Ulrich Land

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ulrich Land auf einer Veranstaltung in Wuppertal (2013)

Ulrich Land (* 1956 in Köln) ist ein deutscher Schriftsteller, Journalist und Hörspielautor, der in Freiburg lebt.[1]

Leben[Bearbeiten]

Ulrich Land wirkt seit 1987 als freier Autor. Seine Werke umfassen Erzählungen, Romane, Reportagen, Essays, Theaterstücke und Lyrik. Seinen Schwerpunkt hat er auf Formate für das Radio gelegt, insgesamt hat er allein für die Rundfunksender der ARD über 40 Hörspiele und mehr als 60 Radiofeatures verfasst. Land ist außerdem Dozent für Creative Writing unter anderem an der Universität Witten/Herdecke und der WHU - Otto Beisheim School of Management in Vallendar.

Kritik[Bearbeiten]

  • Zu Messerwetzen im Team Shakespeare (2014): Was Ulrich Land nicht bearbeitet, ist die Theorie, dass Shakespeare der spätere Marlowe gewesen sei - "geläutert" durch einen finsteren Mord in der Kneipe. Ein Mord und ein Selbstmord spielen in dem Roman trotzdem eine wichtige Rolle. War Shakespeare in den Mord verwickelt? Land präsentiert eine mögliche (!) Variante des wahrhaftig verrückten Verhältnisses der beiden Schreiber (Norbert Kühne, Medienhaus Bauer/Marler Zeitung und 5 weitere Ausgaben, Marl, den 09. April 2014).

Werke[Bearbeiten]

Romane[Bearbeiten]

Hörspiele und Feature (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1995: Else und Fritz – Regie: Uwe Schareck (WDR)
  • 1996: Loss die Jecke trecke! – Regie: Uwe Schareck (WDR)
  • 2002: C’est la vie – Regie: Jörg Schlüter (WDR)
  • 2003: Im Schatten der Singvögel – Regie: Jörg Schlüter (WDR)
  • 2004: Auf freien Füßen – Regie: Thomas Leutzbach (WDR)
  • 2005: Nabokovs Nachtfalter – Regie: Jörg Schlüter
  • 2005: Krupp, wie er sich auf Capri ergeht – Regie: Wolfgang Rindfleisch (DLR-Kultur)
  • 2006: Ins Gras gebissen – Regie: Stefanie Lazai (DLR-Kultur)
  • 2007: Horváths Ast – Regie: Jörg Schlüter (WDR, ORF, SWR, rbb)
  • 2007: Tourschlusspanik – Regie: Jörg Schlüter (Co-Autor: Dieter Jandt, WDR)
  • 2008: Gedächtnislücken – Regie: Jörg Schlüter (WDR, SWR)
  • 2008: Vernagelt – Regie: Sven Stricker (DLR-Kultur)
  • 2008: Gold geht an China – Regie: Christoph Pragua (Co-Autor: Dieter Jandt, WDR)
  • 2009: Peter Panters Ende (zu Tucholskys Tod) – Regie: Angeli Backhausen (WDR)
  • 2010: Orwells Liste (zu George Orwell) – Regie: Jörg Schlüter (WDR)[2]
  • 2011: Rheinsberger Restlaufzeit (eine Dokufiktion) – Regie: Wolfgang Rindfleisch (Deutschlandradio Kultur)
  • 2012: Jede Wette - Regie: Ulrich Lampen (NDR)
  • 2013: Böhmische Wälder (eine Dokufiktion) – Regie: Jörg Schlüter (WDR)
  • 2014: Ambrose Bierce verschwindet – Regie: Jörg Schlüter (WDR)
  • 2015: Häuserkampf, Kriminalhörspiel - Regie: Sven Stricker, Produktion: Deutschlandradio Kultur 2015, Länge: 42‘14, Ursendung DRK 23. Februar 2015.[3]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • Mai 2000: Hörspiel des Monats für Abriss, Regie: Jörg Schlüter
  • 2002: Kölner Medienpreis – Kategorie Hörfunk für "Stand-by für Zugvögel – Warteschleife Hauptbahnhof", gesendet auf WDR3 am 29. Juli 2001[4]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ulrich Land – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die Internet-Datenbank des ARD-Hörspielarchivs, im Eintrag zu seinem Mundart-Hörspiel Loss die Jecke trecke! von 1996
  2. Ulrich Land im ARD Hörspielarchiv
  3. Ursendung Häuserkampf von Ulrich Land, abgerufen 23. Februar 2015
  4. http://www.koelner-medienpreis.de/preistraeger/2002/hoerfunk.php