Ultimate

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Ultimate (Begriffsklärung) aufgeführt.
Endspiel Australien – USA, World Games 2005

Ultimate oder Ultimate Frisbee ist ein wettkampforientierter, weitgehend berührungsloser Mannschaftssport, der mit einer 175 g schweren Kunststoffwurfscheibe (Frisbee) gespielt wird. Ursprünglich von amerikanischen Studenten erfunden, erfreut sich Ultimate heute auch international zunehmender Beliebtheit. Es wird in mehr als 40 Ländern gespielt und es dürfte weltweit mehr als 5 Millionen Spieler geben. Schwerpunkte sind die USA und Kanada mit 4,9 Millionen Spielern.[1]

Ultimate zeichnet sich aus durch den Spirit of the Game („Geist des Spieles“), der die Prinzipien des Fair Play und den Spaß am Spiel in den Vordergrund stellt, und wird in Deutschland und international bei allen Wettbewerben immer ohne Schiedsrichter gespielt.[2] Ultimate zählt zu den Flying-Disc-Sportarten, zu denen auch Disziplinen wie Discgolf oder Freestyle zählen.

Spielidee[Bearbeiten]

Ziel des Spiels ist, die von einem Mitspieler geworfene Frisbeescheibe in der gegnerischen Endzone am Ende des Feldes zu fangen, wofür die Mannschaft des Fängers einen Punkt erhält. Verschiedene Spielelemente aus dem Basketball und dem American Football sind beim Ultimate enthalten, jedoch bedeutet jeder Körperkontakt (theoretisch) ein Foul. Die angreifende (in Scheibenbesitz befindliche) Mannschaft versucht, sich Freiräume zu erlaufen; die verteidigende Mannschaft versucht, durch Decken und Blocken in Scheibenbesitz zu gelangen. Das Spiel ist dadurch sehr laufintensiv, allerdings darf sich der Spieler mit der Scheibe nicht von der Stelle bewegen. Der Sport wird ohne Schiedsrichter gespielt, alle Entscheidungen werden von den beteiligten Spielern auf dem Feld getroffen.

Geschichte[Bearbeiten]

1964 wurde mit der International Frisbee Association (IFA) der erste Verband gegründet, und 1968 stellten Studenten der Columbia High School in New Jersey Ultimate Frisbee als Mannschaftssportart der Öffentlichkeit vor. Sie übernahmen dabei Spielelemente der amerikanischen Volkssportarten Basketball und American Football. 1967 wurden die ersten, auch heute noch allgemeingültigen Regeln aufgestellt. Seit 1983 werden Weltmeisterschaften ausgetragen.

Regeln[Bearbeiten]

Es wird international nach den Regeln des Welt-Frisbeesport Verband WFDF (World Flying Disc Federation) gespielt, mit Ausnahme von Nordamerika, dort gelten die Regeln des US-amerikanischen Ultimate Verbandes (USA Ultimate). Die beiden Regelwerke unterscheiden sich nur in wenigen Punkten, zum Beispiel sehen die US-Regeln eine größere Endzone und den Einsatz von sogenannten Observern (Beobachtern) vor, die im Zweifelsfall eine Art Schiedsrichterfunktion übernehmen. Die Grundregeln stimmen aber überein.

Spirit of the Game[Bearbeiten]

Der Spirit of the Game ist die erste und wichtigste Regel von Ultimate. In den WFDF Regeln steht dazu:

„Ultimate beruht auf dem Spirit of the Game, der die Verantwortung des Fair Plays jedem Spieler als wichtigste Aufgabe überträgt. Es wird darauf vertraut, dass kein Spieler absichtlich die Regeln verletzt. Hoher kämpferischer Einsatz wird zwar gefördert, darf aber niemals auf Kosten gegenseitigen Respekts, des Festhaltens an den vereinbarten Spielregeln oder der Freude am Spiel gehen.[3]

Spielfeld[Bearbeiten]

Ultimate Spielfeld

Das Spielfeld ist ein 100 m (120 Yards) langes und 37 m (40 Yards) breites Rechteck, das Hauptspielfeld ist 64 m lang, mit einer Endzone an jeder Stirnseite von je 18 m (25 Yards) Länge. Die Grundlinie trennt das Hauptspielfeld von den Endzonen. Es wird typischerweise auf Rasenplätzen gespielt, die Kreidelinien, die das Spielfeld begrenzen, gehören dabei schon mit zum „Aus“. Die Spielfeldgröße darf laut Regelwerk dem verfügbaren Platz oder der Spielerzahl angepasst werden.

