Ukleisee

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Dieser Artikel beschreibt den Ukleisee bei Eutin - für den gleichnamigen (kleinen) See bei Plön siehe Kleiner Ukleisee.
Ukleisee
Ukleisee
Ukleisee
Geographische Lage Landkreis Ostholstein, Schleswig-Holstein
Zuflüsse Riekenbeke
Abfluss Aue (geht im Kellersee in die Schwentine über)
Orte am Ufer Sielbeck
Daten
Koordinaten 54° 11′ 4″ N, 10° 38′ 14″ O54.1844410.6371726.5Koordinaten: 54° 11′ 4″ N, 10° 38′ 14″ O
Ukleisee (Schleswig-Holstein)
Ukleisee
Höhe über Meeresspiegel 26,5 m
Fläche 32 haf5
Umfang 3,0 km (Uferlinie)dep1f9
Maximale Tiefe 17 mf10
Mittlere Tiefe 7,5 mf11
Besonderheiten

Toteissee

Der Ukleisee liegt in der Nähe der Stadt Eutin (Ortsteil Sielbeck) im Kreis Ostholstein. Seine Entstehung geht auf die letzte Kaltzeit (Weichsel-Kaltzeit) zurück. Es handelt sich um einen sogenannten Toteissee.

Er ist von einem Rundwanderweg umgeben und war im Mittelalter slawischer Siedlungsplatz. Noch heute sind alte Erdaufschüttungen und Erdwälle einer alten Burganlage auszumachen. Unweit des Sees befindet sich das 1776 von Georg Greggenhofer erbaute ehemals herzoglich-oldenburgische Jagdschlösschen, dessen Dachstuhl jedoch in der Nacht auf den 28. März 2007 völlig ausbrannte, aber binnen eines Jahres wieder saniert worden ist. Heute wird es für Konzerte und andere Veranstaltungen genutzt. Zur Zeit der kulturellen Blüte Eutins im 18. Jahrhundert (Weimar des Nordens) wurde der See häufig in der Literatur erwähnt. Außerdem gibt es mehrere Sagen und Legenden, die den Ukleisee zum Thema haben.

Gedicht[Bearbeiten]

Der Uglei-See

Von Hügeln dicht umschlossen, geheimnisvoll
Verhüllt in Waldnacht dämmert der Uglei-See,
Ein dunkles Auge, das zur Sonne
Nur um die Stunde des Mittags aufblickt.

Weltfremdes Schweigen waltet hier umher, es regt
Kein Hauch des Abgrundes lauteren Spiegel auf,
Nur in des Forstes Wipfeln droben
Wandelt wie ferner Gesang ein Brausen.

von Emanuel Geibel

Literatur[Bearbeiten]

  • Kurt-Dietmar Schmidtke, Die Entstehung Schleswig-Holsteins, 128 S., zahlreiche Abbildungen, Wachholtz-Verlag, Neumünster 1992, ISBN 3-529-05316-3.

Weblinks[Bearbeiten]