U 651

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U 651
(vorheriges/nächstesalle U-Boote)
Typ:

VII C

Werft:

Howaldtswerke Hamburg

Bauauftrag:

9. Oktober 1939

Baunummer:

800

Kiellegung:

16. Januar 1940

Stapellauf:

21. Dezember 1940

Indienststellung:

12. Februar 1941

Kommandanten:

Kptlt. Peter Lohmeyer

Flottillen:
  • 1. U-Flottille Ausbildungsboot
    12. Februar 1941 – 1. Juni 1941
  • 1. U-Flottille Frontboot
    1. Juni 1941 – 29. Juni 1941
Einsätze:

1 Feindfahrt

Versenkungen:

2 Handelsschiffe (11.639 BRT)

Verbleib: am 29. Juni 1941 südlich von Island versenkt

U 651 war ein U-Boot vom Typ VII C der deutschen Kriegsmarine.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Kiellegung erfolgte am 16. Januar 1940. Nach dem Stapellauf am 21. Dezember 1940 wurde das Boot am 12. Februar 1941 in Dienst gestellt und der 1. U-Flottille zugeteilt. Der Kommandant war Kptlt. Peter Lohmeyer.

Einsätze[Bearbeiten]

U 651 war nur eine kurze Karriere beschieden. Es wurde bereits auf seiner ersten Einsatzfahrt nach der Versenkung zweier britischer Handelsschiffe versenkt.

Erste Feindfahrt[Bearbeiten]

Am 12. Juni 1941 lief U 651 von Bergen zu seiner einzigen Feindfahrt aus. Am 24. Juni stieß es auf den von Baltimore nach Swansea bestimmten Konvoi HX-133 und torpedierte südöstlich von Kap Farewell den Getreidefrachter Brockley Hill (Lage58.5-38.333333). Die Besatzung des Frachters wurde von anderen Schiffen des Konvois aufgenommen. In der Nacht zum 29. Juni gelang es U 651, einen weiteren Frachter aus demselben Konvoi, die mit Schrott beladene Grayburn (Lage59.5-18.116667), südlich von Island zu torpedieren. 35 Mann der 53-köpfigen Besatzung gingen mit dem Schiff unter. Im Anschluss an diesen Erfolg wurde U 651 von den Begleitschiffen des Konvois mit Wasserbomben angegriffen und versenkt.

Untergang[Bearbeiten]

U 651 wurde am 29. Juni 1941 durch die britischen Zerstörer HMS Malcolm und HMS Scimitar, die Korvetten HMS Arabis und HMS Violet sowie den Minensucher HMS Speedwell mit Wasserbomben angegriffen. Es sank auf der Position 59° 52′ N, 18° 36′ W59.866666666667-18.6 südlich von Island. Seine gesamte Besatzung wurde von den britischen Schiffen aufgenommen und ging in Kriegsgefangenschaft.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Eberhard Möller/Werner Brack: Enzyklopädie deutscher U-Boote, Hrsg. Motorbuch Verlag, ISBN 3-613-02245-1

Weblinks[Bearbeiten]

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