U.D.O.

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U.D.O.
U.D.O. live (2004)
U.D.O. live (2004)
Allgemeine Informationen
Genre(s) Heavy Metal
Gründung 1987
Auflösung 1991
Neugründung 1996
Website udo-online.de
Gründungsmitglieder
Udo Dirkschneider
Peter Szigeti (bis 1987)
Gitarre
Mathias „Don“ Dieth (bis 1991)
Frank Rittel (bis 1987)
Thomas Franke (bis 1989)
Aktuelle Besetzung
Gesang
Udo Dirkschneider
Gitarre
Stefan Kaufmann (seit 1996)
Gitarre
Igor Gianola (seit 1999)
Bass
Fitty Wienhold (seit 1997)
Schlagzeug
Francesco Jovino (seit 2004)
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Andy Susemihl (1987-1990, 1991)
Gitarre
Wolla Böhm (1990)
Gitarre
Jürgen Graf (1997-1999)
Bass
Dieter Rubach (1987-1989)
Bass
Thomas Smuszynski (1989-1991)
Bass
Michael Voss (1997)
Schlagzeug
Stefan Schwarzmann (1989-1999)
Schlagzeug
Lorenzo Milani (1999-2004)
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Mean Machine
  DE 31 27.02.1989 (5 Wo.)
Faceless World
  DE 52 19.03.1990 (8 Wo.)
No Limits
  DE 90 11.05.1998 (1 Wo.)
Holy
  DE 96 08.11.1999 (1 Wo.)
Man and Machine
  DE 71 08.04.2002 (1 Wo.)
Nailed to Metal
  DE 100 08.09.2003 (1 Wo.)
Thunderball
  DE 83 12.04.2004 (1 Wo.)
Mission No. X
  DE 92 17.10.2005 (1 Wo.)
Mastercutor
  DE 39 01.06.2007 (2 Wo.)
Dominator
  DE 27 04.09.2009 (3 Wo.)
  CH 100 06.09.2009 (1 Wo.)
Rev-Raptor
  DE 20 03.06.2011 (2 Wo.)
  CH 57 05.06.2011 (1 Wo.)
Singles[1]
24/7
  DE 82 11.07.2005 (1 Wo.)

U.D.O. ist eine deutsche Heavy-Metal-Band, benannt nach deren Sänger Udo Dirkschneider.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

[Bearbeiten] 1987 bis 1992

Nachdem sich Udo Dirkschneider 1987 von Accept getrennt hatte, rief er seine eigene Band ins Leben. Zusammen mit den beiden ehemaligen Warlock-Musikern Peter Szigeti und Frank Rittel sowie dem ehemaligen Gravestone- und Sinner-Gitarristen Mathias „Don“ Dieth und Thomas Franke präsentiert er bereits kurz nach der Trennung die neue Besetzung. Rittel und Szigetti blieben allerdings nicht lange bei der Band und machen sich nach kurzer Zeit mit Coracko selbständig. Als Ersatz stießen Andy Susemihl und Dieter Rubach zu U.D.O.

Das Debütalbum Animal House erschien noch im selben Jahr. Die Songs wurden komplett von Udos ehemaliger Band Accept verfasst. Nach einer Europatour verließen Rubach und Franke die Band. Für sie kamen Bassist Thomas Smuszynski und der ehemalige Running-Wild-Schlagzeuger Stefan Schwarzmann zur Band. In dieser Besetzung entstand das 1989 veröffentlichte Album Mean Machine. Damit kamen sie erstmals in die deutschen Charts. Auf ihrer Englandtour fungierte die Band als Support für Ozzy Osbourne.

Für das dritte Album Faceless World verpflichtete die Band Udos ehemaligen Bandkollegen, Ex-Accept-Schlagzeuger Stefan Kaufmann als Produzenten. Susemihl wurde kurzzeitig durch Wolla Böhm an der Gitarre ersetzt. Bis heute ist Faceless World das meistverkaufte U.D.O.-Album. Kurz nach der Faceless-World-Tour erlitt der stark rauchende Dirkschneider einen Herzanfall. Trotzdem erschien das vierte, wieder von Kaufmann produzierte Album Timebomb ein Jahr später. Die Band löste sich nach der Tour zu dieser Veröffentlichung auf. Schwarzmann und Smuszynski gingen zu Running Wild und Dirkschneider startet ein Comeback mit seiner alten Band Accept. Bis 1996 veröffentlichten Accept drei weitere Studioalben.