Mannschaften[Bearbeiten]

Es spielen zwei Mannschaften mit je 7 Spielern gegeneinander. Nach jedem Punkt darf eine beliebige Anzahl von Spielern ausgewechselt werden, um dies zu ermöglichen, beträgt die Mannschaftsstärke meistens um die 15 Personen.

Es wird in fünf Divisionen gespielt: Open, Damen, Mixed, Masters und Junioren. Es gibt keine reinen Herrenmannschaften, auch in der Open-Division dürfen Frauen mitspielen. Der Unterschied zur Mixed-Division liegt darin, dass in der Mixed-Division jeweils 3 oder 4 Frauen, beziehungsweise 4 oder 3 Männer auf dem Spielfeld stehen müssen, das angreifende Team entscheidet vor jedem Punkt, mit wie vielen Frauen, beziehungsweise Männern gespielt wird.

Spieldauer[Bearbeiten]

Ein offizielles Spiel dauert, bis eine Mannschaft 17 Punkte erreicht hat. Es besteht aus 2 Spielhälften, die Halbzeit ist erreicht, wenn eine Mannschaft 9 Punkte gewonnen hat. Auch diese Regel darf angepasst werden, so gibt es zum Beispiel auf vielen Turnieren eine festgelegte Spielzeit (oft 30–40 Minuten) oder geringere Punktgrenzen, um einen festen Spielplan einhalten zu können.

Spielverlauf[Bearbeiten]

Anwurf[Bearbeiten]

Bei Spielbeginn stehen die Mannschaften einander an den Grundlinien gegenüber. Die verteidigende Mannschaft wirft die Scheibe zur angreifenden Mannschaft, dies ist der Anwurf oder auch „Pull“. Nach diesem beginnt die angreifende Mannschaft unverzüglich mit dem Spiel.

Jedem Punkt folgt ein Seitenwechsel und ein neuer Anwurf durch die Mannschaft, die den Punkt gewonnen hat.

Die Scheibe im Spiel[Bearbeiten]

Die Scheibe darf in beliebiger Richtung einem Mannschaftsmitglied zugespielt werden. Der Spieler, der die Scheibe gefangen hat, muss schnellstmöglich stehen bleiben und einen Standfuß setzen. Er darf jetzt nur noch einen Sternschritt wie beispielsweise beim Basketball machen. Der Spieler mit der Scheibe (Werfer) hat zehn Sekunden Zeit zu werfen. Der direkte Verteidiger des Werfers (Marker) zählt im Sekundentakt bis 10. Mit diesem Stall Count darf der Marker beginnen, sobald er sich in einem Umkreis von 3 Metern um den Werfer befindet. Wird ein Werfer nicht angezählt, so darf er die Scheibe länger als zehn Sekunden behalten.

Wechsel der Spielrichtung[Bearbeiten]

Bei einem Wechsel der Spielrichtung (ein so genannter Turnover) wird die angreifende Mannschaft sofort zur verteidigenden Mannschaft und umgekehrt. Zu einem Turnover kann es aus folgenden Gründen kommen:

  • Die Scheibe berührt den Boden, bevor sie von einem Mannschaftsmitglied gefangen wurde. Oder die Scheibe wird, während des Versuchs sie zu fangen, fallen gelassen.
  • Ein Pass wird von einem Gegenspieler gefangen.
  • Ein Gegenspieler schlägt die fliegende Scheibe zu Boden. In dem Fall wird das Spiel dort fortgesetzt, wo die Scheibe liegt.
  • Die Scheibe wird ins „Aus“ geworfen und berührt dort einen Gegenstand oder wird von einem Mannschaftsmitglied im „Aus“ gefangen. Entscheidend ist hierbei, wo sich der Spieler befindet. Die Scheibe darf das „Aus“ passieren, solange sie wieder ins Spielfeld zurückkehrt. Dadurch wird ein Spielzug möglich, der unter Spielern The Greatest genannt wird: Ein Spieler springt im Feld ab, fängt ohne den Boden zu berühren die Scheibe, die sich im „Aus“ befindet ohne den Boden zu berühren, und wirft sie wieder ins Feld zurück, bevor der Fuß oder ein anderer Körperteil den Boden berührt.
  • Der Werfer wird ausgezählt, das heißt, er hat die Scheibe nicht geworfen, bevor der Marker bis 10 gezählt hat.

Fouls und andere Regelverletzungen[Bearbeiten]

Jede Körperberührung wird als Foul gewertet, solange sie nicht beiläufig geschieht. Beiläufig heißt, dass sie das Spielgeschehen nicht beeinflussen darf. Wenn beispielsweise zwei Spieler zu einer Scheibe springen, darf es zu einer beiläufigen Berührung kommen. Dies sollte aber vermieden werden.

