USS Columbus (SSN-762)

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Die Columbus vor Hawaii
Die Columbus vor Hawaii
Übersicht
Bestellung 21. März 1986
Kiellegung 9. Januar 1991
Stapellauf 1. August 1992
1. Dienstzeit Flagge
Indienststellung 24. Juli 1993
Technische Daten
Verdrängung

6300 Tonnen aufgetaucht, 7100 Tonnen getaucht

Länge

110,3 m

Breite

10 m

Tiefgang

9,7 m

Tauchtiefe ca. 300 m
Besatzung

12 Offiziere, 115 Mannschaften

Antrieb

Ein S6G-Reaktor

Geschwindigkeit

30+ Knoten

Bewaffnung

4 533-mm-Torpedorohre, 12 VLS-Rohre

Die USS Columbus (SSN-762) ist ein Atom-U-Boot der United States Navy und gehört der Los-Angeles-Klasse an. Sie wurde nach der Stadt Columbus in Ohio benannt.

Geschichte[Bearbeiten]

SSN-762 wurde 1986 in Auftrag gegeben und Anfang 1991 bei Electric Boat auf Kiel gelegt. Die Bauzeit im Trockendock betrug eineinhalb Jahre, am 1. August wurde das Boot Columbus getauft und lief vom Stapel. Nach vollständiger Endausrüstung an der Pier und ersten Erprobungsfahrten wurde das U-Boot im Juni 1993 offiziell in Dienst gestellt. Ein Jahr später wurde das Boot zur so genannten Post Shakedown Availability wieder eingedockt, bis September wurden letzte Probleme beseitigt. Dann verlegte die Columbus nach Pearl Harbor, Hawaii, wo sie ab Ende 1995 ihre erste Einsatzfahrt in den Westpazifik startete.

2004 beendete die Columbus eine im Oktober 2003 begonnene Einsatzfahrt und dockte im Herbst in der Puget Sound Naval Shipyard ein, um sich einer Überholung zu unterziehen.

Mitte April 2006 geriet die Columbus ins Blickfeld der Öffentlichkeit, als sieben Besatzungsmitglieder unter anderem wegen tätlichen Angriffs, Pflichtverletzungen und hazing zu Lasten von zwei Schiffskameraden angeklagt wurden. Die Ränge der Beklagten reichten von Petty Officer Third Class bis zum Senior Chief Petty Officer [1]. Am 13. Juni wurde darauf der Kommandant des Bootes abgelöst.[2].

Im Sommer 2010 nahm das U-Boot an der multinationalen Übung RIMPAC teil.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelbelege[Bearbeiten]

  1. Nachricht in der Navy Times (engl.)
  2. Nachricht von ASSOCIATED PRESS (engl.)