBN 3-936573-11-5.

Weblinks[Bearbeiten]

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Endbahnhof U3
Nürnberg U3.svg
Sündersbühl
Friedrich-Ebert-Platz →

49.43916666666711.036388888889Koordinaten: 49° 26′ 21″ N, 11° 2′ 11″ O