[Bearbeiten] Ab 1996

U.D.O. Live 2004 in Deutschland

Nach der erneuten Trennung von Accept 1996 veröffentlichten U.D.O. eine Coverversion des Judas-Priest-Songs Metal Gods für den Tribut-Sampler Legends of Metal. Neben Dirkschneider waren Gitarrist Mathias Dieth als "Gast" und Schlagzeuger Stefan Schwarzmann wieder mit von der Partie. Ergänzt wurde die Band durch den Casanova-Bassisten Michael Voss und Rhythmusgitarrist Stefan Kaufmann.

Das Comeback folgte 1997 mit dem Album Solid. Dieth stand ohnehin nicht mehr zur Verfügung und auch Voss machte für den Gitarristen Jürgen Graf und den Bassisten Fitty Wienhold Platz. Eine Europatour mit Random, Blackshine und M-Force folgte im Herbst desselben Jahres. 1998 erschien mit No Limits ein weiteres Album der Band. Mit dem Song I'm a Rebel enthält das Album eine Neuaufnahme eines alten Accept-Klassikers. Als neuer Gitarrist stieg für Jürgen Graf der ehemalige Gotthard-Tourgitarrist Igor Gianola ein. Drummer Stefan Schwarzmann verließ die Band und wurde durch Lorenzo Milani ersetzt.

Im Jahr 2000 tourten U.D.O. mit Saxon durch die USA. Nach dem Livealbum Live from Russia machte sich die Band an die Arbeiten zu Man and Machine, das mit dem Song Dancing with an Angel ein Duett mit Doro Pesch enthält. Nach dem Album Thunderball (2004) reformierten sich Accept erneut. Dirkschneider löste U.D.O. nicht auf, sondern arbeitet weiter am nächsten Studioalbum. Im Sommer 2005 tourte Dirkschneider mit Accept durch Asien, Russland und Europa, eine weitere Tour folgte Anfang 2006.

2011 veröffentlichten U.D.O. ein neues Album. Der Titel des neuen Albums lautete "Rev-Raptor" und erschien am 20. Mai 2011 bei AFM-Records. Die erste Single-Auskopplung "Leatherhead" wurde am 8. April 2011 veröffentlicht.

[Bearbeiten] Diskografie

[Bearbeiten] Studioalben

  • 1987: Animal House
  • 1989: Mean Machine
  • 1990: Faceless World
  • 1991: Timebomb
  • 1997: Solid
  • 1998: No Limits
  • 1999: Holy
  • 2002: Man and Machine
  • 2004: Thunderball
  • 2005: Mission No. X
  • 2007: Mastercutor
  • 2009: Dominator
  • 2011: Rev-Raptor

[Bearbeiten] Livealben und Compilations

  • 1999: Best of (Compilation)
  • 2001: Live from Russia (Live)
  • 2003: Nailed to Metal - The Missing Tracks (Live)
  • 2007: Metallized - 20 Years of Metal (Compilation)
  • 2008: Mastercutor Alive (Live)

[Bearbeiten] Singles und EPs

  • 1988: They Want War
  • 1990: Heart of Gold
  • 1997: Two Faced Woman
  • 1999: Love Machine
  • 2005: 24/7 (EP)
  • 2007: The Wrong Side of Midnight (EP)
  • 2009: Infected (EP)
  • 2011: Leatherhead (EP)

[Bearbeiten] DVDs

  • 2003: Nailed to Metal
  • 2004: Thundervision
  • 2008: Mastercutor Alive

[Bearbeiten] Mitgliederentwicklung

[Bearbeiten] Quellen

  1. a b U.D.O. in den deutschen Charts / Chartdaten / U.D.O. in der Schweizer Hitparade

[Bearbeiten] Weblinks

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