Der gefoulte Spieler zeigt das Foul selber an. Ist der Spieler, der das Foul ausgeführt hat, einverstanden, wird das Spiel an der Stelle, an der das Foul stattfand, fortgesetzt. Ist der foulende Spieler nicht einverstanden (ein so genannter Contest), so wird der letzte Pass wiederholt. Verliert die angreifende Mannschaft die Scheibe durch ein Foul der verteidigenden Mannschaft, so bleibt sie weiterhin in Scheibenbesitz.

Andere Regelverletzungen, wie zum Beispiel Pick (Behinderung der Verteidigung durch einen anderen Spieler), Sichtbehinderung, Strip (Eine Berührung des Verteidigers führt dazu, dass der Werfer oder Fänger die Scheibe fallen lässt.), Fast Count (Der verteidigende Spieler zählt den Werfer zu schnell aus), oder das Fangen einer Scheibe im „Aus“ werden ebenfalls von den beteiligten Spielern angezeigt.

Punktgewinn[Bearbeiten]

Ein Punkt wird gewonnen, wenn eine Scheibe nach einem Pass innerhalb der angegriffenen Endzone gefangen wird. Nach den neuesten WFDF-Regeln ist auch ein sogenannter Callahan-Punkt erlaubt, also wenn die verteidigende Mannschaft die Scheibe innerhalb der von ihr angegriffenen Endzone abfängt. Diese Art zu punkten ist nach dem amerikanischen Ultimate-Spieler Henry Callahan benannt.

Indoor[Bearbeiten]

In Europa wird in der Wintersaison sehr häufig in der Halle gespielt, dabei werden Handball- oder Basketballfelder genutzt. Dadurch ergeben sich ein paar Regeländerungen: So wird die Spielfeldgröße entsprechend angepasst, die Spielerzahl auf 5 gegen 5 reduziert und der Stall Count auf 8 herunter gesetzt.

Durch die kleineren Feldabmessungen und die fehlenden Witterungseinflüsse (kein Wind oder Regen) ist Indoor Ultimate im Allgemeinen schneller als Outdoor Ultimate und es ergeben sich andere taktische Möglichkeiten.

Wegen begrenzter Hallenzeiten und des intensiveren Spiels wird oft auch im sogenannten Nonstop-Modus gespielt: Dies ist eine Variante, die sich auf vielen deutschen Hallenturnieren durchgesetzt hat. Hierbei wird nach einem erzielten Punkt die Scheibe an der Stelle des Punktgewinns abgelegt. Die andere Mannschaft spielt von der Mitte der vorderen Endzonenbegrenzung sofort weiter. Es erfolgt also während des ganzen Spiels kein Seitenwechsel, was in der Halle aber normalerweise keine Rolle spielt. Spielerwechsel sind jederzeit per Handschlag an einem definierten Auswechselbereich möglich, meist wird hier die jeweils eigene Endzone vorgegeben. Im Nonstop-Modus verliert man keine Zeit durch Wechseln, Aufstellen, Anwurf und Scheibe ins Spiel bringen, so dass man pro Punkt etwa 30 Sekunden spart.

In Deutschland werden getrennt voneinander ein Outdoor- und Indoormeister ermittelt.

Beach Ultimate[Bearbeiten]

Seit 2001 gibt es die Beach Ultimate Lovers Association (BULA), die sich um die Belange des Beach Ultimate kümmert. Die meisten Beach-Ultimate-Turniere werden seitdem nach den BULA-Regeln ausgeführt, die Elemente der WFDF- und USA-Ultimate-Regeln enthalten.

Es wird 4 gegen 4 oder 5 gegen 5 auf Sand gespielt und die Spiele finden auf einem kleineren Feld statt. Das Spielfeld ist 75 m lang und 25 m breit, mit zwei Endzonen von jeweils 15 m Länge an den beiden Stirnseiten des Hauptspielfeldes. Die Spielfeldbegrenzungen werden durch gut sichtbare Abspannbänder gekennzeichnet.

Seit 2004 (Portugal) werden eigene Beach-Ultimate-Weltmeisterschaften ausgetragen. Deutschland konnte 2004 in der Mixed-Kategorie den Weltmeistertitel erringen und wurde in derselben Kategorie bei den Weltmeisterschaften in Brasilien im Dezember 2007 hinter den USA Zweiter, ebenso in Italien im August 2011. Österreich konnte 2004 in der Masters-Kategorie den Weltmeistertitel erringen und wurde in der Mixed-Kategorie 2004 und 2007 Dritter. Bei den erstmals ausgetragenen Beach-Europameisterschaften 2008 in Le Pouliguen (F) konnte Österreich mit dem Open-Nationalteam den 6. Platz erreichen. Deutschland sicherte sich die Europameistertitel in den Kategorien Mixed und Master. In der Open-Kategorie wurde die Schweiz erster Europameister.

