UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 1999

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Logo der UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 1999

Die 89. UCI-Bahn-Weltmeisterschaften fanden vom 20. bis 24. Oktober 1999 im Velodrom in Berlin statt. 33 Nationen waren am Start.

Diese Titelkämpfe erlebten einen Konkurrenzkampf der beiden dominierenden Bahnrad-Nationen, Frankreich und Deutschland. Sportler dieser beiden Länder gewannen 21 von möglichen 36 Medaillen. Allein zwei Goldmedaillen gingen an den Franzosen Arnaud Tournant, im 1000m-Zeitfahren sowie im Olympischen Sprint, aber auch an den Deutschen Robert Bartko, in der Einerverfolgung sowie mit dem Bahnvierer. Der Deutsche Jens Fiedler gewann eine Gold- (Keirin) sowie eine Silbermedaille (Sprint).

Bei den Frauen dominierten die Französinnen Felicia Ballanger mit je einer Goldmedaille im Sprint und Zeitfahren - damit gelang ihr dieser Doppelsieg zum fünften Mal in Folge - sowie ihre Mannschaftskollegin Marion Clignet mit WM-Titeln im Punktefahren und der Einerverfolgung.

Resultate Frauen[Bearbeiten]

Disziplin Platz Land Athlet
Sprint 1 FrankreichFrankreich Felicia Ballanger
2 AustralienAustralien Michelle Ferris
3 KanadaKanada Tanya Dubnicoff
Zeitfahren (500 m) 1 FrankreichFrankreich Felicia Ballanger
2 China VolksrepublikChina Jiang Cuihua
3 DeutschlandDeutschland Ulrike Weichelt
Einerverfolgung (3000m) 1 FrankreichFrankreich Marion Clignet
2 DeutschlandDeutschland Judith Arndt
3 Litauen 1989Litauen Rasa Mazeikyte
Punktefahren 1 FrankreichFrankreich Marion Clignet
2 DeutschlandDeutschland Judith Arndt
3 NeuseelandNeuseeland Sarah Ulmer


Resultate Männer[Bearbeiten]

Arnaud Tournant (hier im Juni 2008) gewann in Berlin zwei Goldmedaillen, sein heutiger Trainer Florian Rousseau (r.) wurde 1999 gemeinsam mit ihm Weltmeister im Olympischen Sprint.
Disziplin Platz Land Athlet
Sprint 1 FrankreichFrankreich Laurent Gané
2 DeutschlandDeutschland Jens Fiedler
3 FrankreichFrankreich Florian Rousseau
Keirin 1 DeutschlandDeutschland Jens Fiedler
2 NeuseelandNeuseeland Anthony Peden
3 FrankreichFrankreich Frédéric Magné
Olympischer Sprint 1 FrankreichFrankreich Laurent Gané/Florian Rousseau/Arnaud Tournant
2 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Chris Hoy/Craig MacLean/Jason Queally
3 DeutschlandDeutschland Jens Fiedler/Sören Lausberg/Stefan Nimke
Einerverfolgung
(4000 m)
1 DeutschlandDeutschland Robert Bartko
2 DeutschlandDeutschland Jens Lehmann
3 ItalienItalien Mauro Trentini
Mannschaftsverfolgung
(4000 m)
1 DeutschlandDeutschland Robert Bartko/Daniel Becke/Guido Fulst/
Christian Lademann/Jens Lehmann/Olaf Pollack[1]
2 FrankreichFrankreich Cyril Bos/Philippe Ermenault/Francis Moreau/Jérôme Neuville
3 RusslandRussland Wladislaw Borissow/Eduard Gritsun/Alexej Markow/Denis Smyslow
Punktefahren (50 km) 1 SchweizSchweiz Bruno Risi
2 UkraineUkraine Wassyl Jakowlew
3 Korea SudSüdkorea Ho Sung Cho
Zweier-Mannschaftsfahren 1 SpanienSpanien Joan Llaneras/Isaac Gálvez
2 DanemarkDänemark Jimmi Madsen/Jakob Piil
3 DeutschlandDeutschland Andreas Kappes/Olaf Pollack

Medaillenspiegel[Bearbeiten]

Nation Gouden medaille.svg Zilveren medaille.svg Bronzen medaille.svg Gesamt
1 FrankreichFrankreich Frankreich 7 1 2 10
2 DeutschlandDeutschland Deutschland 3 4 4 11
3 SchweizSchweiz Schweiz 1 1
3 SpanienSpanien Spanien 1 1
5 AustralienAustralien Australien 2 2
5 RusslandRussland Russland 2 2
7 NeuseelandNeuseeland Neuseeland 1 1 2
8 RusslandRussland Russland 1 1
8 ArgentinienArgentinien Argentinien 1 1
8 OsterreichÖsterreich Österreich 1 1
8 TschechienTschechien Tschechien 1 1


Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Gemäß UCI-Reglement erhalten alle Fahrer, die in mind. 2 Läufen eingesetzt waren, eine Medaille.