USS Ashland (LSD-48)

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Die Ashland kehrt 2007 nach Little Creek zurück
Die Ashland kehrt 2007 nach Little Creek zurück
Geschichte Flagge
Bestellung 11. Dezember 1985
Kiellegung 4. April 1988
Stapellauf 11. November 1989
Indienststellung 9. Mai 1992
Technische Daten
Verdrängung

voll beladen 15.939 ts

Länge

185,6 Meter

Breite

25,6 Meter

Tiefgang

6,4 Meter

Besatzung

22 Offiziere, 391 Mannschaften, bis zu 500 Marines

Antrieb

2 Propeller, vier Dieselmotoren; 33.000 Wellen-PS

Geschwindigkeit

20+ Knoten

Bewaffnung

2 Phalanx, 2 × 21 RAM-Starter für Luftabwehrraketen, 2 Maschinenkanonen 25 mm

Die USS Ashland (LSD-48) ist ein Docklandungsschiff der United States Navy und gehört der Whidbey-Island-Klasse an. Sie wurde nach dem Anwesen von Henry Clay, in Lexington, Kentucky benannt.

Geschichte[Bearbeiten]

LSD-48 wurde 1985 in Auftrag gegeben und 1988 bei Avondale Shipyards auf Kiel gelegt. Der Stapellauf fand 1989 statt, die Taufpatin war Kathleen Foley, Ehefrau von Admiral Sylvester R. Foley. 1992 wurde die Ashland in Dienst gestellt.

Im August 1993 verlegte das Docklandungsschiff erstmals, Ziel war das Mittelmeer, wo die Ashland an Operation Deny Flight und Operation Restore Hope teilnahm. 1994 fuhr sie während der Operation Uphold Democracy vor Haiti. Im Mai 1996 wurde die Ashland als Testplattform für das Ship Self Defense System (SSDS) ausgewählt. Im Oktober 1997 folgte die nächste Einsatzfahrt, über das Mittelmeer erreichte das Schiff den Persischen Golf, wo es an Operation Desert Thunder und Operation Southern Watch teilnahm.

Nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 nahm die Ashland an mehreren Einsätzen im Rahmen des Krieges gegen den Terror teil. Während eines Hafenaufenthaltes 2005 in Aqaba wurde die Ashland und die sie begleitende USS Kearsarge (LHD-3) dabei am 19. August von Terroristen mit drei Katjuschas beschossen. Eine Rakete verfehlte nur knapp den Bug der Ashland und tötete einen jordanischen Soldaten auf dem Kai, die beiden anderen verfehlten die Schiffe mit größerem Abstand.[1]

2007 und 2008 fuhr die Ashland vor Somalias Küste. 2009 war sie Teil der Flottenwoche in Port Everglades. Anfang 2010 sollte das Schiff als Teil der Kampfgruppe um die USS Nassau (LHA-4) in den Persischen Golf verlegen. Nach dem schweren Erdbeben in Haiti wurde die Gruppe jedoch kurzfristig vor die Küste der betroffenen Region beordert, um dort Hilfe für die betroffenen Menschen zu leisten. Im Anschluss wurde die Ashland wie vorgesehen in den Mittleren Osten entsandt. Am 10. April wurde das Schiff während dieser Fahrt 330 Seemeilen vor dem Horn von Afrika von Piraten angegriffen. Die Ashland erwiderte das Feuer durch zwei Schuss aus einer 25 mm-Maschinenkanone und konnte das Boot der Piraten in Brand schießen. Sechs Männer wurden daraufhin an Bord festgesetzt und medizinisch versorgt.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: USS Ashland (LSD-48) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. navy.mil: Rocket Attacks Miss U.S. Navy Ships (engl.)
  2. USS Ashland Captures Pirates. United States Navy. 10. April 2010. Abgerufen am 11. April 2010.