Die Weltmeisterschaften sowie die Europameisterschaften finden im Vier-Jahres-Turnus statt.

Ultimate in Deutschland[Bearbeiten]

Fang in der Endzone (World Games 2005, Vorrundenspiel Deutschland – Kanada)

In Deutschland gibt es mindestens 3.000 aktive Spieler in etwa 70 Vereinen oder Gruppen (häufig im Rahmen des Hochschulsports), die sich über ganz Deutschland verteilen. Lokale Schwerpunkte sind Berlin, München, Stuttgart/Heilbronn sowie das erweiterte Rhein-Main-Gebiet. In Österreich gibt es zirka 20 Vereine.

Deutsche Meister Outdoor[Bearbeiten]

Die deutsche Meisterschaft in der Open-Division wird gegenwärtig in drei Bundesligen ausgespielt, die üblicherweise gemeinsam am selben Ort und am selben Wochenende (Freitag bis Sonntag mit 6-7 Spielen je Mannschaft) ausgetragen werden. Jede Spielklasse umfasst 10 Mannschaften, die in zwei 5er-Pools und anschließenden K.O.-Spielen die Platzierungen ermitteln. Im Vorfeld gibt es an zwei Wochenenden eine sog. Top-16-Relegation der im Vorjahr bestplatzierten Mannschaften, die dort die Zugehörigkeit zu Liga 1 und 2 ausspielen. Die weiteren Startplätze in den Ligen 2 und 3 werden auf der sog. B-Relegation ausgespielt, an denen die Teams auf den Vorjahresplätzen 17-24 und weitere, auf nach Nord- und Süddeutschland getrennten Turnieren qualifizierte Teams teilnehmen. Die Damen ermitteln ihre Meister in zwei Achterligen. Im Mixed gibt es gegenwärtig zwei 16er-Ligen, für die sich jedes Jahr neu über Qualifikationsturniere qualifiziert werden muss.

Jahr Open Division Damen Mixed Juniors U15 Juniors U20 Schulmeisterschaft Masters Deutsche Hochschulmeisterschaft
1981 Kangaroos, Essen              
1982 Skywalkers, Rotenburg/Wümme              
1983 Skywalkers, Rotenburg/Wümme              
1984 Team 42, Dreieich              
1985 Gummibärchen, Karlsruhe              
1986 Skywalkers, Rotenburg/Wümme Stockstadt            
1987 Kangaroos, Essen Ratschkattln, München            
1988 Kangaroos, Essen Ratschkattln, München            
1989 Team 42, Dreieich Hamburg            
1990 Kangaroos, Essen Stuttgart/Heidelberg            
1991 Team 42, Dreieich Ratschkattln, München            
1992 Gummibärchen, Karlsruhe Ratschkattln, München            
1993 Team 42, Dreieich Ratschkattln, München            
1994 Mir san Mir, München Ratschkattln, München            
1995 Mir san Mir, München Milder Norden, Berlin/Hamburg            
1996 Team 42, Dreieich Milder Norden, Berlin/Hamburg            
1997 Zamperl, Unterföhring Milder Norden, Berlin/Hamburg            
1998 Feldrenner, Mainz Milder Norden, Berlin/Hamburg            
1999 Feldrenner, Mainz Ratschkattln, München            
2000 Feldrenner, Mainz Milder Norden, Berlin/Hamburg            
2001 Feldrenner, Mainz Mainzelmädchen, Mainz            
2002 Feldrenner, Mainz Milder Norden, Berlin/Hamburg     Ohlbees, Hamburg      
2003 Feldrenner, Mainz Mainzelmädchen, Mainz Mir san Ratschkattln, München   Ohlbees, Hamburg      
2004 Frühsport 0,2, Köln JinX, Berlin Zamperl, Unterföhring     Ohlbees, Hamburg    
2005 Mir san Mir, München Woodchicas, Sauerlach Woodie-Chicas, Sauerlach     Ohlbees, Hamburg    
2006 Feldrenner, Mainz Woodchicas, Sauerlach Woodies, Sauerlach     Bats,Osnabrück    
2007 Zamperl, Unterföhring Woodchicas, Sauerlach Zamperl, Unterföhring Fly Together, Gemmrigheim Bad Raps, Bad Rappenau      
2008 Feldrenner, Mainz Woodchicas, Sauerlach Sugar Mix, Stuttgart Cultimaters, Bönnigheim Muggeseggele, Heilbronn     Halle
2009 Feldrenner, Mainz Woodchicas, Sauerlach Sugar Mix, Stuttgart Together, Gemmrigheim Together, Gemmrigheim     WG Göttingen
2010 Frizzly Bears, Aachen Woodchicas, Sauerlach Woodiechicas, Sauerlach       Quattro Stazioni, Marburg WG Würzburg
2011 Bad Skid, Heilbronn Woodchicas, Sauerlach Heidees, Heidelberg   Bad Raps, Bad Rappenau   Wolpertinger, München WG München
2012 Bad Skid, Heilbronn DOMinas, Köln Heidees, Heidelberg Bad Raps, Bad Rappenau Ohlbees, Hamburg WG Göttingen
2013 Bad Skid, Heilbronn U de Cologne, Köln Zamperl, Unterföhring   Bad Raps, Bad Rappenau   Wolpertinger, München WG Karlsruhe
2014 Zamperl, Unterföhring DOM, Spielgemeinschaft WG Karlsruhe

