USC Trojans

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USC Trojans
Division NCAA Division I-A (D1)
Conference Pacific-12 Conference
Spitzname Trojans
Maskottchen Traveler
American-Football-Stadion LA Memorial Coliseum
Plätze 92.516
Basketball-Stadion Galen Center
Plätze 10.258
Standort Los Angeles
Homepage usctrojans.cstv.com
Usctrojans.jpg

Die USC Trojans sind die Sportabteilung der University of Southern California in Los Angeles. Die Mannschaften der Trojans nehmen an den Wettbewerben der National Collegiate Athletic Association (NCAA) teil. USC gehört zur Liga der Pacific-12 Conference. 375 USC-Sportler nahmen zwischen 1904 und 2004 an den Olympischen Spielen teil. Sie gewannen 112 Gold-, 64 Silber- und 58 Bronzemedaillen. Mit den benachbarten UCLA Bruins der University of California, Los Angeles herrscht eine starke Rivalität.

American Football[Bearbeiten]

Die American Football-Mannschaft der Trojans wurde 1888 gegründet und trägt ihre Heimspiele im Los Angeles Memorial Coliseum (Kapazität: 92.516 Zuschauer) aus.

Seit 1928 gewann USC nach eigenen Angaben elf nationale Titel, während die Sport-Historiker nur acht gewähren: 1931, 1932, 1962, 1967, 1972, 1974, 1978 und 2004. Die Titel von 1928, 1939 und 2003 sind umstritten. So gab es nach der Saison von 2003 eine geteilte Meisterschaft: Die LSU Tigers mit einer 13:1-Bilanz und Sugar Bowl-Sieg wurden von der Bowl Championship Series (BCS) und ESPN favorisiert, während die USC Trojans mit 12:1 und Rose Bowl-Sieg von Associated Press vorne gesehen wurden.

Sieben Spieler des USC gewannen bisher die Heisman Trophy, eine von der NCAA an den besten College-Football-Spieler verliehene Auszeichnung: Mike Garrett TB (1965), O. J. Simpson TB (1968), Charles White TB (1979), Marcus Allen TB (1981), Carson Palmer QB (2002), Matt Leinart QB (2004) und Reggie Bush TB (2005).

Nicht weniger als elf Spieler der Trojans sind in der Pro Football Hall of Fame, der Ruhmeshalle des American Football, aufgenommen worden: Frank Gifford HB (1977), Ron Mix OT (1979), Red Badgro E (1981), O. J. Simpson RB (1985), Willie Wood DB (1989), Anthony Muñoz OT (1998), Ronnie Lott DB (2000), Lynn Swann WR (2001), Ron Yary OT (2001), Marcus Allen RB (2003) und Bruce Matthews OL (2007).

Baseball[Bearbeiten]

Die Baseball-Mannschaft, die 1924 ihre erste Saison spielte, gewann zwölf NCAA-Titel der College World Series. Die Symbolfigur des Erfolgs war der Trainer Rod Dedeaux, unter dessen Leitung von 1942 bis 1986 das Team nicht weniger als elf Titel gewann. Bekannteste USC-Spieler sind: Aaron Boone, Bret Boone, Don Buford, Jeff Cirillo, Ron Fairly, Geoff Jenkins, Randy Johnson, Jacque Jones, Steve Kemp, Dave Kingman, Fred Lynn, Mark McGwire, Mark Prior, Tom Seaver, Roy Smalley und Barry Zito. Insgesamt 89 USC-Trojans spielten bisher in der Major League Baseball.

Basketball[Bearbeiten]

Der Basketball hat beim USC eine lange Tradition. Bereits 1907 spielten die Männer ihre erste Saison und gewannen seitdem 14 Liga-Meisterschaften. Die Frauen errangen 1983 ihre erste Meisterschaft und gehören seitdem zu den besten Mannschaften der Liga. Insgesamt konnten bisher zwei nationale Titel gewonnen werden. Heimspielstätte der USC Trojans ist das Galen Center (Kapazität: 10.258 Zuschauer).

Leichtathletik[Bearbeiten]

Die Sektion Leichtathletik der Trojans wurde 1900 gegründet. Die größten Erfolge (12 NCAA-Titel) errangen die Sportler von 1909 bis 1948 unter der Leitung des Trainers Dean Cromwell. Insgesamt gewannen die USC-Athleten 26 olympische Goldmedaillen und erzielten 61 Weltrekorde.

Erfolge[Bearbeiten]

  • NCAA-Meister (Männer): (86x) American Football (11x), Baseball (12x), Leichtathletik (26x), Schwimmen (9x), Tennis (16x), Turnen (1x), Volleyball (6x), Wasserball (3x)
  • NCAA-Meister (Frauen): (20x) Basketball (2x), Golf (1x), Leichtathletik (1x), Schwimmen (1x), Tennis (7x), Volleyball (6x), Wasserball (2x)