Ulrich Angelbert von der Horst

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Ulrich Angelbert Freiherr von der Horst
Die Schlacht von Idstedt, von Ulrich Freiherr v.d. Horst

Ulrich Angelbert Freiherr von der Horst (* 16. November 1793 in Halberstadt; † 9. Mai 1867 in Braunschweig) war ein schleswig-holsteinischer General. Er war der jüngere Bruder des preußischen Generalleutnants Wilhelm von der Horst.

Leben[Bearbeiten]

Ulrich Angelbert entstammte dem westfälischen Adelsgeschlecht Horst und trat 1806 in die preußische Armee ein und nahm unter Yorck 1812 am Feldzug gegen Russland teil. 1813 machte er den anschließenden Feldzug als Adjutant der 1. Brigade in der Russisch-Deutschen Legion mit. Nach dem ersten Pariser Frieden 1814 wurde er wieder in preußische Dienste übernommen und kämpfte dann unter Blücher 1815 in der Schlacht bei Ligny mit Auszeichnung.

1846 war von der Horst als Oberst des 17. Infanterieregiments, das in Posen stationiert war, mit der Unterdrückung des polnischen Aufstands beschäftigt. Er schied 1847 aus dem aktiven Dienst aus und trat 1850 als Generalmajor in das schleswig-holsteinische Heer. Hier kommandierte er zunächst das Jägerkorps, später die 3. Infanteriebrigade. In der Schlacht bei Idstedt kämpfte er mit dieser Truppe am 25. Juli 1850 mit Auszeichnung.

General v.d. Horst war somit der letzte kommandierende General der Schleswig-Holsteinschen Armee im Kampf gegen die Dänen. Über die Schlacht von Idstedt veröffentlichte er im Jahre 1852 eine kleine Schrift, in der der General die Schlacht und die militärisch-strategischen Begebenheiten aus seiner persönlichen Perspektive darstellt.

Am 8. Dezember 1850 löste er Wilhelm Freiherr von Willisen als Oberbefehlshaber der Armee ab. Aufgrund der ungünstigen Verhältnisse im Lande konnten aber wesentliche Erfolge nicht erzielt werden. Ulrich Angelbert Freiherr von der Horst starb am 9. Mai 1867 in Braunschweig.

Literatur[Bearbeiten]