U.D.O.

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
U.D.O.
U.D.O. live (2004)
U.D.O. live (2004)
Gründung 1987
Auflösung 1991
Wiedervereinigung 1996
Genre Heavy Metal
Website http://www.udo-online.de/
Gründungsmitglieder
Gesang Udo Dirkschneider
Gitarre Peter Szigeti (bis 1987)
Gitarre Matthias „Don“ Dieth (bis 1991)
Bass Frank Rittel (bis 1987)
Schlagzeug Thomas Franke (bis 1989)
Aktuelle Besetzung
Gesang Udo Dirkschneider
Gitarre Stefan Kaufmann (seit 1996)
Gitarre Igor Gianola (seit 1999)
Bass Fitty Weinhold (seit 1997)
Schlagzeug Francesco Jovino (seit 2004)
Ehemalige Mitglieder
Gitarre Andy Susemihl (1987-1990, 1991)
Gitarre Wolla Böhm (1990)
Gitarre Jürgen Graf (1997-1999)
Bass Dieter Rubach (1987-1989)
Bass Thomas Smuszynski (1989-1991)
Bass Michael Voss (1997)
Schlagzeug Stefan Schwarzmann (1989-1999)
Schlagzeug Lorenzo Milani (1999-2004)
U.D.O. Live 2004 in Deutschland
U.D.O. Live 2004 in Deutschland

U.D.O. ist eine deutsche Heavy-Metal-Band, benannt nach deren Sänger Udo Dirkschneider. Sie entstand 1987, nachdem sich Dirkschneider von Accept getrennt hat.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

[Bearbeiten] 1987 bis 1992

Nachdem sich Udo Dirkschneider 1987 von Accept trennte, rief er seine eigene Band ins Leben. Zusammen mit den beiden ehemaligen Warlock-Musikern Peter Szigeti und Frank Rittel sowie dem ehemaligen Sinner-Gitarristen Mathias „Don“ Dieth und Thomas Franke präsentiert er bereits kurz nach der Trennung die neue Besetzung. Rittel und Szigetti blieben allerdings nicht lange bei der Band und machen sich nach kurzer Zeit mit Coracko selbständig. Als Ersatz stiessen Andy Susemihl und Dieter Rubach zu U.D.O.

Das Debütalbum Animal House erscheint noch im selben Jahr. Die Songs wurden komplett von Udos ehemaliger Band Accept verfasst, und so verwundert es nicht, dass die Platte wie der Nachfolger des vorjährigen Accept-Albums Russian Roulette klingt. Nach einer Europatour verlassen Rubach und Franke die Band. Für sie kommen Bassist Thomas Smuszynski und der ehemalige Running-Wild-Schlagzeuger Stefan Schwarzmann zur Band. In dieser Besetzung entsteht das 1989 veröffentlichte Album Mean Machine. Auf ihrer Englandtour fungiert die Band als Support für Ozzy Osbourne.

Für das dritte Album Faceless World verpflichtet die Band Udos ehemaligen Bandkollegen, Ex-Accept-Schlagzeuger Stefan Kaufmann als Produzenten. Susemihl wird kurzzeitig durch Wolla Böhm an der Gitarre ersetzt, bereits zur Tour zum Album ist er aber wieder mit an Bord. Bis heute ist Faceless World das meistverkaufte U.D.O.-Album. Kurz nach der Faceless-World-Tour erlitt der stark rauchende Dirkschneider einen Herzanfall. Trotzdem erscheint das vierte Album Timebomb nur ein Jahr später und wird erneut von Kaufmann produziert. Es gilt als die bis dato härteste U.D.O.-Platte. Die Band löst sich nach der Tour zu dieser Veröffentlichung auf. Schwarzmann und Smuszynski gehen zu Running Wild und Dirkschneider startet ein Comeback mit seiner alten Band Accept. Bis 1996 veröffentlichen Accept drei weitere Studioalben.

[Bearbeiten] 1996 bis heute

Als sich Accept 1996 erneut trennen, stehen U.D.O. bereits wieder in den Startlöchern. Das erste Lebenszeichen ist ein Cover des Judas-Priest-Songs Metal Gods für den Tribut-Sampler Legends Of Metal. Neben Dirkschneider sind Gitarrist Matthias Dieth und Schlagzeuger Stefan Schwarzmann wieder mit von der Partie. Ergänzt wird die Band durch den Casanova-Bassisten Michael Voss und Stefan Kaufmann, der überraschend als Rhythmusgitarrist dabei ist.

Das Comeback folgt 1997 mit dem Album Solid. Dieth und Voss machen für den Gitarristen Jürgen Graf und den Bassisten Fitty Wienhold Platz. Eine Europatour mit Random, Blackshine und M-Force folgt im Herbst desselben Jahres. 1998 erscheint mit No Limits ein weiteres Album der Band. Mit dem Song I'm A Rebel enthält das Album eine Neuaufnahme eines alten Accept-Klassikers. Als neuer Gitarrist steigt für Jürgen Graf der ehemalige Gotthard-Tourgitarrero Igor Gianola ein, ebenfalls verlässt Drummer Stefan Schwarzmann die Band. Er wird durch Lorenzo Milani ersetzt.

Im Jahr 2000 touren U.D.O. mit Saxon durch die USA. Nach dem Livealbum Live From Russia macht sich die Band an die Arbeiten zu Man And Machine, das mit dem Song Dancing With An Angel ein Duett mit Doro Pesch enthält. Nach dem Album Thunderball (2004) reformieren sich Accept erneut. Udo Dirkschneider ist allerdings nicht bereit, U.D.O. erneut aufzulösen, und treibt deshalb die Arbeiten am nächsten Studioalbum konsequent voran. Dirkschneider tourt im Sommer 2005 mit Accept durch Asien, Russland und Europa, und ist im Herbst mit dem mittlerweile zehnten U.D.O.-Studioalbum Mission No. X am Start. Eine Tour folgte Anfang 2006. Seit Oktober 2006 sind U.D.O. wieder im Studio und arbeiten an ihrem elften Studio Album Mastercutor welches am 18. Mai 2007 durch AFM Records veröffentlicht wurde. Vorab erschien am 27. April 2007 die EP The Wrong Side Of Midnight.

[Bearbeiten] Diskografie

[Bearbeiten] Studioalben

  • 1987: Animal House
  • 1989: Mean Machine
  • 1990: Faceless World
  • 1991: Timebomb
  • 1997: Solid
  • 1998: No Limits
  • 1999: Holy
  • 2002: Man And Machine
  • 2004: Thunderball
  • 2005: Mission No. X
  • 2007: Mastercutor

[Bearbeiten] Livealben & Compilations

  • 1999: Best of (Compilation)
  • 2001: Live from Russia (Live)
  • 2003: Nailed to Metal - The Missing Tracks (Live)
  • 2007: Metallized - 20 Years of Metal (Compilation)

[Bearbeiten] Singles & EPs

  • 1988: They Want War
  • 1990: Heart Of Gold
  • 1997: Two Faced Woman
  • 1999: Love Machine
  • 2005: 24/7 (EP)
  • 2007: The Wrong Side Of Midnight (EP)

[Bearbeiten] DVDs

  • 2003: Nailed To Metal
  • 2004: Thundervision

[Bearbeiten] Mitgliederentwicklung

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge