Ultimo

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt den Begriff aus dem Bankwesen; zu anderen Bedeutungen siehe Ultimo (Begriffsklärung).

Ultimo (italienisch: „Letzte(r/s)“) bezeichnet im Bankwesen den letzten Geschäftstag eines Monats. An diesem Tag führt die Bank ihr erteilte Daueraufträge aus, zudem erfolgt meist der Rechnungsabschluss der Bank sowie die Zinskapitalisierung. Analog wird auch vom Quartals- beziehungsweise Jahresultimo, seltener auch vom Tages-[1] oder Wochenultimo[2] gesprochen.

An der Börse laufen limitierte Börsenaufträge (wenn keine andere Laufzeit vorgegeben wurde) typischerweise am nächsten Ultimo aus.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Markus B. Hofer, Hans-Helmut Kotz, Diethard B. Simmert, Karl-Heinz Ketterer (Herausgeber): Geld- und Wirtschaftspolitik in gesellschaftlicher Verantwortung, Ausgabe 540 von Volkswirtschaftliche Schriften, Karl-Heinz Ketterer Verlag, (2004), ISBN 9783428116010, Kapitel 1.1.c: Aktuelle Zahlungsverkehrstrends - Weiterentwicklung Großzahlungen
  2. Siehe zum Beispiel: Wolfgang Holzer: Transfer und Transferpolitik im Rahmen des Dawesplanes, Albert-Ludwig Universität, Freiburg im Breisgau (1928), Seite 32
  3. FAZ-Börsenlexikon: Eintrag in der Online-FAZ