Udo I. von der Wetterau

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Udo I. von der Wetterau (* um 900; † 949), aus der Familie der Konradiner, war Graf der Wetterau und Herzog im Elsass. Er war der Sohn des Herzogs Gebhard II. von Lothringen.

In der Schlacht von Andernach am 2. Oktober 939 waren es Udo und sein Vetter Konrad Kurzbold, Graf im Niederlahngau, die die beiden im Aufstand gegen den König und späteren Kaiser Otto I. befindlichen Herzöge Eberhard von Franken und Giselbert von Lothringen besiegten. Obwohl beide Konradiner und Vettern Eberhards waren, standen sie auf Ottos Seite. Sie waren den marodierenden Rebellen mit einer kleinen Streitmacht gefolgt, griffen aber erst an, als der Großteil der Gegner bereits über den Rhein gesetzt hatte, die beiden Anführer aber noch nicht. Eberhard fiel im Kampf, und Giselbert ertrank im Rhein bei dem Versuch, zur anderen Seite zu entkommen. Laut Thietmar von Merseburg soll Udo eigenhändig Eberhard erschlagen haben (Schlacht von Andernach). Der Aufstand gegen Otto I. brach damit zusammen.

Udo erbte die Allodien seines Vetters Eberhard, nicht jedoch dessen Herzogswürde. König Otto dankte ihm außerdem für seine Loyalität, indem er Udo die Erlaubnis erteilte, seine Lehen und Grafschaften unter seine Söhne zu teilen, als ob es erbliche Eigengüter gewesen seien. 949 beerbte Udo auch seinen Vetter Konrad Kurzbold. Er ist der Gründer des Klosters Naumburg in der Wetterau.

Udo hatte vier Kinder:

Mögliche Vaterschaft:

  • Konrad, Herzog von Schwaben († 997)