| UEFA Super Cup |
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| Abkürzung |
Supercup |
| Verband |
UEFA |
| Erstaustragung |
1973 (1972) |
| Mannschaften |
2 |
| Titelträger |
Spanien Atlético Madrid (2. Titel) |
| Rekordsieger |
Italien AC Mailand (5 Siege) |
| Rekordspieler |
Italien Alessandro Costacurta
Italien Roberto Donadoni
Niederlande Arie Haan (je 8 Spiele) |
| Rekordtorschütze |
Niederlande Arie Haan (5 Tore) |
| Website |
www.uefa.comVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Webseite |
Der UEFA Super Cup, auch als Europäischer Supercup bezeichnet, ist ein seit 1972 jährlich ausgetragener Supercup-Wettbewerb im Fußball. Seit 1973 wird er von der UEFA organisiert. Er wird in einem Spiel zwischen dem Sieger der UEFA Champions League und der UEFA Europa League entschieden. Obwohl hier die Sieger der beiden wichtigsten Wettbewerbe im europäischen Vereinsfußball aufeinander treffen, steht der Super Cup hinsichtlich seines sportlichen Wertes deutlich im Schatten der Champions League bzw. der Europa League.
Maßgeblicher Initiator des Wettbewerbs war Anton Witkamp, ein Reporter der niederländischen Zeitung De Telegraaf. In einer Phase, in der die niederländischen Fußballteams eine prägende Rolle im europäischen Klubfußball spielten (zwischen 1969 und 1972 standen viermal hintereinander niederländische Klubs im Finale des Europapokals der Landesmeister; dreimal waren sie siegreich) wollte er durch einen zusätzlichen Wettbewerb die Vormachtstellung des niederländischen Fußballs untermauern.
Als geeigneter Gegner für den Gewinner des Landesmeisterwettbewerbs 1972 Ajax Amsterdam wurde der Gewinner des Europapokals der Pokalsieger angesehen. Dieser Wettbewerb wurde 1972 von den Glasgow Rangers gewonnen. Eine Anfrage von Witkamp und Jaap van Praag (dem damaligen Präsidenten von Ajax) wurde von der UEFA aber abgelehnt, da Glasgow nach Ausschreitungen ihrer Anhänger mit einer einjährigen Europapokalsperre belegt war. Daher wurde die erste Auflage des Wettbewerbs nach privaten Absprachen zwischen den beiden Klubs im Januar 1973 anlässlich des hundertjährigen Bestehens der Rangers ausgetragen.
Danach übernahm die UEFA die Ausrichtung des Wettbewerbs, erkannte aber die erste Austragung (und den Sieg von Ajax) an. Bis 1997 wurde der Wettbewerb, bis auf drei Ausnahmen, in Hin- und Rückspielen ausgetragen. Bis zur Abschaffung des Europapokals der Pokalsieger im Jahr 1999 trat dessen Gewinner im UEFA Supercup gegen den Vertreter des Europapokals der Landesmeister (1992 in UEFA Champions League umbenannt) an. Seit 2000 qualifiziert sich die Siegermannschaft des UEFA-Pokals (2009 in UEFA Europa League umbenannt) dafür. Seit 1998 findet der Wettbewerb regelmäßig nur in einem Spiel im Stade Louis II in Monaco im August vor Beginn der neuen Europapokal-Saison statt. Waren die Klubs bis dahin hinsichtlich Terminierung und Organisation der Spiele noch relativ unabhängig, ist seit diesem Zeitpunkt die UEFA ausschließlich für Organisation und Vermarktung verantwortlich. Der Spieltag in Monaco wird von der UEFA seit einigen Jahren auch genutzt, um die Auslosungen der Gruppenphasen für UEFA Champions League und UEFA Europa League in medienwirksamem Rahmen vorzunehmen. Einem aktuellen Beschluss[1] der UEFA zufolge wird ab 2013 der Supercup an wechselnden Spielorten ausgetragen. Erster Austragungsort wird die Eden Aréna, das Stadion von Slavia Prag, sein. Die nächsten Jahre findet der Supercup dann im Cardiff City Stadium in Cardiff und im Micheil-Meschi-Stadion in Tiflis statt.
Bisher gab es sieben Austragungen mit deutscher Beteiligung, jedoch konnte noch keine deutsche Mannschaft den Titel gewinnen. 1974 hätten sich mit FC Bayern München und dem 1. FC Magdeburg zwei deutsche Vereine gegenübergestanden, dem DDR-Vertreter Magdeburg wurde aber vom eigenen Verband (dem DFV) die Teilnahme nicht gestattet.
Der Supercup wurde bisher 19-mal vom Landesmeister- bzw. Champions-League-Gewinner, zwölfmal vom Pokalsieger und siebenmal vom UEFA-Cup- bzw. Europa-League-Sieger errungen. Bisher gelang es nur Ajax Amsterdam und dem AC Mailand, den Titel zu verteidigen.
Die Spiele und Sieger[Bearbeiten]
Atlético Madrid, der amtierende Titelträger
- ↑ Medien-Mitteilung zum neuen Austragungsort auf uefa.com vom 16. Juni 2011
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