Ulrich Hosse

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Ulrich Hosse (* ca. 1455 Pforzheim; † 1535 Wilna) arbeitete eine Zeit lang für Sigismund I. in Krakau als Münzmeister. Von dort ging er als Münzmeister nach Wilna in Litauen, wo er später auch Bürgermeister wurde.

Ulrich Hosse unterstützte die Lehre Luther's und die Reformatoren in Wilna. Laut Kaufverträgen erwarb er Land in Wilna und stiftete Ziegelsteine zu Gebäuden, die später der Evangelischen Kirche Augsburger Konfession zufielen.

Sein Sohn Johann Hosius wurde ebenfalls Bürgermeister von Wilna und stiftete weitere Ziegelsteine zum Bau.

1524 wurde Ulrich Hosse, wahrscheinlich wegen seiner Unterstützung der Reformation, exkommuniziert.

Sein Sohn Stanislaus Hosius stand ganz im Gegensatz und wurde Bischof, dann Fürstbischof von Ermland, weiterhin Kardinal und war eifriger Verfechter der römisch-katholischen Kirche. Er und Martin Kromer waren die Hauptfiguren, die gegen die Reformation im preußischen Ermland angingen, als der größte Teil Preußens evangelisch wurde.

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