Deutsche Meister Indoor[Bearbeiten]

Die Indoor-Meisterschaft wird in drei Ligen ausgespielt. In der ersten Bundesliga spielen 16 (Open) bzw. 12 (Damen) Teams, von denen zwei Teams absteigen. Darunter gibt es je zwei zweite Bundesligen Nord und Süd mit 12 (Open) bzw. bis zu 12 (Damen) Teams sowie bei Bedarf bis zu vier regionale 3. Ligen (Nordost/Nordwest/Südost/Südwest) mit wechselnder Mannschaftsstärke. Die Ligenzuordnung eines Teams ist von der Outdoorsaison unabhängig, die Ausrichtung einer Mixed-DM wird angestrebt.

Jahr Open Division Damen Mixed Juniors U15 Juniors U20 Schulmeisterschaft
1987 Kangaroos, Essen          
1988 Kangaroos, Essen          
1989 Kangaroos, Essen          
1990 Frizzly Bears, Aachen          
1991 Kagaroos, Essen          
1992 Skywalkers, Rotenburg/Wümme Mir san Mir, München        
1993 Mir san Mir, München Wilder Süden, Freiburg im Breisgau        
1994 Mir san Mir, München          
1995 Zamperl, Unterföhring          
1996 Frizzly Bears, Aachen Milder Norden, Berlin/Hamburg        
1997 Zamperl, Unterföhring Mir san Mir, München        
1998 Feldrenner, Mainz Milder Norden, Berlin/Hamburg        
1999 Zamperl, Unterföhring Milder Norden, Berlin/Hamburg        
2000 Gummibärchen, Karlsruhe Milder Norden, Berlin/Hamburg        
2001 Feldrenner, Mainz Milder Norden, Berlin/Hamburg        
2002 Zamperl, Unterföhring Milder Norden, Berlin/Hamburg        
2003 Zamperl, Unterföhring Mainzelmädchen, Mainz        
2004 Feldrenner, Mainz Woodchicas, Sauerlach        
2005 Zamperl, Unterföhring Woodchicas, Sauerlach       Ohlbees, Hamburg
2006 Zamperl, Unterföhring Jinx, Berlin TiB, Berlin      
2007 Zamperl, Unterföhring Zamperl, Unterföhring Woodie-Chicas, Sauerlach      
2008 Frühsport02, Köln Woodchicas, Sauerlach Endzonis, Rostock Kids 1, Massenbach Muggeseggele, Heilbronn  
2009 Zamperl, Unterföhring Woodchicas, Sauerlach nicht ausgetragen Fly Together, Gemmrigheim Bad Raps, Bad Rappenau  
2010 Woodies, Sauerlach Woodchicas, Sauerlach nicht ausgetragen Bad Raps, Bad Rappenau Bad Raps, Bad Rappenau
2011 Zamperl, Unterföhring Frizzly Bears, Aachen nicht ausgetragen Bad Raps, Bad Rappenau Bad Raps, Bad Rappenau Sean's Sheep, Beckum
2012 Heidees, Heidelberg Jinx, Berlin nicht ausgetragen
2013 Heidees, Heidelberg U de Cologne, Köln nicht ausgetragen
2014 Heidees, Heidelberg U de Cologne, Köln nicht ausgetragen

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ultimate – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ultimate Frisbee on the Rise, CNBC 2009
  2. „Ein Beispiel gelebter Demokratie“, Deutscher Frisbeesport-Verband
  3. WFDF-Ultimateregeln 2009 (um Übersetzungsfehler korrigierte Version, September 2012), S. 1 (PDF; 175 kB)