USS Conolly (DD-979)
Die Conolly 1993 vor Haiti |
|
| Geschichte | |
|---|---|
| Bestellung | 15. Januar 1974 |
| Kiellegung | 29. September 1975 |
| Stapellauf | 3. Juni 1977 |
| Indienststellung | 14. Oktober 1978 |
| Außerdienststellung | 18. September 1998 |
| Verbleib | als Zielschiff versenkt |
| Technische Daten | |
| Verdrängung |
9100 Standard-Tonnen |
| Länge |
171,6 Meter |
| Breite |
16,8 Meter |
| Tiefgang |
9,8 Meter |
| Besatzung |
30 Offiziere, 350 Matrosen |
| Antrieb |
2 Propeller, über 4 Gasturbinen angetrieben; 80.000 Wellen-PS |
| Geschwindigkeit |
33 Knoten |
| Bewaffnung |
2 Geschütze, 2 Harpoon-Starter, 1 Luftabwehraketen-Starter, 1 ASROC-Starter, später ergänzt durch 2 ABL |
Die USS Conolly (DD-979) war ein Zerstörer der Spruance-Klasse in Diensten der United States Navy.
Geschichte[Bearbeiten]
Die Conolly, benannt nach Admiral Richard Conolly, wurde von Ingalls Shipbuilding gebaut, die Kiellegung fand im Jahr 1975 statt. 1978 wurde der Zerstörer in Dienst gestellt. Er wurde in der Naval Station Norfolk stationiert.
In den ersten Jahren ihrer Einsatzzeit verlegte die Conolly mehrmals ins Mittelmeer und fuhr unter anderem vor der Küste Libanons. Außerdem nahm sie an der Übung UNITAS teil und verlegte vor die afrikanische Atlantikküste. 1984 wurde eine Überholung des Zerstörers durchgeführt. In der Werft von Bath Iron Works wurden unter anderem zwei Armored Box Launcher auf dem Vordeck installiert, die das Schiff mit acht Marschflugkörpern BGM-109 Tomahawk ausrüsteten.
1993 fuhr der Zerstörer vor Haiti, um in der Operation Support Democracy UN-Sanktionen gegen das mittelamerikanische Land durchzusetzen. Ein Jahr später fuhr das Schiff im Roten Meer, um dort Sanktionen gegen den Irak durchzusetzen, indem die Besatzung Frachtschiffe kontrollierte. 1995 änderte das Schiff seinen Heimathafen und verließ Norfolk in Richtung der Naval Station Mayport. 1996 war die Conolly Geleitschutz der USS George Washington (CVN-73) im Mittelmeer, wo die Schiffe an mehreren Übungen teilnahmen. Später im Jahr fuhr der Zerstörer mit mehreren Landungsschiffen vor Liberia und nahm, zurück im Mittelmeer, an der Operation Sharp Guard teil.
1998, nach nur 20 aktiven Jahren, wurde die Conolly außer Dienst gestellt. Sie wurde in der Naval Intermediate Ship Maintenance Facility in Philadelphia eingedockt und lag dort für über zehn Jahre. Erst 2009 wurde sie vor die Küste Floridas geschleppt und dort unter anderem durch Beschuss von Helikoptern, der USS Oscar Austin (DDG-79), USS Donald Cook (DDG-75) und der deutschen Fregatten Sachsen (F 219) und Lübeck (F 214) im Rahmen der Übung UNITAS versenkt.[1]
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Verbannt in die Tiefen des Atlantiks auf marine.de
USS Spruance | USS Paul F. Foster | USS Kinkaid | USS Hewitt | USS Elliot | USS Arthur W. Radford | USS Peterson | USS Caron | USS David R. Ray | USS Oldendorf | USS John Young | USS Comte de Grasse | USS O’Brien | USS Merrill | USS Briscoe | USS Stump | USS Conolly | USS Moosbrugger | USS John Hancock | USS Nicholson | USS John Rodgers | USS Leftwich | USS Cushing | USS Harry W. Hill | USS O'Bannon | USS Thorn | USS Deyo | USS Ingersoll | USS Fife | USS Fletcher | USS Hayler
Liste der Zerstörer der United States Navy
Liste der Zerstörerklassen der United States Navy