USS Porter (DD-800)

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USS Porter
USS Porter
Übersicht
Typ Zerstörer
Bauwerft

Todd Pacific Shipyards

Kiellegung 6. Juli 1943
Stapellauf 13. März 1944
1. Dienstzeit Flagge
Dienstzeit

24. Juni 1944–10. August 1953

Verbleib Am 21. März 1974 zum Abbruch verkauft
Technische Daten
Verdrängung

2.100 ts

Länge

114,7 Meter

Breite

12,2 Meter

Tiefgang

5,4 Meter

Besatzung

329

Antrieb
Geschwindigkeit

35 kn

Reichweite

6.500 Seemeilen (11.700 km) bei 15 Knoten

Bewaffnung

Bei Indienststellung:

Spitzname

Willy Dee

Die USS Porter (DD-800) war ein zur Fletcher-Klasse gehörender Zerstörer der United States Navy. Sie wurde im Zweiten Weltkrieg und im Koreakrieg eingesetzt. 1974 wurde das Schiff zur Verschrottung verkauft.

Namensgeber[Bearbeiten]

Commodore David Porter (1780–1843) und sein Sohn Admiral David Dixon Porter (1813–1891) waren Offiziere der US Navy. Ein weiterer Sohn, Commodore William D. Porter, sowie der Adoptivsohn Admiral David Glasgow Farragut waren ebenfalls Namensgeber für Schiffe der US Navy.

Technik[Bearbeiten]

Hauptartikel: Fletcher-Klasse

Rumpf und Antrieb[Bearbeiten]

Der Rumpf der USS Porter war 114,7 m lang und 12,2 m breit. Der Tiefgang betrug 5,4 m, die Verdrängung 2.100 Tonnen. Der Antrieb des Schiffs erfolgte durch zwei Dampfturbinen von General Electric, der Dampf wurde in vier Kesseln von Babcock & Wilcox erzeugt. Die Leistung betrug 60.000 Wellen-PS, die Höchstgeschwindigkeit lag bei 35 Knoten.

Bewaffnung und Elektronik[Bearbeiten]

Hauptbewaffnung der USS Porter waren bei Indienststellung ihre fünf 5-Zoll/127-mm-Mark-30-Einzeltürme. Dazu kamen diverse Flugabwehrkanonen, die im Laufe des Krieges immer weiter verstärkt wurde.

Die USS Porter war mit Radar ausgerüstet. Am Mast über der Brücke waren ein SG- und ein SC-Radar montiert, mit denen Flugzeuge auf Entfernungen zwischen 15 und 30 Seemeilen und Schiffe in Entfernungen zwischen 10 und 22 Seemeilen geortet werden konnten.

Geschichte[Bearbeiten]

USS Porter wurde am 6. Juli 1943 bei Todd Pacific Shipyards in Seattle, Washington auf Kiel gelegt. Am 13. März 1944 lief der Zerstörer vom Stapel. Taufpatin war Georgiana Porter Cusachs. Das Schiff wurde am 24. Juni 1944 unter dem Kommando von Commander R. R. Prince in Dienst gestellt.

1944[Bearbeiten]

Nach den Erprobungsfahrten vor San Diego lief die USS Porter am 16. September 1944 nach Adak, Alaska aus. Am 21. November 1944 beschoss sie zusammen mit der Task Force (TF) 92 feindliche Einrichtungen auf Matsua.

1945[Bearbeiten]

Am 5. Januar 1945 griff USS Porter den japanischen Marinestützpunkt auf Paramushiru an. Am 18. Februar erfolgte ein weiterer Angriff gegen Einrichtungen auf der Insel. USS Porter nahm am 15. Mai an Operationen gegen den Schiffsverkehr im japanisch kontrollierten Ochotskischen Meer teil und beschoss auf der Rückfahrt erneut den Marinestützpunkt auf Paramishiru. Am 10. und 11. Juni beschoss sie wieder Matsua. Bei einem weiteren Vorstoß in das Ochotskische Meer traf sie auf einen kleinen Geleitzug und versenkte mit ihrer Artillerie ein japanisches Handelsschiff.

Die japanische Kapitulation erlebte der Zerstörer in Portland, Oregon, wo er bis zum 1. September überholt wurde. Er eskortierte den Flugzeugträger USS Enterprise von Seattle nach San Francisco, um anschließend von San Diego an die Ostküste zu verlegen.

Nachkriegszeit[Bearbeiten]

Am 3. Juli 1946 wurde die USS Porter außer Dienst gestellt und eingemottet der Reserveflotte in Charleston, South Carolina zugeteilt.

Koreakrieg[Bearbeiten]

USS Porter wurde am 9. Februar 1951 wieder in Dienst gestellt und wurde vom 14. Juni bis 14. September 1952 als Teil der TF 95 in koreanischen Gewässern eingesetzt. Sie zerstörte einen nordkoreanischen Zug und beschädigte zwei weitere. Damit gehörte der Zerstörer zum Trainbusters Club.

Verbleib[Bearbeiten]

Am 10. August 1953 wurde USS Porter erneut außer Dienst gestellt und in Norfolk, Virginia eingemottet. USS Porter wurde am 1. Oktober 1972 aus der Flottenliste gestrichen und am 21. März 1974 zur Verschrottung verkauft.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

USS Porter erhielt einen Battle Star während des Zweiten Weltkriegs und einen weiteren Battle Star während des Koreakriegs

Literatur[Bearbeiten]

  • Stefan Terzibaschitsch: Zerstörer der U.S. Navy. Bechtermünz Verlag, Augsburg 1997, ISBN 3-86047-587-8.
  • Jerry Scutts: Fletcher DDs (US Destroyers) in action (Warships No. 8). Squadron/signal publications, Carrollton (Texas) 1995, ISBN 978-0-89747-336-1
  • Theodore Roscoe: Destroyer Operations in World War II. United States Naval Institute, Annapolis, 1953, ISBN 978-0-87021-726-5

Weblinks[Bearbeiten]